Montenegro, amtlich montenegrinisch Republika Crna Gora, deutsch Republik Montenegro, Staat in

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Landesporträt

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Montenegro: Flagge

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Geografie

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Landschaft

Montenegro grenzt im Norden und Nordosten an Serbien, im Osten an Kosovo, im Südosten an Albanien, im Südwesten an das Adriatische Meer sowie Kroatien und im Westen an Bosnien und Herzegowina.

Montenegro ist ein schwer zugängliches Gebirgsland, das überwiegend aus

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Klima

An der Küste Montenegros herrschen mediterrane Klimabedingungen, im Binnenland gemäßigt kontinentale

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Vegetation

Die Pflanzenformationen sind stark von der Höhenstufung und dem geologischen Untergrund des reliefreichen Landes abhängig. Lediglich

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Montenegrinern (45 %) und Serben (29 %), beide orthodoxen Glaubens. Weiterhin leben in Montenegro muslimische Bosniaken (9 %),

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit und folgt dem Prinzip der Trennung von Staat und Religion. Rechtlich sind alle Religionsgemeinschaften gleichgestellt. Als Trägerin der montenegrinischen und serbischen nationalen Identität nimmt allerdings

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Politik und Recht

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Politik

Seit der Unabhängigkeitserklärung vom 3. 6. 2006 ist Montenegro eine souveräne Republik. Die Erklärung der Unabhängigkeit erfolgte auf der Grundlage des Unabhängigkeitsreferendums

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Nationalsymbole

Die heutige Flagge Montenegros wurde 2004 angenommen. Sie ist einfarbig rot mit einem goldenen Rand und zeigt in der Mitte das Staatswappen.

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Parteien

Montenegro hat ein stark ausdifferenziertes Parteiensystem. Bei Wahlen treten vielfach Listenbündnisse bzw. Parteienallianzen an. Wichtige Gruppierungen

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Gewerkschaften

Der Gewerkschaftsbund Montenegros umfasst rund 24 Einzelgewerkschaften. 2008 spaltete sich der

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Militär

Die montenegrinischen Streitkräfte befinden sich im Aufbau. Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee

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Verwaltung

Auf der administrativen Ebene ist Montenegro in 23 Gemeinden (opštine; Singular

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Recht

In Montenegro bestehen ein Verfassungsgerichtshof, ein Oberster Gerichtshof, zwei höhere und

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Bildungswesen

Es besteht eine neunjährige Schulpflicht für Kinder ab dem 7. Lebensjahr,

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Medien

Unabhängige Medien werden teilweise vom Staat drangsaliert und regierungskritische Journalisten bedroht. Stark präsent sind

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Montenegro wies bereits als Teilstaat innerhalb des Staatenverbundes Serbien und Montenegro eine relativ eigenständige wirtschaftliche Entwicklung auf. Während der 1990er-Jahre herrschte hier ein wesentlich reformfreundlicheres

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Landwirtschaft

Der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt (2016) 10,2 %. Aufgrund der gebirgigen Natur werden nur

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Bodenschätze

Es gibt Vorkommen von Bauxit, Magnesit, Kupfer-, Blei- und Zinkerzen. Bei

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Energiewirtschaft

Die Stromerzeugung basiert zu 51,9 % auf Wasser- und 48,1 % auf Wärmekraft.

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Industrie

Die wichtigsten Industriebranchen sind Metallverarbeitung, Stahl-, Textil-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Die

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Tourismus

Der Tourismus ist Schwerpunkt der Wirtschaftsentwicklung. Die überragende Tourismusregion ist die Adriaküste

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Verkehr

Durch das gebirgige Relief und die küstenparallel verlaufenden Gebirgszüge ist das Land

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Geschichte

In der Antike gehörte der Kern Montenegros zur römischen Provinz Illyricum und kam 395 zum Oströmischen Reich (Byzanz); im 7. Jahrhundert siedelten sich slawische Stämme an. Das Gebiet von (slawisch) Duklja/Dioklitija (lateinisch Doclea, deutsch Dioklitien) stand im 7.–11. Jahrhundert unter byzantinischem Einfluss (Annahme des griechisch-orthodoxen Christentums). Im 12.–14. Jahrhundert war Montenegro (Zeta genannt) als Fürstentum Teil des altserbischen Reiches von Raška (deutsch Raszien). Gegen die serbische Oberhoheit erhoben sich die Montenegriner mehrfach; seit Ende des 13. Jahrhunderts erscheint der serbische Name Crna Gora (Name

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Kultur

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Quellenangabe
Brockhaus, Montenegro. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/montenegro