Apartheid [afrikaans, eigentlich »Gesondertheit«] die, -, in der Republik Südafrika 1948–93 angewandte politisch-gesellschaftliche, in der Rechtsordnung verankerte Doktrin, die ab etwa 1960 offiziell »Getrennte Entwicklung« genannt wurde und die Zuordnung der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu den »Rassen« und ihre Trennung zugunsten der Vorherrschaft der Weißen bestimmte. Als Rassen im Sinn des Gesetzes galten die (1993) etwa 23,0 Mio. Schwarzafrikaner, die 5,1 Mio. Weißen, die 3,4 Mio. Farbigen (die aus Mischehen von Schwarzafrikanern und Weißen hervorgegangenen »Coloureds«) und die 1,0 Mio. Asiaten.

Formen

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Werke

Weiterführende Literatur:

H. Wolpe: Race, class and the Apartheid system (1988);
Südafrika nach der Apartheid. Aspekte des politischen, sozioökonomischen u.
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Quellenangabe
Brockhaus, Apartheid. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/apartheid