Philippinen, amtliche Namen: Filipino (Tagalog) Republika ñg Pilipinas [-ŋg-], englisch

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Landesporträt

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Philippinen: Flagge

Die Flagge der Philippinen symbolisiert mit den

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Geografie

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Landschaft

Die Inselgruppe liegt im nordöstlichen Teil des Malaiischen Archipels. Sie hat eine maximale Nord-Süd-Ausdehnung von 1 851 km und eine maximale West-Ost-Ausdehnung von 1 107 km. Von den über 7 100 Inseln überschreiten nur 357 eine Fläche von 2,5 km2, 47 haben mehr als 100 km2 und 13 mehr als 1 000 km2. Etwa 800 Inseln sind bewohnt. Allein auf

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Klima

Da kein Ort über 100 km von der Küste entfernt liegt, ist das Klima durchweg maritim. Zudem bedingt die Lage der Inseln in den niedrigen tropischen Breiten geringe regionale,

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Vegetation und Tierwelt

Die philippinische Flora und Fauna ist von außerordentlicher Artenvielfalt geprägt. Unter den rd. 220 Säugetierarten ist größeres Raubwild nicht vertreten, aber mehrere Spezies haben Zwergformen ausgebildet, z. B. das Zwergreh (Mouse Deer, Tragulus

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Ethnisch-linguistisch umfasst die Bevölkerung (Filipinos) mehr als 50 Gruppen (Ifugao, Kalinga, Lumad, Mangyan, Moro, Tagalen, Tausug, Visaya u. a.).

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Luzon: Ifugao-Frauen

Ifugao-Frauen auf Luzon

Die historisch ältesten Bewohner, die Aeta, zählen nur noch rd.

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Religion

Die Verfassung (Artikel 3) garantiert die Religionsfreiheit und schließt die Etablierung einer Staatsreligion ausdrücklich aus. Traditionell nimmt jedoch die römisch-katholische Kirche eine herausgehobene

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Politik und Recht

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Politik

Nach der am 2. 2. 1987 durch Referendum angenommenen Verfassung (seit 11. 2. 1987 in Kraft) sind die Philippinen eine demokratische und laizistische Präsidialrepublik. Staatsoberhaupt,

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Nationalsymbole

Die Nationalflagge wurde erstmals am 12. 7. 1898 gehisst, 1907–19 war sie verboten und durfte ab 1920 zusammen mit der amerikanischen Flagge gezeigt werden. Seit der Unabhängigkeit am 4. 6. 1946 ist sie wieder Nationalflagge (1985 leicht

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Parteien

Das Parteiensystem ist durch starke Orientierung auf Persönlichkeiten sowie fließende Übergänge zwischen

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Gewerkschaften

Insgesamt gibt es auf den Philippinen rd. 9 200 Gewerkschaften mit 3,7

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Militär

Die Gesamtstärke der Freiwilligenarmee beträgt rd. 106 000 Mann, die der paramilitärischen

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Verwaltung

Administrativ ist das Land in 17 Regionen und die Autonome Region

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Recht

An der Spitze der Gerichtsorganisation steht der Oberste Gerichtshof, der aus einem leitenden Richter und weiteren 14 Richtern besteht.

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Bildungswesen

Das Bildungswesen ist nach amerikanischem Vorbild konzipiert. Es besteht allgemeine Schulpflicht im Alter von 6 bis 12 Jahren. Das Schulsystem

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Medien

Die Presse- und Meinungsfreiheit wird von der Verfassung garantiert. Presse: Die meisten Publikationen erscheinen in Englisch. Die wichtigsten der mehr als

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Die Philippinen haben nach der politischen Stabilisierung während der 1990er-Jahre Entwicklungsfortschritte erzielt, u.a. durch Freigabe des Peso-Wechselkurses, einer weiteren Öffnung der Wirtschaft gegenüber dem Ausland, der Beseitigung von Monopolen in mehreren Branchen und einer beschleunigten Privatisierung von Staatsbetrieben. Sie liegen aber im wirtschaftlichen Vergleich deutlich hinter erfolgreicheren Nachbarstaaten wie

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Landwirtschaft

Mit seinem hohen Beschäftigtenanteil ist der Agrarsektor immer noch von großer Bedeutung für die Volkswirtschaft. Etwa 12,5 Mio. ha (41,6 % der gesamten Landfläche) werden landwirtschaftlich genutzt; allerdings reicht die Produktion nicht zur Versorgung der Bevölkerung aus.

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Bodenschätze

Die Philippinen verfügen über umfangreiche Vorkommen von Gold (u. a. auf Mindanao), Silber, Kupfer (Nord-Luzon und auf

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Energiewirtschaft

Bei der Sicherung einer zuverlässigen Stromversorgung haben die Philippinen deutliche Fortschritte

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Industrie

Die Philippinen haben im regionalen Vergleich erst mit Verzögerung den Übergang von einer importsubstituierenden zu einer exportorientierten Industrialisierung vollzogen. Getragen wird der

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Tourismus

Die Philippinen verfügen über zahlreiche touristische Attraktionen, darunter insbesondere die naturräumliche Vielfalt der über 7 000 Inseln: u. a. die Bergwelt Nordluzons mit den grandiosen Reisbauterrassen der Ifugao im Tal von Banawe (UNESCO-Weltkulturerbe), die Landschaften noch aktiver Vulkane wie z. B. Taal und

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Verkehr

Straßenverkehr und interinsularer Schiffsverkehr sind die wichtigsten Verkehrsträger. Aufgrund des Archipelcharakters des Landes ist der Eisenbahnverkehr relativ bedeutungslos (484

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Geschichte

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Besiedlung und Entwicklung bis zum 15. Jahrhundert

Das Gebiet der heutigen Philippinen ist seit etwa 10 000 v. Chr. permanent besiedelt (um diese Zeit Ansteigen des Meeresspiegels um rd. 100 m auf etwa die heutige Höhe und Isolierung der einzelnen Inseln). In mehreren Migrationswellen wanderten

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Entdeckung und Kolonisation durch Spanien

F. de Magalhães landete am 16. 3. 1521 im Golf von Leyte und nahm die Inseln für Spanien in Besitz. 1543 erhielt die Inselgruppe um Samar und Leyte – nach dem späteren spanischen König Philipp II. – den Namen »Islas las Felipinas«, der 1571 auf das gesamte Inselreich übertragen wurde. 1565 wurde auf

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Die Philippinen unter der Herrschaft der USA

Beim Ausbruch des Spanisch-Amerikanischen Krieges (1898) unterstützten die Filipinos die USA, die als Gegenleistung die staatliche Unabhängigkeit versprachen.

Nach dem Krieg musste Spanien im Frieden von Paris (10. 12. 1898) die Philippinen an die USA abtreten. Als

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Die Philippinen im Zweiten Weltkrieg

Nach Beginn des Pazifikkrieges (7. 12. 1941; Zweiter Weltkrieg) landeten japanische Truppen seit dem 9. 12. auf den Philippinen. Nach Evakuierung der Regierung Quezón ins US-Hauptquartier nach

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Die Philippinen als unabhängiger Staat

Am 4. 7. 1946 entließen die USA die Philippinen in die staatliche Unabhängigkeit. Manuel Roxas (* 1892, † 1948), im April 1946 als Kandidat der neu entstandenen Liberal

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Die Ära Marcos

Im November 1965 wurde F. E. Marcos als Kandidat der NP zum Staatspräsidenten gewählt (1969 wiedergewählt); im Innern mit sich verschärfenden sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen konfrontiert, schlug er zunehmend

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Die Philippinen unter den Präsidenten C. Aquino und F. Ramos

Nach der (offenkundig manipulierten) Wiederwahl von Marcos musste dieser aufgrund von Dauerprotesten der People-Power-Bewegung und wegen des starken außenpolitischen Drucks der USA zugunsten von C. Aquino auf das Präsidentenamt verzichten und das Land verlassen. Die prodemokratische Bewegung war von Teilen des Militärs und der Wirtschaftselite sowie der katholischen Kirche unterstützt worden.

Friedensgespräche mit der NPA 1986 erbrachten keinen

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Jüngere Entwicklungen

Nachdem 1997 Bestrebungen einer Bürgerinitiative, durch eine Verfassungsänderung eine Wiederwahl von Präsident Ramos zu erwirken, vom Obersten Gericht für unzulässig erklärt worden waren, fanden am 11. 5. 1998 Präsidentschaftswahlen statt, aus denen der Schauspieler und bisherige Vizepräsident J. E. Estrada, der sich als »Anwalt der Armen« präsentierte, als Sieger hervorging (Amtsantritt als Staatspräsident am 30. 6. 1998). Gegen ihn richteten sich bald innenpolitische Proteste, u. a. wegen seines Versuchs, durch eine Verfassungsänderung ausländischen Investoren größere wirtschaftliche Spielräume zu eröffnen und die Macht des Präsidenten

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Kultur

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Bildergalerie

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Philippinen: Bicol

In der Region Bicol auf der philippinischen Insel Luzon gibt es mehrere aktive

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Quellenangabe
Brockhaus, Philippinen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/philippinen