Tschad [tʃat, tʃaːt], amtliche Namen:

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der Verfassung vom 14. 4. 1996 ist Tschad eine präsidiale Republik

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Recht

Das staatliche Gerichtssystem umfasst Friedensgerichte, Gerichte erster Instanz, nicht ständige Strafgerichte (Cours criminelles),

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge ist der französischen Trikolore nachempfunden und wurde am 6. 11. 1959 angenommen. Sie ist senkrecht blau,

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Nationalfeiertag

Der 11. 8. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1960.

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Verwaltung

Der Staat ist administrativ in 23 Regionen gliedert.

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Parteien

Das breit gefächerte Parteienspektrum wird vom Mouvement Patriotique du Salut (MPS, deutsch

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Gewerkschaften

Die beiden größten Dachorganisationen sind die Union des Syndicats du Tchad

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Bildungswesen

Das am französischen System orientierte Schulwesen (sechsjährige Primarstufe und siebenjährige, zweistufige Sekundarschule) hat

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Medien

Presse- und Meinungsfreiheit werden nicht respektiert. Staatliche Kontrolle, Repression und Einschüchterung behindern die Berichterstattung.

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der fast ausschließlich Heerestruppen umfassenden Wehrpflichtarmee beträgt etwa 25 000,

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Landesnatur

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Landschaft

Der Binnenstaat Tschad (West-Ost-Erstreckung 1 150 km, Nord-Süd-Erstreckung 1 700 km) liegt in der Sahara, im Sahel und in der Sudanzone, und zwar im Ostteil des (geologischen) Tschadbeckens. Die von Treibsand und Dünen bedeckte Rumpffläche

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Klima

Der Norden hat Wüstenklima mit nur sporadischen Niederschlägen von 20 bis 40 mm im Jahr (im Gebirge jedoch 1 000

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Vegetation

Nördlich von 16° nördlicher Breite herrscht Wüste mit nur wenigen Oasen

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Der Tschad ist ein Vielvölkerstaat mit etwa 150 Ethnien und ebenso vielen Sprachen. Die Konflikte zwischen den heterogenen Bevölkerungsgruppen haben ihre Ursache u. a. in der Teilung des Landes in einen islamisch geprägten Norden und einen

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit und stellt alle Religionsgemeinschaften rechtlich gleich. Grundlage der Religionspolitik ist das Prinzip

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Seit der Erschließung der umfangreichen Erdölvorkommen im Süden des Landes bei Doba und der Aufnahme der Förderung im Jahr 2003 befindet sich die Wirtschaft des ansonsten rohstoffarmen Landes im Umbruch. Waren bis

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Landwirtschaft

Der Agrarsektor, in dem annähernd zwei Drittel der Erwerbstätigen arbeiten, erwirtschaftete 2014

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Fischerei

Der Fischfang (Fangmenge 2011: rund 60 000 t) im Tschadsee sowie in den

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Forstwirtschaft

Durch Abholzung wurden die Waldbestände auf (2013) 4,1 % der Landesfläche reduziert.

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Bodenschätze

Neben der Erdölförderung (Fördermenge 2015: 4,1 Mio. t), seit 2003 eine der

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Industrie

Der Anteil der verarbeitenden Industrie (einschließlich Bauindustrie) am BIP beträgt (2014)

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Tourismus

Der Tourismus spielt im Tschad aufgrund politischer Instabilität und mangelnder Infrastruktur

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Außenwirtschaft

Bis 2004 war die Außenhandelsbilanz des Tschad fast durchweg negativ; seitdem

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Verkehr

Wegen der Binnenlage, häufiger Unterbrechungen der Straßenverbindungen während der Regenzeit und der beschränkten Schiffbarkeit

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Geschichte

Der prähistorische Fund (2002) eines 7–6 Mio. Jahre alten Vorfahren des Menschen (Sahelanthropus tchadensis) weist auf eine frühe Besiedlung des heutigen Tschad durch Hominide hin. Ab dem 8. Jahrhundert bestand um den Tschadsee das Reich Kanem (Kanem-Bornu). Weiter östlich bildeten sich entlang der Handelsstraßen zum Niltal und ans Mittelmeer mehrfach Staaten (u. a. Wadai). Am 21. 4. 1900 schlugen französische Truppen bei Kousseri Rabeh Zubair (* um 1846, † 1900), einen Sklavenjäger, der ab den späten 1880er-Jahren weite Teile des Sudan und 1893 Kanem-Bornu erobert hatte.

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Informationen zur afrikanischen Kultur

Informationen zur afrikanischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Tschad. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/tschad