Mauretani|en, französisch Mauritanie [mɔritaˈni], amtlich arabisch Al-Djumhurijja

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der durch Referendum vom 12. 7. 1991 angenommenen Verfassung (am 25. 6. 2006 per Referendum revidiert) ist Mauretanien eine präsidiale Republik. In

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Recht

Das 1961 nach französischem Vorbild kodifizierte Recht (mit parallel existierenden Schariagerichten)

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Flagge und Wappen

Die in der Verfassung vom 22. 3. 1959 verankerte Nationalflagge zeigt in der Mitte des grünen Tuchs

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Nationalfeiertag

Der 28. 11. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1960.

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Verwaltung

Mauretanien ist in 12 Regionen (Wilajate) und die Hauptstadtregion Nouakchott (mit

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Parteien

Im Zuge der politischen Umwälzungen der letzten Jahre kam es auch zu Veränderungen in der

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Gewerkschaften

Neben der staatlich kontrollierten Union des Travailleurs de Mauritanie (UTM) existieren

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht vom 6. bis 14. Lebenjahr. Das Schulsystem ist

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Medien

Die Medienlandschaft verhältnismäßig ist vielfältig, die Pressefreiheit gewährleistet. Informelle Themenverbote und Druck auf Journalisten schränken die Berichterstattung jedoch ein. – Presse: Es

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 24 Monate) beträgt etwa 15 850, die

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Landesnatur

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Landschaft

Der weitaus größte Teil des Landes gehört zur westlichen Sahara, der Süden (etwa südlich des 18. Breitengrades) zur

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Klima

Mauretanien hat weitgehend trockenes, subtropisches Wüstenklima mit gelegentlichen Niederschlägen im Winter.

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Vegetation

Am Senegal herrscht Überschwemmungssavanne (mit Dumpalmen, Palmyrapalmen, Affenbrotbäumen) vor, nördlich anschließend

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Tierwelt

Insbesondere die Küsten- und Überschwemmungsgebiete werden intensiv von Brutvögeln genutzt. Der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörende Nationalpark Banc d'Arguin besticht

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Mauretanien gehört mit durchschnittlich 4 Einwohnern/km2 zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde; die Bevölkerungsverteilung ist jedoch sehr unausgewogen. Hauptsiedlungsgebiet ist der Süden, während das Gebiet nördlich des 18. Breitengrades, abgesehen von

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Religion

Die Verfassung bestimmt den Islam zur Staatsreligion; die verfassungsmäßig garantierten Individualrechte

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Mit einem Bruttonationaleinkommen (BNE) von (2017) 1 100 US-$ je Einwohner zählt Mauretanien zu den

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Landwirtschaft

In der Landwirtschaft, die vornehmlich der Selbstversorgung dient, arbeiten 76,1 % der Erwerbstätigen; sie erwirtschaften 27,4 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

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Forstwirtschaft

Durch übermäßige Nutzung wurde der ohnehin schon geringe Waldbestand Mauretaniens weiter

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Fischerei

Die Gewässer vor Mauretanien zählen zu den ertragreichsten Fischgründen Afrikas. Nachdem

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Bodenschätze

Mauretanien gehört neben der Republik Südafrika zu den größten Eisenerzproduzenten Afrikas (Abbaumenge 2016: 13,3 Mio. t) und ist einer der

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Industrie

In der verarbeitenden und in der Bauindustrie werden rund 17,8 % des

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Tourismus

Tourismus spielt immer noch eine marginale Rolle. Hinderlich für eine touristische Entwicklung ist neben der fehlenden

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Außenwirtschaft

Aufgrund der rückläufigen Weltmarktpreise bei vielen Rohstoffen ist die Außenhandelsbilanz negativ

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Verkehr

Nur das Gebiet um Nouakchott und die landwirtschaftliche Anbauzone am Senegal sind verkehrsmäßig relativ gut erschlossen. Eine

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Geschichte

Seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. wanderten in das heutige Mauretanien von Norden her Berber ein, die im 11. Jahrhundert islamisiert wurden. Nach dem Zusammenbruch des Reiches der Almoraviden (1147) blieb der Nordteil des Landes in loser Abhängigkeit von Marokko, der Südteil gehörte zum Reich Mali. 1448/49 errichteten die Portugiesen an der Baie du Lévrier das Fort Arguin. Es folgten spanische, holländische und britische Niederlassungen an der mauretanischen Küste. Frankreich eroberte nach 1900 das heutige Mauretanien zur Abrundung seines Kolonialbesitzes in Nord- und

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Mauretanien. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mauretanien