Vereinigte Staaten von Amerika, amtlich englisch United States of America [ju

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Landesporträt

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Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika. In der Flagge

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Geografie

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Landschaft

Die USA grenzen im Norden an Kanada, im Süden an Mexiko und außerhalb dieses zusammenhängenden Staatsgebietes Alaska und Hawaii. Die Ost-West-Erstreckung zwischen Atlantischem und Pazifischem Ozean beträgt rd. 4 500 km, die Nord-Süd-Erstreckung rd. 2 700 km. Territorien der USA sind Puerto Rico und die Nordmarianen (Commonwealth of the Northern Mariana Islands), Außengebiete sind die Virgin Islands of the United StatesGuamAmerikanisch-Samoa, die Midway-Inseln, Wake sowie weitere kleine Inseln im Pazifik. 

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Monument Valley, Vereinigte Staaten von Amerika. Bizarre

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Klima

Das Klima wird durch die Breitenlage, die Flächenausdehnung und die Nord-Süderstreckung der Gebirge bestimmt. Die Temperaturen sind im Norden kühlgemäßigt, im

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Vegetation

Im humiden Osten herrscht Wald vor: im Norden Nadelwald, der nach

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Tierwelt

Die USA haben eine sehr vielfältige Tierwelt, deren bekanntester Vertreter wohl der Bison ist, der in der Vergangenheit zu Millionen die weiten Prärien besiedelte.

Zwischenzeitlich fast ausgerottet, werden Bisons heute v. a. auf Farmen gehalten. Weitere bekannte und wichtige Säugetiere sind in den ausgedehnten Wäldern des Nordens und den Hochgebirgen des Westens z. B. der scheue Grizzly und der recht häufige Amerikanische Schwarzbär, der immer wieder für Zwischenfälle sorgt, z. B. durch bei der Nahrungssuche aufgebrochene Autos. Auch Pumas sind relativ weit verbreitet.

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Die USA sind eine Nation von Einwanderern. Es lassen sich mehrere Einwanderungsphasen unterscheiden: Bis 1880/90 überwogen Immigranten aus West- und Nordeuropa, besonders aus Großbritannien, Irland, Skandinavien und Deutschland, die Einwanderung chinesischer Arbeiter wurde 1882 verboten; in einer 2. Phase bis 1925 verschoben sich die Herkunftsländer auf Süd- und Osteuropa (vor allem Italien, Russland, Polen und die Länder des Balkans). Durch Quotengesetze (1921 und 1924), wirtschaftliche Depression und den Zweiten Weltkrieg gingen die Zahlen bis in die 1960er-Jahre stark zurück. Das

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Religion

Die Verfassung garantiert im 1. Zusatzartikel der Bill of Rights die Religionsfreiheit und schließt eine Staatsreligion beziehungsweise die Privilegierung einer bestimmten Religionsgemeinschaft seitens des Staates aus. Das damit grundgelegte Prinzip der strikten Trennung von Staat und Kirche gilt im US-amerikanischen Verfassungsverständnis als einer der fundamentalen Verfassungsartikel. Die Finanzierung der originär religiösen Tätigkeit der Religionsgemeinschaften erfolgt ausschließlich durch freiwillige Beiträge ihrer Mitglieder; Steuervergünstigungen sind bei anerkannter Gemeinnützigkeit einer Religionsgemeinschaft im Rahmen der allen gemeinnützigen Organisationen gesetzlich gewährten Steuervorteile möglich.

Offizielle Zählungen der

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Politik und Recht

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Politik

Die USA sind eine präsidialdemokratische Republik mit bundesstaatlicher Verfassung. Die Verfassung vom 17. 9. 1787 (in Kraft seit 21. 6. 1788) hat seither zahlreiche Änderungen beziehungsweise Ergänzungen (Amendments) erfahren. Tragende Verfassungsprinzipien sind die Volkssouveränität unter der Herrschaft des Rechts (Rule of Law), die Bindung an einen Grundrechtskatalog (Bill of Rights, 1789; in Kraft seit 1791), der Föderalismus und die Gewaltentrennung (Separation of Powers) sowie die Gewaltenverschränkung (System der »checks and balances«). Die Staatsgewalt geht vom Volk aus und wird von diesem in

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Nationalsymbole

Die Nationalflagge wurde in ihrer Ursprungsform 1775 angenommen, 1777 ersetzte man den britischen Union Jack im Obereck durch ein blaues Feld mit 13 kreisförmig angeordneten Sternen. Die Flagge erfuhr zahlreiche weitere Veränderungen, die heutige Nationalflagge (Stars

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Parteien

Die USA haben traditionell ein Zweiparteiensystem, getragen von der Demokratischen Partei und der Republikanischen Partei; weitere Parteien haben

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Gewerkschaften

Dem Dachverband American Federation of Labor-Congress of Industrial Organizations (AFL-CIO) sind

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Militär

Die Gesamtstärke der Freiwilligenarmee beträgt (2017) insgesamt rd. 1,35 Mio. Soldaten (ohne die Angehörige der National Guard). Innerhalb der NATO besitzen die USA vor allem aufgrund ihres militärischen Potenzials und ihres hohen militärtechnologischen Standards eine herausragende Stellung.

Stärkste Teilstreitkraft ist das Heer (US Army) mit rd. 562 000 Mann. Gegliedert ist es im Wesentlichen in sechs mechanisierte Divisionen, zwei leichte Infanteriedivisionen sowie je eine Luftlande- und

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Verwaltung

Das Bundesgebiet umfasst 50 gleichberechtigte Staaten und den unter Bundesverwaltung stehenden District of Columbia

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Recht

Das Gerichtswesen kennt zwei getrennte Gerichtssysteme mit jeweils vollständigen Instanzenzügen, nämlich die Gerichte der einzelnen Staaten und die Bundesgerichte. Die Bundesgerichte sind für bundesrechtliche Streitigkeiten sowie für Streitigkeiten zwischen Parteien aus unterschiedlichen Gliedstaaten oder Ländern zuständig: Auf der unteren Ebene stehen die Bundesbezirksgerichte (United States District Courts), darüber die Bundesberufungsgerichte (United States

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Bildungswesen

Das Bildungssystem der USA ist durch Vielfalt, Dezentralisierung, Deregulierung und Differenzierung gekennzeichnet. Es gibt kein einheitliches nationales Schulsystem. Jeder der 50 Bundesstaaten hat eigene Bildungsgesetze Die Schulpflicht beginnt in der Regel mit sechs Jahren und dauert meist bis zum 16. Lebensjahr. Träger des Bildungswesens

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Medien

Die Pressefreiheit ist seit 1791 im 1. Zusatzartikel (»First Amendment«) der US-Verfassung garantiert. Hoch entwickelt ist vor allem die Rundfunklandschaft. Populärste Massenmedien sind Fernsehen und Internet.

Presse: Von rund 1 300 Tageszeitungen, die überwiegend in der Hand von Unternehmensketten sind, haben nur zwei Dutzend Auflagen von mehr als 200 000 Exemplaren; die größten sind »The Wall Street Journal«, »New York Times«, die Boulevardblätter »USA Today«

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Die US-amerikanische Volkswirtschaft ist weltweit eine der leistungsstärksten. Mit einem Bruttonationaleinkommen (BNE) von (2017) 58 270 US-$ je Einwohner und einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von (2016) 18 561,9 Mrd. US-$ erwirtschaften die USA das weitaus höchste BIP aller OECD-Staaten. Ihre absolute Überlegenheit in der Weltproduktion und im Welthandel haben die USA aber gegenüber dem westlichen Europa, China und Japan in einigen Bereichen (z. B. Fahrzeugbau, Halbleiterproduktion)

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Bodenschätze

Gemessen an Umfang und Vielfalt der natürlichen Rohstoffe stehen die USA weltweit an erster Stelle. Der Anteil des Bergbausektors am BIP beläuft sich jedoch nur auf 1,8 %. Bei der Förderung von Erdgas (749,2 Mrd. m3

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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft der USA ist in der Welt führend. Sie versorgt einen großen Binnenmarkt und weist hohe Exporte auf; ihre Leistungen werden durch agrobiologische Forschungen, Mechanisierung und eine industrielle Arbeitsorganisation, z. B. durch Verbundsysteme, ermöglicht. Insgesamt werden 44,7 % der Gesamtfläche der USA (409 Mio. ha) landwirtschaftlich genutzt: Der überwiegende Teil dient der Viehwirtschaft; 155 Mio. ha sind Ackerflächen, auf 2,7 Mio. ha werden Dauerkulturen (Obst und Gemüse) angebaut; etwa 20 Mio. ha werden künstlich bewässert. Die Landwirtschaft war in den vergangenen

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Energiewirtschaft

Die USA sind nach China weltweit das Land mit der zweitgrößten Energieproduktion wie auch dem zweitgrößten Energieverbrauch. Dieser betrug (2016) 2 272,7

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Industrie

Die Industrie der USA steht vor erheblichen Strukturveränderungen; der Dienstleistungssektor ist stark angewachsen und eine Konzentration auf Hochtechnologie (Computer, Elektronik, Biochemie) hat stattgefunden; in den letzten Jahren kam es auch wieder zu einer Stärkung der Rüstungsindustrie. Besonders durch den globalen Wettbewerb betroffen sind die Automobil- und Flugzeugbranche. Im industriellen Sektor

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Dienstleistungssektor

Mit 79,9 % der Erwerbstätigen trägt der Dienstleistungssektor (2015) 79,5 % zur Entstehung des BIP bei. Besonders dynamisch entwickelte sich dieser Sektor in den Sparten Finanzen, Versicherungen, Immobilien sowie Gesundheits- und

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Verkehr

Die USA verfügen über ein gut ausgebautes und dicht vernetztes Straßenverkehrssystem, das etwa 6,6 Mio. km umfasst; davon sind 4,3 Mio. km befestigt und 76 300 km Autobahn (Expressways). Ein Teil der Überlandstraßen (Highways) ist zu Turnpikes ausgebaut worden. Der Kfz-Bestand beträgt (2015) 816 je 1 000 Einwohner; der Anteil des Straßenverkehr am Personenverkehr liegt

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Geschichte

Zur Vor- und Entdeckungsgeschichte Nordamerika (Geschichte), Amerika (Übersicht).

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Kolonialzeit (1607–1763)

Die Inbesitznahme und wirtschaftliche Erschließung Nordamerikas durch die Europäer war von Rivalitäten v. a. zwischen Spanien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden einerseits sowie von der Vertreibung und teilweisen Vernichtung der indigenen Bevölkerung andererseits geprägt. Im Unterschied zu den spanischen und französischen Unternehmungen hatten die englischen Niederlassungen an der Ostküste von Anfang an den Charakter von Siedlungskolonien. Der Vergabe der Gründungscharta für die erste dauerhafte englische Siedlung in Virginia 1606 durch König Jakob I. (Jamestown, gegründet 1607) folgte im 17. und 18. Jahrhundert

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Amerikanische Revolution und Verfassungsfrage (1763–89)

Nach dem Wegfall der französischen Bedrohung durch den Frieden von Paris 1763 verschlechterte sich das auch schon zuvor nicht spannungsfreie Verhältnis zwischen Mutterland und Kolonien. Die Bestrebungen Großbritanniens, die Kolonien stärker zur Bewältigung der Finanzlasten heranzuziehen, die merkantile Kontrolle zu straffen, eine weitere Expansion vorerst zu verhindern und eigenständige Entwicklungen in den Kolonien zu unterbinden, standen im Gegensatz zu den Erwartungen der Kolonisten, die ein wachsendes Selbstbewusstsein zur Schau stellten und angesichts des Bevölkerungswachstums und der expandierenden Wirtschaft eine Erweiterung

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Konsolidierung des Bundesstaats (1789–1815)

Unter dem ersten Präsidenten Washington (1789–97) wurde ein nationales Regierungssystem aufgebaut.

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George Washington. Der erste Präsident der USA. Gemälde von Rembrandt Peale (um 1850; Washington D.C., National Gallery of Art)

Eine zentrale Rolle spielte dabei Hamilton, der – am britischen Vorbild orientiert – maßgeblich zur Ordnung der Staatsfinanzen beitrug (Erhebung von nationalen Importzöllen zur Schaffung eines unabhängigen Einkommens für den Kongress, Übernahme und Fundierung der öffentlichen Schuld, Gründung einer Nationalbank als zentrales Steuerungsmittel) und damit die Kreditwürdigkeit der USA sicherte. Gemeinsam

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Expansion, Ausbreitung der Demokratie und Sektionalismus (1815–50)

Die Entwicklung der USA in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts war geprägt durch das weitere Vorschieben der Siedlungsgrenze und die Ausdehnung der USA nach Süden, Südwesten und Nordwesten. Indianische Versuche, sich der weiteren Landnahme der Weißen zu widersetzen, scheiterten (u. a. Bestrebungen des Shawneehäuptlings Tecumseh, zwischen 1805 und 1811, eine Konföderation der Stämme von den Großen Seen bis in den Süden zustande zu bringen).

Nach langen Auseinandersetzungen um Besitzansprüche erwarben die USA 1819 Florida von Spanien; gleichzeitig wurde die Grenze zwischen dem

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Der Kampf um die nationale Einheit (1850–77)

Nach 1850 traten in den Auseinandersetzungen um die Organisation der Gebiete westlich von Iowa und Missouri die Mängel des Kompromisses von 1850 offen zutage. Als neue Kompromissformel wurde 1854 der Kansas-Nebraska-Act (Kansas, Geschichte) formuliert, der die Popular Sovereignty auch auf Gebiete ausdehnte, die 1820 für sklavenfrei erklärt worden waren. Seine Anwendung führte im »Bleeding Kansas« zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen, in denen sich Abolitionisten und Sklavereianhänger gewaltsam durchzusetzen versuchten. In Reaktion auf den Kansas-Nebraska-Act formierte sich 1854 die Republikanische Partei, die sich

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Industrialisierung und gesellschaftlicher Wandel (1877–98)

Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts erfuhren die USA einen grundlegenden Wandel und raschen Machtzuwachs, der bereits mit der Aufschwungperiode nach dem Bürgerkrieg einsetzte. Er war bestimmt durch drei miteinander verschränkte Prozesse: einen starken Anstieg der Bevölkerung (1880–1920 von 50,2 auf 105,7 Mio.), der u. a. auf die Masseneinwanderung vorwiegend aus Süd- und Osteuropa (New Immigration, 1870–1920 rd. 26 Mio.) zurückzuführen war; ein kräftiges Wirtschaftswachstum, das soziale Umwälzungen verursachte und die Suche nach überseeischen Märkten beschleunigte; und die letzte Phase der Erschließung

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Progressivismus und der Aufstieg zur Weltmacht (1898–1920)

Die Innenpolitik der USA war v. a. seit der Jahrhundertwende durch das Progressive Movement bestimmt, in dem sich in Reaktion auf die Entwicklungen der 1890er-Jahre die Reformkräfte sammelten. Die heterogene Bewegung, die unter den Präsidenten T. Roosevelt (1901–09) und T. W. Wilson (1913–21) ihren Höhepunkt erreichte, zeichnete sich durch die Ablehnung des reinen Unternehmerkapitalismus und die Sorge um das Los der Unterschichten aus. Gefordert wurden v. a. eine bessere Kontrolle der Regierungen der Einzelstaaten und der Bundesregierung, »Sauberkeit« im öffentlichen Leben und

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Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg (1920–45)

Nach der Demobilisierung kam es in den USA zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen. Eine ausgeprägt fremdenfeindliche Bewegung (1915 Entstehung eines neuen Ku-Klux-Klan) und Kommunistenhysterie (Red Scare 1919/20) sowie das verstärkte Auftreten von Rassenkrawallen im Süden und v. a. in Metropolen des Mittelwestens, eine Folge der starken Nordwanderung von Schwarzen während des Krieges, kündigten das Ende der Reformpolitik an, die ihren letzten Erfolg mit der Einführung des Frauenwahlrechts 1920 (19. Verfassungszusatz) errang. Die wirtschaftliche Entwicklung war nach einer kurzen Anpassungskrise (1920/21) von

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Führungsmacht des Westens im Kalten Krieg (1945–69)

Mit Kriegsende wandten sich die USA endgültig von der traditionellen, Bündnisverpflichtungen vermeidenden Außenpolitik und dem ökonomischen Nationalismus v. a. der 1930er-Jahre ab und engagierten sich gemäß ihrer wirtschaftlichen und politischen Weltmachtstellung: Im Juni 1945 traten sie der UNO bei, die auf der Grundlage der von Roosevelt propagierten Vier Freiheiten und der Atlantikcharta (1941) in San Francisco (Kalifornien) gegründet wurde. Entsprechend ihrem Interesse an ungehindertem Zahlungsverkehr und umfassendem Güteraustausch förderten die USA die Errichtung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank und bemühten

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Die USA bis zum Ende des Ost-West-Konflikts (1969–91)

Vor dem Hintergrund wachsender nationaler und internationaler Kritik an der amerikanischen Außenpolitik und wirtschaftlicher Schwierigkeiten (Inflation, Freigabe des Dollarwechselkurses 1971/73) bemühten sich die USA unter dem republikanischen Präsidenten R. Nixon (1969–74) um eine Reduzierung der weltweiten Verpflichtungen.

Die Beziehungen zu China wurden normalisiert und Rüstungsbeschränkungen mit der UdSSR (SALT) vereinbart. Nach massiven Bombardierungen Nord-Vietnams und der Ausweitung des Kriegs auf Kambodscha, wogegen sich ab 1970 auch im Kongress Widerstand erhoben hatte, erreichten die USA durch Geheimverhandlungen des Nationalen Sicherheitsberaters H. A. Kissinger

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Supermacht in einer veränderten Weltordnung (seit 1991)

Mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten (1990) und dem Zerfall der UdSSR (1991) endete die Epoche des Ost-West-Konflikts, der über 40 Jahre die amerikanische Außenpolitik beherrscht hatte. Angesichts dieser Entwicklung, zugleich aber auch aus finanziellen Gründen reduzierten die USA seit 1990 ihre in Europa und Asien stationierten Truppen und schlossen militärische Einrichtungen. In der sich neu formierenden Weltordnung gewannen die USA als einzig verbliebene Weltmacht neue Bedeutung (z. B. Militäreinsatz der USA in Somalia zur Sicherung der UNO-Hilfe, von Dezember

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Kultur

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Quellenangabe
Brockhaus, Vereinigte Staaten von Amerika. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/vereinigte-staaten-von-amerika