Seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. wanderten in das heutige Mauretanien von Norden her Berber ein, die im 11. Jahrhundert islamisiert wurden. Nach dem Zusammenbruch des Reiches der Almoraviden (1147) blieb der Nordteil des Landes in loser Abhängigkeit von Marokko, der Südteil gehörte zum Reich Mali. 1448/49 errichteten die Portugiesen an der Baie du Lévrier das Fort Arguin. Es folgten spanische, holländische und britische Niederlassungen an der mauretanischen Küste. Frankreich eroberte nach 1900 das heutige Mauretanien zur Abrundung seines Kolonialbesitzes in Nord- und

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mauretanien/geschichte