Am 4. 9. 1984 trat eine (im November 1983 von der Mehrheit der weißen Bevölkerung gebilligte) neue Verfassung in Kraft, die das Präsidialsystem einführte und den Coloureds und Asiaten begrenzte Mitspracherechte (eigene Parlamentskammern) einräumte. Staatspräsident wurde P. W. Botha. Um der wachsenden Militanz der Antiapartheidbewegung (neben ANC und PAC seit 1983 besonders die United Democratic Front, UDF) und der zunehmenden Kritik am Apartheidsystem z. B. vonseiten der südafrikanischen Wirtschaftsverbände entgegenzuwirken, hob die Regierung Botha einzelne Apartheidbestimmungen auf (z. B. 1985 das

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Quellenangabe
Brockhaus, Die Entwicklung bis zum Ende der Apartheid (1984–93). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sudafrika/geschichte/die-entwicklung-bis-zum-ende-der-apartheid-1984-93