Montenegro, amtlich montenegrinisch Republika Crna Gora, deutsch Republik Montenegro, Staat in

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Staat und Recht

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Verfassung

Seit der Unabhängigkeitserklärung vom 3. 6. 2006 ist Montenegro eine souveräne Republik. Die Erklärung der Unabhängigkeit erfolgte auf der Grundlage des

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Recht

In Montenegro bestehen ein Verfassungsgerichtshof, ein Oberster Gerichtshof, zwei höhere und

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Flagge und Wappen

Die heutige Flagge Montenegros wurde 2004 angenommen. Sie ist einfarbig rot mit einem goldenen

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Nationalfeiertag

Der 13. 7. erinnert an die Unabhängigkeit 1878 und den Beginn des

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Verwaltung

Auf der administrativen Ebene ist Montenegro in 23 Gemeinden (opštine; Singular

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Parteien

Montenegro hat ein stark ausdifferenziertes Parteiensystem. Bei Wahlen treten vielfach Listenbündnisse bzw. Parteienallianzen an. Wichtige Gruppierungen

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Gewerkschaften

Der Gewerkschaftsbund Montenegros umfasst rund 24 Einzelgewerkschaften. 2008 spaltete sich der

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Bildungswesen

Es besteht eine neunjährige Schulpflicht für Kinder ab dem 7. Lebensjahr,

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Medien

Unabhängige Medien werden teilweise vom Staat drangsaliert und regierungskritische Journalisten bedroht. Stark präsent sind ausländische Medienunternehmen. –

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Streitkräfte

Die montenegrinischen Streitkräfte befinden sich im Aufbau. Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit

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Landesnatur

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Landschaft

Montenegro ist ein schwer zugängliches Gebirgsland, das überwiegend aus stark verkarsteten Kalkmassiven besteht. Das Küstengebiet an der Adria ist durch eine über 1 000 m hohe Steilstufe vom Hinterland getrennt. Das verkarstete Hochland des

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Klima

An der Küste Montenegros herrschen mediterrane Klimabedingungen, im Binnenland gemäßigt kontinentale

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Vegetation

Die Pflanzenformationen sind stark von der Höhenstufung und dem geologischen Untergrund des

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Montenegrinern (45 %) und Serben (29 %), beide orthodoxen Glaubens. Weiterhin leben in Montenegro muslimische Bosniaken (9 %), muslimische

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit und folgt dem Prinzip der Trennung von Staat und Religion. Rechtlich sind alle Religionsgemeinschaften gleichgestellt. Als Trägerin der montenegrinischen und serbischen nationalen Identität nimmt allerdings

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Montenegro wies bereits als Teilstaat innerhalb des Staatenverbundes Serbien und Montenegro eine relativ eigenständige wirtschaftliche Entwicklung auf. Während der

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Landwirtschaft

Der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt (2016) 10,2 %. Aufgrund der

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Forstwirtschaft

61,5 % der Landesfläche sind mit Wald bedeckt, entsprechend hat die Forstwirtschaft

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Fischerei

Trotz seiner Lage an der Adria hat der kommerzielle Fischfang nur

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Bodenschätze

Es gibt Vorkommen von Bauxit, Magnesit, Kupfer-, Blei- und Zinkerzen. Bei

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Energiewirtschaft

Die Stromerzeugung basiert zu 51,9 % auf Wasser- und 48,1 % auf Wärmekraft.

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Industrie

Die wichtigsten Industriebranchen sind Metallverarbeitung, Stahl-, Textil-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Die

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Tourismus

Der Tourismus ist Schwerpunkt der Wirtschaftsentwicklung. Die überragende Tourismusregion ist die Adriaküste mit den Badeorten Budva, Herceg-Novi, Kotor, Petrovac, Sutomore,

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Außenwirtschaft

Die Außenhandelsbilanz ist negativ (Einfuhrwert 2015: 2,05 Mrd. US-$; Ausfuhrwert: 0,35

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Verkehr

Durch das gebirgige Relief und die küstenparallel verlaufenden Gebirgszüge ist das Land

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Geschichte

In der Antike gehörte der Kern Montenegros zur römischen Provinz Illyricum und kam 395 zum Oströmischen Reich (Byzanz); im 7. Jahrhundert siedelten sich slawische Stämme an. Das Gebiet von (slawisch) Duklja/Dioklitija (lateinisch Doclea, deutsch Dioklitien) stand im 7.–11. Jahrhundert unter byzantinischem Einfluss (Annahme des griechisch-orthodoxen Christentums). Im 12.–14. Jahrhundert war Montenegro (Zeta genannt) als Fürstentum Teil des altserbischen Reiches von Raška (deutsch Raszien). Gegen die serbische Oberhoheit erhoben sich die Montenegriner mehrfach; seit Ende des 13. Jahrhunderts erscheint der serbische Name Crna Gora (Name

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Montenegro. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/montenegro