Südafrika, amtliche Namen: englisch Republic of South Africa [rɪˈ

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Landesporträt

Für Informationen und Statistiken siehe Landesfakten.

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Südafrika: Flagge

Die

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Geografie

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Landschaft

Südafrika grenzt im Norden an Namibia und Botswana, im Nordosten an SimbabweMosambik und Swasiland, im Osten und Süden an den Indischen, im Süden und Westen an den Atlantischen Ozean. Vom Staatsgebiet umgeben ist das Königreich Lesotho

Die Republik Südafrika umfasst den südlichen Teil des afrikanischen Kontinents, begrenzt im Westen vom Atlantik, im Süden und Südosten vom Indischen

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Klima

Die Lage südlich des südlichen Wendekreises, die Höhenlage des Binnenlandes und die angrenzenden Meere bestimmen das Klima, das im größten Teil des Landes

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Vegetation

Dem geringen Niederschlag entsprechend wird der Nordwesten etwa bis zum 25. Längengrad überwiegend von Halbwüsten und Trockensavannen eingenommen (Richtersfeld, Kalahari, Große

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Tierwelt

Wie die Flora ist auch die Fauna Südafrikas außerordentlich artenreich. Vor allem in den unterschiedlichen Savannenlandschaften leben viele der zu den Säugetieren gehörenden bekannten Großtiere Afrikas (z. B. Antilopen, Steppenzebras, Giraffen, Afrikanische Elefanten, Nashörner und Flusspferde, aber auch Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen u. a.), die heute in

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Die Bevölkerung Südafrikas bildet eine Mischung von Menschen unterschiedlichster Hautfarbe, Kultur, Religion, Sprache und Tradition. Die Apartheidspolitik teilte die Südafrikaner 1950 per Gesetz nicht nur in Schwarze und Weiße, sondern auch in Coloureds (Mischlinge) und Asiaten ein. Die Zuordnung entschied u. a. über die politischen Rechte, den Wohnort und die Schulbildung der betreffenden Person. Doch was zunächst beschönigend als »Programm der getrennten Entwicklung« umschrieben wurde, entwickelte sich zu

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Religion

Die Verfassung (Artikel 15) garantiert die Religionsfreiheit. Alle Religionsgemeinschaften sind rechtlich gleichgestellt. Grundlage der Religionsgesetzgebung ist das Prinzip der Trennung von Staat und Religion. Die Regelung der Beziehungen an

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Politik und Recht

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Politik

Nach der am 4. 2. 1997 in Kraft getretenen Verfassung (mehrfach modifiziert) ist Südafrika eine präsidiale Republik im Commonwealth. Die Verfassung verankert wesentliche rechtsstaatliche Prinzipien (Grund- und Menschenrechte, Gewaltenteilung, Mehrparteiensystem).

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Nationalsymbole

Die Nationalflagge wurde am 27. 4. 1994 eingeführt. Sie vereinigt die Farben des African National Congress (ANC) mit jenen der Burenrepublik. Das Tuch wird durch ein an den Längsseiten weiß gesäumtes, hellgrünes Y geteilt. Das verbleibende obere Feld ist

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Parteien

Das Parteienspektrum ist breit gefächert. Wichtige Parteien: African National Congress (ANC,

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Gewerkschaften

Die wichtigsten Dachverbände sind der dem ANC nahestehende Congress of South

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Militär

Die Gesamtstärke der Berufsarmee beträgt rd. 58 900 Mann. Das Heer (rd.

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Verwaltung

Die Republik Südafrika ist administrativ in neun Provinzen und nachfolgend in

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Recht

Die südafrikanische Zivilgerichtsbarkeit ist grundsätzlich dreistufig aufgebaut. An der Spitze der Gerichtsorganisation steht der Oberste Appellationsgerichtshof (Supreme Court of Appeal) in Bloemfontein. Diesem nachgeordnet ist

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Bildungswesen

Das Bildungswesen gilt als wichtiger Schlüssel zur Überwindung des Erbes der Apartheid. Daher versucht die Politik mit großen Anstrengungen, ein einheitliches

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Medien

Pressefreiheit ist gewährleistet. Radio und Fernsehen sind die wichtigsten Massenmedien. Der Zeitungsmarkt wird von vier Unternehmen dominiert. – Presse: Tageszeitungen haben im Unterschied zu Wochenblättern meist

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Südafrika ist das am stärksten industrialisierte Land Afrikas. Schwerpunkte der exportorientierten Wirtschaft sind verarbeitende Industrie und Bergbau. Aufbauend auf zahlreich vorhandenen Bodenschätzen, besonders nach der Entdeckung von Diamanten (ab 1867) und Gold (1887 begann der Abbau von Gold bei Johannesburg am Witwatersrand), vollzog sich schon seit den 1920er-Jahren eine industrielle

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Bodenschätze

Südafrika zählt zu den führenden Bergbauländern der Erde, bei mehreren Bodenschätzen zu den Hauptförderländern. Abgebaut werden vor allem Gold, Platin, Eisenerz, Mangan, Nickel, Kohle und

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Energiewirtschaft

Aufgrund umfangreicher Steinkohlenvorräte ist Kohle der wichtigste Energieträger, gefolgt von Erdöl und Kernkraft. Als eines der größten Kohlekraftwerke ist

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Industrie

Im industriellen Sektor (einschließlich Bergbau, Energie- und Bauwirtschaft) erwirtschaften (2014) rd. 32 % aller Erwerbstätigen 29,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das verarbeitende Gewerbe ist

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Landwirtschaft

Im Agrarsektor erwirtschaften (2014) rd. 5 % der Erwerbstätigen 2,5 % des BIP. Für den Ackerbau werden 10 % der Landesfläche genutzt, weitere 69 % dienen der Viehzucht als Wiesen und Weiden. Als Folge der bis 1991 gültigen Landbesitzgesetze (der schwarzen Bevölkerung war der Erwerb von Boden außerhalb ihrer

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Tourismus

Südafrika gehört zu den international beliebtesten Reisezielen, daher gewinnt der Tourismus zunehmend an

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Verkehr

Das Verkehrssystem Südafrikas wurde vor allem anlässlich der Fußball-WM 2010 stark ausgebaut und modernisiert. Zwischen allen größeren städtischen Zentren und in die Nachbarländer gibt es gute Straßen- und Schienenverbindungen. Die wichtigsten Transporteinrichtungen werden

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Geschichte

Seit dem 16. Jahrhundert sind Ackerbauern der Nguni- und Sotho-Sprachgruppen im Osten Südafrikas nachweisbar. Im westlichen Kapland lebten Khoikhoin als Rinderzüchter sowie San als Jäger und Sammler. 1652 begann mit der Gründung von Kapstadt durch Jan van Riebeeck als Proviantstation der Niederländisch-Ostindischen Kompanie auf dem Seeweg nach Ostindien die Ansiedlung v. a. von Niederländern, Deutschen und Hugenotten, den späteren Buren (Afrikaander). Ab 1779 gerieten halbnomadische Gruppen der Buren (»Trekburen«) an der Ostküste im Gebiet des Großen Fischflusses in Konflikt mit dem Nguni-Volk

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Kultur

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Afrikanische Kunst: Wandgemälde

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Bildergalerie

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Kap der Guten Hoffnung

Diaz Cross südlich von Lüderitz erinnert an den portugiesischen Seefahrer und Entdecker Bartolomeu Diaz, der 1488 als erster Europäer die Südspitze Afrikas

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Quellenangabe
Brockhaus, Südafrika. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sudafrika