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Besiedlung und Entwicklung bis zum 15. Jahrhundert

Das Gebiet der heutigen Philippinen ist seit etwa 10 000 v. Chr. permanent besiedelt (um diese Zeit Ansteigen des Meeresspiegels um rd. 100 m auf etwa die heutige Höhe und Isolierung der einzelnen Inseln). In mehreren Migrationswellen wanderten

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Entdeckung und Kolonisation durch Spanien

F. de Magalhães landete am 16. 3. 1521 im Golf von Leyte und nahm die Inseln für Spanien in Besitz. 1543 erhielt die Inselgruppe um Samar und Leyte – nach dem späteren spanischen König Philipp II. – den Namen »Islas las Felipinas«, der 1571 auf das gesamte Inselreich übertragen wurde. 1565 wurde auf

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Die Philippinen unter der Herrschaft der USA

Beim Ausbruch des Spanisch-Amerikanischen Krieges (1898) unterstützten die Filipinos die USA, die als Gegenleistung die staatliche Unabhängigkeit versprachen.

Nach dem Krieg musste Spanien im Frieden von Paris (10. 12. 1898) die Philippinen an die USA abtreten. Als

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Die Philippinen im Zweiten Weltkrieg

Nach Beginn des Pazifikkrieges (7. 12. 1941; Zweiter Weltkrieg) landeten japanische Truppen seit dem 9. 12. auf den Philippinen. Nach Evakuierung der Regierung Quezón ins US-Hauptquartier nach

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Die Philippinen als unabhängiger Staat

Am 4. 7. 1946 entließen die USA die Philippinen in die staatliche Unabhängigkeit. Manuel Roxas (* 1892, † 1948), im April 1946 als Kandidat der neu entstandenen Liberal

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Die Ära Marcos

Im November 1965 wurde F. E. Marcos als Kandidat der NP zum Staatspräsidenten gewählt (1969 wiedergewählt); im Innern mit sich verschärfenden sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen konfrontiert, schlug er zunehmend

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Die Philippinen unter den Präsidenten C. Aquino und F. Ramos

Nach der (offenkundig manipulierten) Wiederwahl von Marcos musste dieser aufgrund von Dauerprotesten der People-Power-Bewegung und wegen des starken außenpolitischen Drucks der USA zugunsten von C. Aquino auf das Präsidentenamt verzichten und das Land verlassen. Die prodemokratische Bewegung war von Teilen des Militärs und der Wirtschaftselite sowie der katholischen Kirche unterstützt worden.

Friedensgespräche mit der NPA 1986 erbrachten keinen

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Jüngere Entwicklungen

Nachdem 1997 Bestrebungen einer Bürgerinitiative, durch eine Verfassungsänderung eine Wiederwahl von Präsident Ramos zu erwirken, vom Obersten Gericht für unzulässig erklärt worden waren, fanden am 11. 5. 1998 Präsidentschaftswahlen statt, aus denen der Schauspieler und bisherige Vizepräsident J. E. Estrada, der sich als »Anwalt der Armen« präsentierte, als Sieger hervorging (Amtsantritt als Staatspräsident am 30. 6. 1998). Gegen ihn richteten sich bald innenpolitische Proteste, u. a. wegen seines Versuchs, durch eine Verfassungsänderung ausländischen Investoren größere wirtschaftliche Spielräume zu eröffnen und die Macht des Präsidenten

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/philippinen/geschichte