Die Präsidentschaftswahlen am 19. 12. 2007 gewann im Zeichen einer politischen Wechselstimmung der Kandidat der konservativen Großen Nationalpartei (GNP) Lee Myung Bak (Lee Myeong-bak) mit 48,7 % der Stimmen. Als früherer Chefmanager des Hyundai-Konzerns und ehemaliger Oberbürgermeister von Seoul stützte Lee seinen Wahlerfolg u. a. auf die Ankündigung eines neuen wirtschaftlichen Aufschwungs. Auch die von der Opposition erhobenen Betrugs- und Korruptionsvorwürfe gegen ihn – erst wenige Tage vor der Wahl war ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingesetzt worden – konnten seinen Wahlsieg nicht gefährden

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Quellenangabe
Brockhaus, Innenpolitische Spannungen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/korea/geschichte/innenpolitische-spannungen