Südkorea, amtlich koreanisch Taehan Minguk [dε-], deutsch Republik Korea, Staat in

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Landesporträt

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Südkorea: Flagge. Die Flagge zeigt auf weißem Tuch in

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Geografie

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Landschaft

Südkorea grenzt im Osten an das Japanische Meer (Ostmeer), im Süden

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Politik und Recht

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Politik

Nach der am 27. 10. 1987 durch Referendum angenommenen und am 25. 2. 1988 in Kraft getretenen Verfassung ist Südkorea eine präsidiale Republik. Staatsoberhaupt und oberster

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Nationalsymbole

Die Nationalflagge wurde 1883 erstmals gehisst und am 25. 1. 1950 offiziell eingeführt. Sie ist weiß und zeigt in der Mitte das rot-blaue mystische Symbol »Taeguk«

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Parteien

Das Parteiensystem ist durch häufige Umbenennungen, Zusammenschlüsse und Neugründungen geprägt. Wichtige Parteien sind

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Gewerkschaften

Es existieren zwei Dachverbände: Federation of Korean Trade Unions (FKTU; gegründet

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Militär

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit rund 21 Monate ) beträgt 692 000, die des paramilitärischen

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Verwaltung

Südkorea ist in 9 Provinzen (Do) mit Unterteilung in Distrikte (Gun)

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Recht

Bereits in der Koryŏzeit (918–1392) gab es einen geschriebenen Rechtskodex, der in Fragmenten

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht vom 6. bis 15. Lebensjahr. Das Bildungswesen

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Medien

Die Medienlandschaft ist vielfältig, sie wird aber, besonders im Fernsehbereich, von wenigen Großunternehmen bestimmt. Digitale und Onlinemedien werden intensiv

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Die Bevölkerung besteht wie in Nord-Korea fast ausschließlich aus Koreanern; die wenigen Ausländer sind hauptsächlich Chinesen.

Mit 528 Einwohnern/km2 ist Südkorea dichter besiedelt als Nordkorea. Das schon vor der Teilung bestehende Ungleichgewicht wurde durch den

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit und folgt dem Prinzip der Trennung von Staat und Religion. Alle

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Mit Beginn der 1960er-Jahre hatte Südkorea die Kriegsschäden weitgehend beseitigt und sich mit ausländischer Hilfe und aufgrund einer exportorientierten Entwicklungsstrategie von einem Agrar- zu einem der führenden Industriestaaten gewandelt. Mit einem Bruttonationaleinkommen (BNE) je Einwohner

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Landwirtschaft

Nur weniger als ein Fünftel der Landesfläche sind landwirtschaftlich nutzbar. Infolge der rapide wachsenden Industrie- und Dienstleistungssektoren sank der Anteil der Landwirtschaft am BIP auf (2016) 2,2 %. Noch 5,7 % der Erwerbstätigen sind

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Industrie

Das produzierende Gewerbe (einschließlich Baugewerbe) trägt (2016) 38,6 % zur Entstehung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei und beschäftigt 24,4 % der Erwerbstätigen. Hauptträger

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Bodenschätze

Südkorea ist arm an abbauwürdigen Rohstoffvorkommen; die Bedeutung des Bergbaus ist

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Energiewirtschaft

Südkorea muss annähernd seinen gesamten Bedarf an Energierohstoffen importieren. Der Anteil von Erdöl

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Tourismus

Hauptanziehungspunkte für ausländische Besucher sind die Hauptstadt Seoul, die buddhistischen Tempel in Gyeongju, das Bergland

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Verkehr

Um mit dem Wirtschaftswachstum Schritt zu halten, wurden erhebliche Mittel in den Ausbau eines leistungsfähigen Verkehrsnetzes investiert. Das Straßennetz umfasst 99 000 km, davon sind 91 200 km asphaltiert.

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Geschichte

Zur Entwicklung bis 1948 Korea.

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Militärdiktatur

Nach dem Koreakrieg (1950–53) lehnte sich Südkorea weiterhin eng an die USA an (1954 Inkrafttreten eines Verteidigungsbündnisses, amerikanische Finanzhilfe). Der autoritär regierende Präsident Rhee Syngman (Lee Seung-man; 1952 und 1956 im Amt bestätigt) wurde nach seiner dritten, stark manipulierten Wiederwahl (März 1960) durch Studentenunruhen zum Rücktritt gezwungen (27. 4. 1960).

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Machtwechsel

1990 schlossen sich die Regierungspartei, die bisherige oppositionelle Partei für Wiedervereinigung und Demokratie unter Kim Young Sam und die Neue Demokratisch-Republikanische Partei des früheren Ministerpräsidenten und Geheimdienstchefs Kim Jong Pil (Kim Jong-pil) zur Demokratisch-Liberalen Partei (DLP) zusammen, die jedoch 1995 zerbrach. Die Präsidentschaftswahlen im Dezember 1992 gewann

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Innenpolitische Spannungen

Die Präsidentschaftswahlen am 19. 12. 2007 gewann im Zeichen einer politischen Wechselstimmung der Kandidat der konservativen Großen Nationalpartei Lee Myung Bak (Lee Myeong-bak) mit 48,7 % der Stimmen; bei einer historisch niedrigen Wahlbeteiligung von 62,9 % setzte er sich klar durch. Als einer der früheren Chefmanager des Hyundai-Konzerns und ehemaliger Oberbürgermeister von Seoul stützte Lee Myung Bak seinen Wahlerfolg u. a. auf die Ankündigung eines neuen wirtschaftlichen Aufschwungs; auch die von der Opposition erhobenen Betrugs- und Korruptionsvorwürfe gegen ihn (erst wenige Tage vor der

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Innerkoreanische Beziehungen (bis 2018)

Erst Anfang der 1970er- und zu Beginn der 1990er-Jahre kam es wieder zu Regierungskontakten zwischen Nord- und Südkorea. Im Dezember 1991 unterzeichneten beide Staaten ein Abkommen über Aussöhnung, Nichtangriff, Austausch und Kooperation (im Februar 1992 ratifiziert); zudem trat ein Abkommen über Atomwaffenfreiheit beider Staaten in Kraft. Ein

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Kultur

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Koreanische Kunst: Deosugung-Palast in Seoul.

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Quellenangabe
Brockhaus, Südkorea. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/korea