Kolumbi|en, amtlich spanisch República de Colombia, deutsch Republik Kolumbien, Staat im Nordwesten Südamerikas,

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 5. 7. 1991 in Kraft getretenen Verfassung (mehrfach revidiert) ist Kolumbien eine

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Recht

Höchstes Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit ist der Oberste Gerichtshof (Corte Suprema de Justicia) in Bogotá, dessen

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge ist in der oberen Hälfte gelb, in der unteren blau über rot horizontal gestreift. Die Staatsflagge

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Nationalfeiertag

Der 20. 7. erinnert an die Verkündung der Unabhängigkeit 1810.

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Verwaltung

Das Staatsgebiet ist in 32 Departamentos und den Hauptstadtdistrikt gegliedert.

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Parteien

Einflussreichste Parteien und Bewegungen sind der Partido Liberal Colombiano (PLC; gegründet

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Gewerkschaften

Größter und einflussreichster Dachverband ist die Central Unitaria de Trabajadores (CUT;

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht (gebührenfrei) im Alter von 6 bis 15 Jahren, dem der obligatorische

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Medien

Die Medienlandschaft ist vielfältig, aber von starker wirtschaftlicher Konzentration gekennzeichnet. Drohungen, Übergriffe und Gewalt gegen Journalisten sind aufgrund politischer Instabilität, Korruption und Kriminalität

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 24 Monate) beträgt rund 270 000 Mann,

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Landesnatur

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Landschaft

Das »Rückgrat« der naturräumlichen Großgliederung bildet das Hochgebirgssystem der Anden, das sich im Nudo (Gebirgsknoten) de Pasto, knapp nördlich der Grenze zu Ecuador, in drei nach Norden verlaufende Kordillerenstränge auffächert:  Die Ostkordillere ist vor allem aus gefalteten Kreideschichten aufgebaut, bis 5 493 m über dem Meeresspiegel (Nevado del Cocuy) hoch, mit vielen Hochbecken (u. a. Sabana de Bogotá). Sie setzt sich nach Norden in der Cordillera de

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Klima

Das Klima ist tropisch; wesentliche Temperaturunterschiede ergeben sich nur durch die Höhenstufung; in der Tierra caliente (bis 1 000 m über dem Meeresspiegel;

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Kolumbien gehört zu den bevölkerungsreichsten Ländern Südamerikas. Über die Hälfte der Einwohner sind Mestizen, ein Fünftel Weiße (meist spanischer Herkunft), 14 % Mulatten, 4 % Schwarze (vor allem im pazifischen Küstentiefland), 3 % Zambos (Nachkommen von Schwarzen und Indianern) und weniger als 2 % Indianer (vor allem Península de Guajira, östliches

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Religion

Die Religionsfreiheit ist durch die Verfassung garantiert. Sie hob die seit der Verfassung von 1886 bestehende privilegierte Stellung der katholischen Kirche als Staatskirche auf und stellt alle Religionsgemeinschaften rechtlich gleich. Als größte Glaubensgemeinschaft

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Mit einem Bruttonationaleinkommen (BNE) von (2017) 5 830 US-$ je Einwohner zählt Kolumbien innerhalb Lateinamerikas zu den Ländern mittleren ökonomischen Entwicklungsniveaus. Seit Beginn der Industrialisierung in den 1930er-Jahren hat

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Bodenschätze

Kolumbien verfügt über eine Vielzahl von Bodenschätzen, die aufgrund der unwegsamen Natur bisher aber nur

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Energiewirtschaft

Neben fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl und Erdgas) verfügt Kolumbien über ein

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Industrie

Die Industrie (einschließlich Bergbau) hat einen Anteil von 32,6 % am BIP.

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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft beschäftigt rund 17 % aller Erwerbstätigen. Rund 40 % der Gesamtfläche werden landwirtschaftlich genutzt, überwiegend als Weideland (zumeist Rinderhaltung). Wichtigstes Markterzeugnis ist Kaffee, der in Höhen zwischen 600 und 1 600 m über dem

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Forstwirtschaft

Die Forstwirtschaft spielt eine nur geringe Rolle, obwohl rund 53 % des

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Fischerei

Die Fischerei ist trotz des Fischreichtums der Binnengewässer, besonders des Río

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Tourismus

Kolumbien verfügt über ein großes touristisches Potenzial. Die Zahl ausländischer Gäste stieg von (1970) 162 000 auf (1980) 1,23 Mio. an, sank vor allem aufgrund zunehmender Unsicherheit im Land (2001) wieder auf 787 000 und erreichte 2016 rund 2,6 Mio. Die

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Außenwirtschaft

Aufgrund der ungünstigen Preisentwicklung bei den Rohstoffen ist es Kolumbien nicht gelungen, seine

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Verkehr

Da die drei Gebirgsketten der Anden den Ausbau des Straßen- und Schienennetzes erschweren, kommt dem Luftverkehr vor allem für die Personenbeförderung eine große Bedeutung zu. Die Bedeutung der

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Geschichte

Die Nordküste Kolumbiens wurde 1499 durch A. de Hojeda und A. Vespucci entdeckt. 1536–39 unterwarf G. Jiménez de Quesada die kleinen, hoch entwickelten Staaten der Muisca im Hochland von Bogotá. Quesada nannte das Land nach seiner Heimat Nueva Granada (Neugranada). Es wurde 1547 zum Generalkapitanat und 1739 zum Vizekönigreich erhoben, dem auch Quito (Ecuador) und zeitweise Venezuela angegliedert waren. Bogotá bildete eines der kulturellen Zentren des kolonialen Amerika. Wichtigstes Exportprodukt der Kolonialzeit war Gold.

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Kolumbien: Muisca-Kultur

Zu den frühen

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Informationen zur kolumbianischen Kultur

Informationen zur kolumbianischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Kolumbien. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kolumbien