Maya, indianische Völker- und Sprachfamilie im südlichen Mesoamerika, in Süd- und

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Die Mayas heute

Als subsistenzorientierte Kleinbauern produzieren die Mayas Mais, Bohnen und Kürbis im Brandrodungsfeldbau. Darüber hinaus betreiben insbesondere die im Tiefland siedelnden Gruppen einen intensiven Gartenbau. Die Einbindung in nationale und globale Wirtschaftssysteme in den letzten Jahrzehnten hat

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Die vorspanische Mayakultur

Über die Geschichte und Kultur der Maya vor der europäischen Invasion geben nicht nur archäologische Quellen Auskunft. Aus der

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Die wichtigsten Maya-Zentren

Die Domestikation von Mais war der entscheidende Schritt zur Sesshaftwerdung im 3. Jahrtausend v. Chr. Älteste Keramikfunde datieren aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. (Pazifikküste von Guatemala). Für die Zeit um 650 v. Chr. sind im gesamten Kulturgebiet Hunderte von Siedlungen nachzuweisen. Wichtigste Zentren dieser präklassischen Periode (bis 250 n. Chr.) waren Kaminaljuyú im Hochland von Guatemala und die monumentalen Stadtanlagen von

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Der Zerfall der Maya-Städte

Die Städte der klassischen Zeit wurden zwischen 730 und 950 n. Chr. aufgegeben. Die Ursachen für diesen Prozess konnten noch nicht eindeutig geklärt werden (Zerfall des Gottkönigtums, Eskalation von Kriegen, Dürrekatastrophen, Erosion der Böden). Während die

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Kunst und Architektur

Kunst und Architektur der Maya stellen unter den altamerikanischen Hochkulturen einen Höhepunkt dar. Verschiedene regional begrenzte Stilregionen lassen sich feststellen, dennoch drückt sich die Homogenität des Kulturraumes in vielen Merkmalen aus. In der Architektur sind es das »falsche Gewölbe«, die auf den Pyramiden

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Schrift

Bei der Schrift der Maya handelt es sich um ein glottografisches, d. h. die Sprache vollständig abbildendes System. Die Mayaschrift bestand aus etwa 700 Schriftzeichen, von denen etwa die Hälfte Silbenzeichen (Konsonant-Vokal) waren, die andere Hälfte Wortzeichen (Logogramme). Wortzeichen lassen in der Regel ihre bildliche Herkunft erkennen und

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Sprache

Die Sprachen der Maya sind leicht polysynthetisch und leicht fusionierend. Das Verb steht jeweils am Anfang des Satzes. Es werden sowohl Präfixe als auch Suffixe verwendet.

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Religion

Die Maya gingen von der Existenz einer allumfassenden göttlichen Macht aus, die dem Universum und allen Dingen und Wesen innewohnte. Diese Macht konnte

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Wissenschaft

Die Mathematik der Maya basiert auf einer auf der Zahl 20 (mit besonderen Namen für die

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Literatur

R. Sharer, The ancient Maya. (Stanford, Kalifornien, 51994)
R. Allebrand (Hrsg.), Die Erben der Maya, (1997)
G. D. Jones, The conquest of the
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Quellenangabe
Brockhaus, Maya (Volk). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/maya-20