Ecuador [ekaˈðɔr], Ekuador [nach der

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Landesporträt

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Flagge von Ecuador. In der Flagge stehen Gold, Blau

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Geografie

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Landschaft

Ecuador grenzt im Westen an den Pazifischen Ozean, im Norden an Kolumbien, im Osten und Süden an Peru.

Ecuador gliedert sich in drei Landschaftsräume. Im Westen entlang der Küste des Pazifischen Ozeans erstreckt sich das westliche Tiefland (Costa), das von einem bis zu 700 m über dem Meeresspiegel aufsteigenden Küstengebirge durchzogen wird, im Süden bis zum Golf von Guayaquil 130–150 km breit ist und sich anschließend auf rund 50 km Breite verengt. Das Zentrum des Landes bildet

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Klima

Für die Vegetations- und Klimagliederung von Ecuador ist neben den Höhenstufen der Anden

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Vegetation und Tierwelt

Die Vegetation Ecuadors gliedert sich in mehrere Großräume. Für die Costa ist trockene Buschvegetation kennzeichnend. In einigen Gegenden (Golf von Guayaquil) gibt es noch intakte Mangrovenwälder an der Pazifikküste. Die Savannen werden landwirtschaftlich stark beansprucht. Auf den flachen und steinigen Böden der Berghänge finden sich Trockenwälder, die meisten Bäume dort werfen während der langen Trockenzeit ihr Laub ab. An der Außenseite der Kordilleren wachsen tropische Berg- und Nebelwälder.

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Schopfrosettenpflanzen. Espeletia in Ecuador.

Die trockene Innenseite der Kordilleren (Sierra)

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Größte Bevölkerungsgruppe sind die Mestizen (rund 72 %). Indianer, Schwarze, Mulatten und Weiße haben einen Bevölkerungsanteil von je rd. 7 %. Die Indianer der Sierra sprechen meist

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit. Das seit 1907 geltende Religionsgesetz hob die Stellung der katholischen Kirche als Staatskirche auf und stellte alle Religionsgemeinschaften

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Politik und Recht

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Politik

Nach der am 21. 10. 2008 in Kraft getretenen Verfassung ist Ecuador eine präsidiale Republik mit Mehrparteiensystem.

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Nationalsymbole

Die Flagge ist horizontal gestreift, die obere Hälfte in Gelb, die untere in zwei gleich hohe Streifen in Blau über Rot und trägt das Wappen in

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Parteien

Das Parteiensystem ist vielschichtig und stark auf Persönlichkeiten ausgerichtet. Zu den wichtigen Parteien zählen die Alianza Patria Altiva i

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Gewerkschaften

Dem Frente Unitario de Trabajadores (FUT) sind mehrere parteipolitisch orientierte Gewerkschaftsdachverbände

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Militär

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 12 Monate) beträgt rund 58 000 Mann.

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Recht

Höchste Gerichtsinstanz gemäß der Verfassung von 2008 ist der Oberste Gerichtshof

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Verwaltung

Der Staat ist in 24 Provinzen gegliedert, an deren Spitze jeweils

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Bildungswesen

Die zentralen Zielsetzungen im Bildungswesen sind eine flächendeckende, umfassende und einheitliche Basisbildung,

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Medien

Die Medienlandschaft ist von Privatunternehmen geprägt. Allerdings dehnt der Staat seine Medienaktivitäten aus. Ein Mediengesetz von

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Die wirtschaftliche Entwicklung Ecuadors seit 1970 lässt sich in drei Phasen mit sehr unterschiedlichen Trends gliedern. Die 1970er-Jahre standen im Zeichen des 1972 einsetzenden Exports von Erdöl und des dadurch ausgelösten Wirtschaftsbooms. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug (1970–80) 9,5 %, der Wert des Außenhandels verzehnfachte sich, und die Staatseinnahmen erreichten zweistellige Zuwachsraten. Unter Einbeziehung ausländischer Investitionen und seit 1976 vermehrt auch auf der Basis von

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Landwirtschaft

Aufgrund der klimatischen Vielfalt ist eine diversifizierte landwirtschaftliche Nutzung möglich. Die landwirtschaftliche Nutzfläche umfasst rund 30 % der Staatsfläche, ein Drittel wird als Ackerland und für Dauerkulturen genutzt, der Rest sind Wiesen und Weiden. Der Anteil der Landwirtschaft am BIP beträgt (2015) 9,6 %, noch immer sind jedoch über ein

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Bodenschätze

Ecuador ist ein ressourcenreiches Land. Erdöl wird seit 1917 auf der Halbinsel Santa Elena gefördert; um 1970 wurden im Norden des Oriente (in den Provinzen

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Energiewirtschaft

Die Energieerzeugung erfolgt zu rund 46 % durch Wasserkraft (größtes Wasserkraftwerk Paute

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Industrie

Mit den Erdöleinnahmen hat Ecuador bislang eine Vielzahl von Maßnahmen zur

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Tourismus

Hauptanziehungspunkte des Tourismus sind Quito, das Amazonastiefland und die Galápagosinseln. 2013 zählte Ecuador

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Verkehr

Das Straßennetz, der wichtigste Verkehrsträger, ist relativ gut ausgebaut (rund 44 000 km, davon rund 8 000 km asphaltiert). Die zwei Hauptverkehrsstraßen

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Geschichte

Vor der spanischen Eroberung unter Führung von S. de Benalcázar 1533/34 war Ecuador Teil des Inkareiches. Ab 1563 war es als »Real Audiencia de San Francisco de Quito« (Gerichts- und Verwaltungsbezirk)  – weitgehend selbstständig organisiert – Teil des Vizekönigreiches Peru, ab 1739 Teil des Vizekönigreiches Nueva Granada. Wichtigste Ausfuhrprodukte der mit indianischen Arbeitskräften organisierten kolonialen Wirtschaft waren Zucker, Kakao, Schlacht- und Lastvieh sowie Textilerzeugnisse.

Mit der Rebellion von Quito und der Erklärung der Unabhängigkeit von der spanischen Krone (10. 8. 1809) begann

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Kultur

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Bildergalerie

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Reventador. Beim letzten Ausbruch des Vulkans Reventador im Jahr 2002 wurde die Asche bis in die Hauptstadt Quito, rd. 100 km östlich, geschleudert.

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Cotopaxi. Am 19. Februar 2000 beobachtete die

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Quellenangabe
Brockhaus, Ecuador. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ecuador