Bhutan, amtlich Dzongkha Druk Yul [tibetisch »Drachenreich«], deutsch Königreich Bhutan, Staat

(11 von 26 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Landesporträt

image/jpeg

Bhutan: Flagge

Die Flagge von Bhutan: Gelb ist die

(9 von 24 Wörtern)

Geografie

(1 von 1 Wörtern)

Landschaft

Bhutan grenzt im Norden an China (Tibet) und im Westen, Süden und Osten an Indien (Bundesstaaten Sikkim, West Bengal, Assam und Arunachal Pradesh).

Bhutan ist ein Gebirgsland. An der

(29 von 194 Wörtern)

Klima

Während die Stauregen des Südwestmonsuns (Juni bis Oktober) in den Siwalikketten

(11 von 69 Wörtern)

Gesellschaft

(1 von 1 Wörtern)

Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich aus drei großen Gruppen zusammen: Die größte Gruppe bilden die Sharchop in Mittel- und Ostbhutan. Sie sind Anhänger der alttibetischen Nyingmapa-Richtung des Buddhismus; ihre Sprache ist das Sharchopkha. Die tibetomongolische

(34 von 241 Wörtern)

Religion

Etwa 75 % der Bevölkerung sind Buddhisten; die Nachfahren der Einwanderer aus Nepal

(12 von 79 Wörtern)

Politik und Recht

(1 von 1 Wörtern)

Politik

Nach der Verfassung vom 18. 7. 2008 ist Bhutan eine konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber

(14 von 98 Wörtern)

Nationalsymbole

Die Nationalflagge ist von der Unterecke am Liek zur Oberecke des fliegenden Endes Gelb über Rot diagonal geteilt. Auf der Trennlinie liegt ein Drache, der

(25 von 172 Wörtern)

Parteien

Bis 2007 waren politische Parteien verboten. Die wichtigsten Parteien sind heute

(11 von 31 Wörtern)

Gewerkschaften

Gewerkschaften und berufsständische Verbände sind in Bhutan unbekannt.

(8 von 8 Wörtern)

Militär

Die Gesamtstärke der bhutanischen Armee beträgt etwa 6 000 Mann. Gegliedert ist

(11 von 52 Wörtern)

Verwaltung

Bhutan gliedert sich in 20 Distrikte (Dzongkhags), die in der Mehrzahl

(11 von 16 Wörtern)

Recht

Das Zivil- und das Strafrecht basieren auf indischem Recht und auf

(11 von 53 Wörtern)

Bildungswesen

Bis zum Aufbau eines modernen Bildungswesens in den 1960er-Jahren waren Klöster

(11 von 77 Wörtern)

Medien

Die als Mitteilungsblatt der Regierung 1965 gegründete »Kuensel« war lange Zeit

(11 von 74 Wörtern)

Wirtschaft

(1 von 1 Wörtern)

Wirtschaft

Vor 1960 war Bhutan bis auf geringe Handelsbeziehungen zu Tibet und Indien ein geschlossenes Land und zählte zu den ärmsten Staaten der Welt. Doch

(24 von 169 Wörtern)

Landwirtschaft

Nur etwa 14 % der Gesamtfläche Bhutans werden landwirtschaftlich genutzt, besonders in den Flusstälern und im südlichen Hügelland. Etwa ein Drittel der Anbaufläche ist

(23 von 161 Wörtern)

Bodenschätze

Von Bhutans bekannten Bodenschätzen werden Kalkstein, Dolomit, Gips, Steinkohle, Quarzit, Talk,

(11 von 31 Wörtern)

Energiewirtschaft

Bhutan deckt seinen Strombedarf zu über 99 % aus Wasserkraft und exportiert

(11 von 35 Wörtern)

Industrie

Die Industrie Bhutans wird von wenigen Großbetrieben dominiert (vor allem Produktion

(11 von 69 Wörtern)

Tourismus

Bhutan öffnete sich erst 1974 für den Fremdenverkehr. Seither stieg die

(11 von 57 Wörtern)

Verkehr

Seit dem Bau der ersten Straße 1962 wurde das befahrbare Straßennetz

(11 von 73 Wörtern)

Geschichte

Bis zum 7./8. Jahrhundert, als von Tibet und Indien aus der Buddhismus in Bhutan eingeführt wurde, ist die Entwicklung des Landes weitgehend unbekannt; eine Besiedelung seit 4 000 Jahren ist jedoch nachgewiesen. Zu den ältesten Bevölkerungsgruppen gehörten insbesondere die Sharchop. Mitte des 8. Jahrhunderts führte der indische Buddhistenmissionar Padmasambhava (in Bhutan besser bekannt unter dem Namen Guru Rinpoche) den Buddhismus in Form der alttibetischen Nyingmapa-Schule ein und gründete an verschiedenen Orten Felsenklöster (u. a. Taktsang [Tigernest] im Parotal). Etwa seit dem 9. Jahrhundert drangen die

(80 von 1309 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, Bhutan. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/bhutan