Elfenbeinküste, amtlich französisch République de Côte d'lvoire [repyˈblik də

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der in einem Referendum am 30. 10. 2016 angenommenen und am 8. 11. 2016 in Kraft

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Recht

Es existiert eine einheitliche Gerichtsbarkeit für die Bereiche des Zivil-, Handels-, Straf- und Verwaltungsrechts. Über den Gerichten

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Flagge und Wappen

Die Flagge ist eine Trikolore in den Farben Orange, Weiß und

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Nationalfeiertag

Der 7. 8. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1960.

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Verwaltung

Die Republik Elfenbeinküste ist in zwölf Distrikte und zwei autonome Stadtdistrikte

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Parteien

Nach Einführung des Mehrparteiensystems (1990) entwickelte sich ein breit gefächertes Parteienspektrum. Dominierende parteipolitische Kraft

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Gewerkschaften

Neben der PDCI-nahen Einheitsgewerkschaft Union Générale des Travailleurs de la Côte

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Bildungswesen

Das Bildungswesen ist verstaatlicht, das Schulsystem nach französischem Vorbild organisiert. Es besteht sechsjährige allgemeine

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Medien

Die Pressefreiheit wird von der Verfassung geschützt. Die Medienlandschaft ist vielfältig, regierungskritische Berichterstattung muss jedoch mit Repressionen rechnen. –

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Streitkräfte

Nach dem Ende der langjährigen innenpolitischen Konflikte wurden die Milizen stark

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Landesnatur

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Landschaft

Auf die 550 km lange, im Westen felsige, sonst flache und lagunenreiche Küste folgt ein 150–300 km breiter Waldgürtel, ursprünglich tropischer Regenwald, heute durch Abholzung (Edelhölzer) und die Anlage von Plantagen degradiert und stark gelichtet.

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Klima

Im Süden herrscht tropisches Äquatorialklima mit fast ganzjährigen Niederschlägen (bis 2 300 mm jährlich), hoher relativer Luftfeuchtigkeit (80 bis 90 %),

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich aus über 60 Ethnien zusammen; im Zentrum und Südosten leben die zu den Akan gehörenden Baule und Agni, im Südwesten Kru, im Nordwesten Mandevölker (besonders Malinke, Dan), im Norden vor allem die zu den Gur zählenden Senufo, im

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit. Alle Religionsgemeinschaften sind rechtlich gleichgestellt. Knapp 43 % der Bevölkerung sind Muslime

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Bis Anfang der 1980er-Jahre galt die Republik Elfenbeinküste mit ihrer in Kolonialzeiten angelegten tropischen Agrarwirtschaft und der weltmarktorientierten, liberalen Wirtschaftspolitik besonders für IWF und Weltbank als

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Landwirtschaft

Etwa ein Drittel der Erwerbstätigen arbeitet in der Landwirtschaft. Die Republik

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Forstwirtschaft

Die übermäßige Abholzung des tropischen Regenwaldes für den Export von Edelhölzern

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Fischerei

Einnahmen erzielt das Land durch den Verkauf von Fischereilizenzen in ivorischen

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Bodenschätze

Das Land besitzt zahlreiche Bodenschätze. Gefördert werden u. a. Erdöl (Reserven: 100

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Industrie

Die Nahrungsmittelindustrie, besonders die Weiterverarbeitung von Kakao, Kaffee, Palmkernen, Ananas und Fisch,

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Tourismus

Durch die langjährigen bewaffneten Unruhen befindet sich der Tourismus noch in

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Außenwirtschaft

Die Handelsbilanz ist seit Jahren positiv (Einfuhrwert 2016: 8,8 Mrd. US-$;

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Verkehr

Das Verkehrsnetz ist gut entwickelt, das Straßennetz ist insgesamt rund 80 000 km lang, davon etwa 6 500 km asphaltiert.

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Geschichte

Vor 8 000 Jahren lebten in dem Gebiet des heutigen Staates Elfenbeinküste kleine Gruppen von Pygmäen als Jäger und Sammler. Ab etwa 1400 n. Chr. wanderten verschiedene Völker ein, u. a. Mende, Senufo, Akan und Kru, und es entstanden kleine Reiche. Die in den Norden vordringenden Völker bekannten sich zum Islam. 1471 knüpften Portugiesen erste Handelsbeziehungen (u. a. Elfenbein, daher der Name »Elfenbeinküste«, später Sklaven). 1687 gründeten französische Kaufleute die Küstenniederlassung Assinie und beteiligten sich am Sklaven- und Elfenbeinhandel. Nach 1700 wanderten von Osten,

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Informationen zur afrikanischen Kultur

Informationen zur afrikanischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Elfenbeinküste. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/elfenbeinkuste