Südkorea, amtlich koreanisch Taehan Minguk [dε-], deutsch Republik Korea, Staat in

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Landesporträt

Südkorea, offiziell Republik Korea, ist eine präsidiale Republik in Ostasien mit der Zehn-Millionen-Metropole Seoul als Hauptstadt. Der Staat nimmt den südlichen Teil der Halbinsel Korea ein, die seit dem Ende des Koreakriegs (1950–53) um den 38. Breitengrad durch eine stark befestigte Demarkationslinie zu Nordkorea geteilt ist.

Das Land weist eine Küstenlinie von rund 2400 km auf, der im Süden

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Geografie

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Landschaft

Südkorea ist an drei Seiten von Meer umgeben: im Osten vom Gelben Meer, im Süden von der Koreastraße und im Osten vom Japanischen Meer. Entlang der Ostküste verläuft das teils stark zerklüftete Taebaekgebirge

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Klima und Vegetation

Das Klima in Südkorea ist überwiegend kühlgemäßigt und an der Südküste subtropisch. Die Winter sind kalt und trocken, jedoch

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Gesellschaft

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Bevölkerung

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Seoul. In der südkoreanischen Hauptstadt leben über 10 Mio. Einwohner.

Die Bevölkerung besteht fast ausschließlich aus Koreanern. Südkorea ist zweieinhalb Mal so dicht besiedelt wie Nordkorea.

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit und folgt dem Prinzip der Trennung von Staat und Religion. Alle Religionsgemeinschaften sind rechtlich gleichgestellt. Mehr

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Politik und Recht

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Politik

Nach der am 27. 10. 1987 durch Referendum angenommenen und am 25. 2. 1988 in Kraft getretenen Verfassung ist Südkorea eine präsidiale Republik. Sie verkündet als allgemeine Ziele die friedliche und demokratische Wiedervereinigung Koreas sowie die politische Neutralität der Streitkräfte.

Staatsoberhaupt und oberster Inhaber der Exekutive ist der auf

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Nationalsymbole

Die Nationalflagge wurde 1883 erstmals gehisst und am 25. 1. 1950 offiziell eingeführt. Sie ist weiß und zeigt in der Mitte das rot-blaue mystische Symbol »Taeguk«

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Parteien

Das Parteiensystem ist durch häufige Umbenennungen, Zusammenschlüsse und Neugründungen geprägt. Die linksliberale Minjoo-Partei

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Gewerkschaften

Es existieren zwei Dachverbände: Federation of Korean Trade Unions (FKTU; gegründet

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Militär

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (durchschnittliche Dienstzeit rund 21 Monate ) beträgt 625 000

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Verwaltung

Südkorea ist in 9 Provinzen (Do) mit Unterteilung in Distrikte (Gun)

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Recht

Bereits in der Koryŏzeit (918–1392) gab es einen geschriebenen Rechtskodex, der in Fragmenten

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht vom 6. bis 15. Lebensjahr. Das Bildungswesen

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Medien

Die Medienlandschaft ist vielfältig, sie wird aber, besonders im Fernsehbereich, von wenigen Großunternehmen bestimmt. Digitale und Onlinemedien werden intensiv

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Anfang 1960er-Jahre waren die Schäden aus dem Koreakrieg weitgehend beseitigt. Mit ausländischer Hilfe und aufgrund einer exportorientierten Entwicklungsstrategie entwickelte sich Südkorea als »Kleiner Tiger« zu einem führenden westlichen Industriestaat (ab 1996

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Landwirtschaft

Weniger als ein Fünftel der Landesfläche sind landwirtschaftlich nutzbar. Infolge der rapide wachsenden Industrie- und Dienstleistungssektoren sank der BIP-Anteil des Agrarsektors von fast 40 % (1965) auf heute rund 2 %. Etwa 5 % der

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Industrie

Im produzierende Gewerbe (einschließlich Baugewerbe) werden fast zwei Fünftel des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaftet. Es beschäftigt ein Viertel der Erwerbstätigen.

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Bodenschätze

Südkorea ist arm an abbauwürdigen Rohstoffvorkommen; die Bedeutung des Bergbaus ist

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Energiewirtschaft

Südkorea muss annähernd seinen gesamten Bedarf an Energierohstoffen importieren. Der Anteil

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Tourismus

Touristische Anziehungspunkte sind vor allem die Metropole Seoul mit ihren historischen

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Verkehr

Um mit dem Wirtschaftswachstum Schritt zu halten, wurden erhebliche Mittel in den Ausbau eines leistungsfähigen Verkehrsnetzes

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Geschichte

Zur Entwicklung bis 1948 siehe Korea.

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Militärdiktatur

Nach dem Koreakrieg (1950–53) lehnte sich Südkorea weiterhin eng an die USA an (1954 Inkrafttreten eines Verteidigungsbündnisses, amerikanische Finanzhilfe). Der autoritär regierende Präsident Rhee Syngman (Lee Seung-man; 1952 und 1956 im Amt bestätigt) wurde nach seiner dritten, stark manipulierten Wiederwahl (März 1960) durch Studentenunruhen zum Rücktritt gezwungen (27. 4. 1960). Neuwahlen

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Machtwechsel

1990 schlossen sich die Regierungspartei, die bisherige oppositionelle Partei für Wiedervereinigung und Demokratie unter Kim Young Sam und die Neue Demokratisch-Republikanische Partei des früheren Ministerpräsidenten und Geheimdienstchefs Kim Jong Pil (Kim Jong-pil) zur Demokratisch-Liberalen Partei (DLP) zusammen (bis 1995). Die Präsidentschaftswahlen im Dezember 1992

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Innenpolitische Spannungen

Die Präsidentschaftswahlen am 19. 12. 2007 gewann im Zeichen einer politischen Wechselstimmung der Kandidat der konservativen Großen Nationalpartei (GNP) Lee Myung Bak (Lee Myeong-bak) mit 48,7 % der Stimmen. Als früherer Chefmanager des Hyundai-Konzerns und ehemaliger Oberbürgermeister von Seoul stützte Lee seinen Wahlerfolg u. a. auf die Ankündigung eines neuen wirtschaftlichen Aufschwungs. Auch die von der Opposition erhobenen Betrugs- und Korruptionsvorwürfe gegen ihn – erst wenige Tage vor der Wahl war ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingesetzt worden – konnten seinen Wahlsieg nicht gefährden

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Innerkoreanische Beziehungen

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Grenze zwischen Nord- und Südkorea. Die 4 km breite entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea markiert seit dem Waffenstillstandsabkommen 1953 die Grenze zwischen den beiden Staaten.

Erst Anfang der 1970er- und zu Beginn der 1990er-Jahre kam es wieder zu Regierungskontakten zwischen Nord- und Südkorea. Im Dezember 1991 unterzeichneten beide Staaten ein Abkommen über Aussöhnung, Nichtangriff,

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Kultur

Die koreanische Kunst, die mit Bandkeramik in der Jungsteinstein (6000–2000 v. Chr.) und mit Steingräbern im 1. Jahrtausend v. Chr. bereits fassbar ist, erhielt maßgebliche Impulse aus China, ebenso wie die koreanische Literatur und die koreanische Musik. Andererseits hatte die koreanische Kunst großen Einfluss auf die japanische Kunst. Wie im nordkoreanischen Königreich Koguryŏ wurden im südkoreanischen Silla mit der Hauptstadt Gyeongju und Paekche (Baekje) hochwertige Goldschmiede- und Lackarbeiten hergestellt (Lackkunst). Der Bronze- und Eisenguss ist in Korea seit vorchristlicher Zeit

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Literatur

Kubek, D., Kim, B., Korea 151. Ein Land zwischen K-Pop und Kimchi
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Quellenangabe
Brockhaus, Südkorea. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/korea