Kongo (Demokratische Republik), amtlich französisch République Démocratique du Congo [repyˈ

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Staat und Recht

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Verfassung

Mit der Machtübernahme durch die Truppen der Alliances des Forces Démocratiques pour la Libération du Congo-Zaïre (AFDL, deutsch Allianz demokratischer Kräfte zur Befreiung des Kongo-Zaire) wurde der

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Recht

Das Rechtssystem wird durch belgisches und afrikanisches Recht geprägt. Die Rechtsprechung

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Flagge und Wappen

Flagge und Wappen wurden mit Inkraftsetzung der Verfassung am 18. 2. 2006 angenommen. Die Flagge war in ähnlicher Ausführung schon

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Nationalfeiertag

Der 30. 6. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1960.

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Verwaltung

Die Demokratische Republik Kongo ist seit 2015 administrativ in 26 Provinzen

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Parteien

Nachdem das Verbot politischer Parteien 2001 aufgehoben wurde, hat sich eine sehr

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht vom 6. bis 12. Lebensjahr. An die Primarstufe

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Medien

Das Land besitzt ein liberales Pressegesetz, der Einfluss von Politikern auf die Berichterstattung ist jedoch groß. Journalisten sind häufig schlecht ausgebildet. Einschüchterung

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Streitkräfte beträgt etwa 150 000 Mann, davon jeweils 2 500

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Landesnatur

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Klima

Kongo hat tropisches Klima, und zwar immerfeuchtes im Norden und im Zentrum (Hauptniederschläge im Frühjahr

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Landschaft

Der größte Teil des Landes liegt im Kongobecken und im Bereich seiner Randschwellen und wird vom Kongo und seinen Nebenflüssen entwässert. Im Bereich der Kongomündung hat Kongo einen 40 km langen Anteil an der Atlantikküste. Das Gebiet längs der Ostgrenze gehört zum

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Vegetation

Der zentrale und der nördliche Teil des Kongobeckens ist von immergrünem

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bevölkerung des Landes besteht aus einer Vielzahl von Ethnien. Rund 80 % gehören zu den Bantuvölkern (vor allem Luba, Kongo, Mongo). Im Norden leben überwiegend Sudanvölker (15 %, u. a. Zande, Mangbetu), im

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Religion

Staat und Religion waren in der vormaligen Republik Zaire (bis 1997) gesetzlich getrennt. Die Religionsfreiheit war als Recht der anerkannten religiösen Körperschaften in der Verfassung garantiert. Öffentlich-rechtliche Anerkennung genossen seit 1972 die katholische Kirche, die »Église du Christ au Congo« (Evangelische Kirche

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Obwohl das Land über große Naturreichtümer verfügt, gehört es mit einem Bruttonationaleinkommen (BNE) von (2017) 450 US-$ je

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Bodenschätze

Der Bergbau (Schwerpunkt in der Region Katanga) ist die tragende Säule

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Energiewirtschaft

Seit Inbetriebnahme der Inga-Kraftwerke am Unterlauf des Kongo beruht die Stromerzeugung

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Industrie

Bergbau, Bauwirtschaft und Industrieproduktion haben (2016) einen Anteil von 44,2 % am

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Landwirtschaft

Haupterwerbszweig ist die Landwirtschaft, von der 81 % der Bevölkerung leben, wenngleich

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Forstwirtschaft

Nach dem Amazonasgebiet weist Kongo den größten zusammenhängenden Bestand an tropischem Regenwald auf

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Fischerei

Fischerei wird fast ausschließlich für den Eigenbedarf betrieben. 98 % der Fangmenge

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Tourismus

Der Kongo ist für den Tourismus kaum bis gar nicht erschlossen,

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Außenwirtschaft

Ein Großteil der kongolesischen Volkswirtschaft wird vom Export bestimmt; die Außenhandelsbilanz ist

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Verkehr

Größte Bedeutung für den Außenhandel hat der kombinierte Wasser-Schienen-Verkehr. Die 15 000 km langen schiffbaren Wasserwege des

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Geschichte

Ab etwa 700 n. Chr. siedelten Völker der Bantu im Gebiet des heutigen Kongo. Bestimmte Staaten sind nachweisbar, seit die Küstenbewohner um 1500 mit portugiesischen Seefahrern in Berührung kamen. Auch im Inneren des Landes bestanden um diese Zeit Monarchien der Lunda, Luba und Mangbetu; im Norden herrschten die Zande. Die Forschungsreisen besonders von D. Livingstone und H. M. Stanley weckten im 19. Jahrhundert in Europa Interesse an der Kolonisierung Zentralafrikas.

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Livingstone, David

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Wie ich Livingstone fand

Zeitgenössische Illustration des Treffens zwischen Stanley

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Informationen zur afrikanischen Kultur

Informationen zur afrikanischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Kongo (Demokratische Republik). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kongo-demokratische-republik