Sloweni|en, slowenisch Slovenija, amtlich Republika Slovenija, deutsch Republik Slowenien, Staat im

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Staat und Recht

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Verfassung

Die Verfassung vom 23. 12. 1991 (mehrfach revidiert) bezeichnet Slowenien als parlamentarisch-demokratische Republik und fixiert dem internationalen Standard entsprechende Menschen-, Bürger- und Minderheitenrechte sowie Religionsfreiheit. Die ungarische und die italienische Minderheit genießen

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Recht

1994 erfolgte eine Justizreform. Hiernach werden die Aufgaben der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit von der ordentlichen Gerichtsbarkeit erfüllt, die vierstufig aufgebaut ist.

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge geht auf das Jahr 1916 zurück und wurde mit der Unabhängigkeit am

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Nationalfeiertag

Der 25. 6. erinnert an die Proklamation der Unabhängigkeit 1991; der 26.12.

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Verwaltung

Seit 1995 wird zwischen staatlicher Verwaltung und kommunaler Selbstverwaltung unterschieden. Träger

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Parteien

Nach der Durchsetzung des Mehrparteiensystems (1989) bildete sich ein breitgefächertes Spektrum mit zahlreichen, teils kurzlebigen Kleinparteien

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Bildungswesen

Es besteht eine neunjährige allgemeine Schulpflicht ab dem Alter von 6 Jahren. Die nationalen Minderheiten haben das Recht auf Erteilung muttersprachlichen

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Medien

Die Medien können sich im Wesentlichen frei und ungehindert entfalten. Das Pressewesen ist durch eine starke Beteiligung ausländischer Verlage gekennzeichnet. Presse: Die auflagenstärksten von

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Berufsarmee (seit 2005) beträgt etwa 6 500, die der

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Landesnatur

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Landschaft

Slowenien ist überwiegend Gebirgsland im Einzugsbereich der oberen Save; es hat im Nordwesten Anteil an den Südlichen Kalkalpen, und zwar an den Julischen Alpen (im Triglav 2 864 m über dem Meeresspiegel) und – nördlich der Save – an den

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Klima

Das Klima ist relativ kontinental, im Südwesten ausgesprochen mediterran. Besonders niederschlagsreich

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

95,3 % der Bevölkerung sind Slowenen. Zu den Minderheiten gehören Bosniaken, Serben, Kroaten, Ungarn, Albaner, Italiener und Makedonier. Der Anteil ausländischer Staatsangehöriger an der Gesamtbevölkerung liegt (2017)

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Religion

Die Verfassung (Artikel 41) garantiert die Religionsfreiheit und stellt alle Religionsgemeinschaften rechtlich gleich (Artikel 7). Als Grundlage des laizistischen Staatsverständnisses des slowenischen Staates ist das Prinzip der Trennung von Staat und Kirche in der Verfassung verankert (Artikel 7).

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Slowenien war im ehemaligen Jugoslawien die wirtschaftlich leistungsstärkste Teilrepublik. Von der zunehmend krisenhaften Entwicklung Jugoslawiens war auch Slowenien betroffen. Die marktwirtschaftliche Transformation beschleunigte zunächst die negative Wirtschaftsentwicklung, 1992 setzte jedoch eine

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Landwirtschaft

In der Landwirtschaft werden (2016) von rd. 4 % aller Erwerbstätigen 2,3 % des BIP erwirtschaftet. Die

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Forstwirtschaft

Slowenien ist zu etwa 62 % bewaldet. Neben dem Holzeinschlag (2013: 3,4

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Fischerei

Die Fischerei spielt nur im Bereich des schmalen slowenischen Küstenstreifens eine

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Bodenschätze

Bis auf die Kohlenförderung (2016: 3,35 Mio. t Lignit) vor allem bei

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Energiewirtschaft

Die Energieerzeugung beruht auf Braunkohle- und Wasserkraftwerken (an Drau, Save und

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Industrie

Im industriellen Sektor (einschließlich Bergbau, Energie- und Bauwirtschaft) werden (2016) von

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Tourismus

Ein wichtiger Wirtschaftszweig und die Hauptdevisenquelle ist der ganzjährige Tourismus. Jährlich kommen über 2 Mio. Auslandsgäste, vor allem aus Italien, Deutschland,

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Außenwirtschaft

Die Außenhandelsbilanz war seit der Unabhängigkeit 1991 negativ, seit 2012 werden

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Verkehr

Als Durchgangsland ist Slowenien verkehrsmäßig gut erschlossen. Das slowenische Eisenbahnnetz (1 229 km, davon  503 km elektrifiziert) ist über

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Geschichte

Slowenien, im Altertum von keltisch-illyrischen Stämmen bewohnt, wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. von der Küste her dem Römischen Reich angegliedert und romanisiert. Nach dem Abzug der Langobarden 568 nach Italien wanderten im 6. Jahrhundert slawische Stämme (Slowenen) ein, die weit in den Ostalpenraum vordrangen. Nachdem sie sich nach 624 als Teil des Reiches des Samo von der awarischen Oberherrschaft befreit hatten, bildete sich in ihrem Siedlungsraum als erste politische Einheit das Stammesfürstentum Karantanien (mit Zentrum in der Karnburg auf dem Zollfeld bei

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Informationen zur slowenischen Kultur

Informationen zur slowenischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Slowenien. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/slowenien