Kamerun [nach den in der Bucht von Kamerun vorkommenden Krabben, portugiesisch

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der zum 18. 1. 1996 in Kraft getretenen Revision der Verfassung vom 2. 6.

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Recht

Für Zivilklagen niedrigen Streitwerts und kleinere Straftaten ist das örtliche Gericht erster Instanz zuständig, für alle übrigen Fälle das

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge in der heutigen Form wurde am 20. 5. 1975 angenommen. Sie ist eine Trikolore in

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Nationalfeiertag

Der 20. 5. erinnert an das Verfassungsreferendum 1972.

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Verwaltung

Kamerun ist in 10 Regionen gegliedert.

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Parteien

1990 wurde das in der Verfassung verankerte Mehrparteiensystem etabliert. Zu den

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Gewerkschaften

Dachverband der Gewerkschaften ist die Confédération Syndicale des Travailleurs du Cameroun

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Bildungswesen

Allgemeine Schulpflicht (1980 eingeführt) besteht vom 6. bis 12. Lebensjahr; an staatlichen Schulen ist der Unterricht unentgeltlich.

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Medien

Die Medienlandschaft ist vielfältig, dennoch stehen die Medien unter starkem staatlichen Druck. – Presse: Es gibt ein Dutzend Tageszeitungen, zu

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Freiwilligenarmee beträgt 23 000, die der paramilitärischen Gendarmerie 9 000

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Landesnatur

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Landschaft

Kamerun erstreckt sich vom Kongobecken im Südosten über die Niederguineaschwelle bis zum Tschadsee im N. Im Südwesten reicht es an den Golf von

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Klima

Kamerun gliedert sich in vier Klimazonen: Das tropisch-äquatoriale Guineaklima im Süden und Südosten mit mittleren täglichen Minima

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Vegetation

Mangrovenwälder an der Küste und in den Flussniederungen sowie immergrüner tropischer Regenwald mit bis zu 50 m hohen Baumriesen (Kapokbaum) und mehreren Hundert Palmenarten dominieren den Süden des Landes. Reste primärer

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Kameruns ist ein Vielvölkerstaat mit über 250 verschiedenen Ethnien. Im Süden und Südwesten leben überwiegend bantusprachige Völker (Douala, Fang, Boulou, Béti, Bassa u. a.), im tropischen Regenwald Pygmäen, deren Lebensraum durch starke Holznutzung immer mehr eingeschränkt wird. Im Westen und

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit und verpflichtet den Staat zu religiöser Neutralität. Alle Religionsgemeinschaften sind rechtlich gleichgestellt. – Die

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Kamerun galt bis Mitte der 1980er-Jahre als die »Schweiz Afrikas«. Misswirtschaft, Förderrückgang des Hauptdevisenbringers Erdöl, sinkende Weltmarktpreise bei den wichtigsten landwirtschaftlichen Exportprodukten

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Bodenschätze

Trotz rückläufiger Fördermengen erbringt das im Offshorebereich vor der Küste Kameruns (bei Limbe) geförderte

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Energiewirtschaft

Dank der Energiepotenziale Erdöl, Wasserkraft und Holz ist Kamerun Energieselbstversorger. Über

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Landwirtschaft

Fast die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitet im Agrarsektor und erwirtschaftet 22,7 % des

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Forstwirtschaft

Kamerun besitzt eine der größten Waldflächen Afrikas, auch wenn nur noch

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Fischerei

Fischfang wird im Golf von Guinea, in den Flüssen Logoni, Schari

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Industrie

Das Schwergewicht des produzierenden Gewerbes liegt auf der Verarbeitung von Agrarprodukten

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Tourismus

Kamerun bietet vielfältige landschaftliche und kulturelle Attraktionen, schöpft aber sein touristisches

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Außenwirtschaft

Die Außenhandelsbilanz ist seit 2010 durch die ungünstige Entwicklung der Weltmarktpreise

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Verkehr

Das Verkehrsnetz gilt als das dichteste in Zentralafrika. Die Instandsetzung des während der Wirtschaftskrise vernachlässigten Straßennetzes und die Erschließung wirtschaftlich wichtiger ländlicher

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Geschichte

Der äußerste Norden des heutigen Kamerun stand zwischen dem 8. und 16. Jahrhundert unter dem Einfluss der Reiche Kanem-Bornu und Mandara sowie der Kotoko-Stadtstaaten. Nach 1806 geriet der Norden in den Machtbereich des islamischen Reformstaates, den Osman dan Fodio unter den Hausa und Fulbe des heutigen Nordnigeria errichtete; sein Beauftragter Modibu Adama († 1847), der diese Region von Yola aus regierte, gab ihr den Namen Adamaua. Der südwestlich angrenzende Staat Bamum (gegründet 1394) nahm im 19. Jahrhundert Verfassungselemente des Fulbereiches an, entzog sich

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Informationen zur afrikanischen Kultur

Informationen zur afrikanischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Kamerun. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kamerun