Turkmenistan, Turkmeni|en, amtlich turkmenisch Turkmenostan Jumhuriyati, deutsch Republik Turkmenistan, Staat im

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Staat und Recht

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Verfassung

Die Verfassung vom 18. 5. 1992 wurde zuletzt am 16. 9. 2016 revidiert. Danach ist Turkmenistan

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Recht

Das sowjetische Justizsystem ist im Wesentlichen beibehalten und in den Einzelheiten an die Strukturen eines Präsidialsystems angepasst

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wurde 1992 eingeführt und 1997 leicht modifiziert. Die dunkelgrüne Flagge zeigt in einem bordeauxfarbenen Streifen an

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Nationalfeiertag

Der 27. 10. erinnert an die Erklärung der Unabhängigkeit 1991.

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Verwaltung

Turkmenistan gliedert sich auf regionaler Ebene in 5 Provinzen (Welayat) sowie

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Parteien

Einzig offiziell registrierte Partei war lange die dominierende Demokratische Partei Turkmenistans,

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Bildungswesen

Es besteht eine zwölfjährige allgemeine Schulpflicht ab dem 7. Lebensjahr. Das

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Medien

Die Medien unterliegen strenger staatlicher Zensur und Kontrolle. In der Rangliste zur Pressefreiheit rangiert Turkmenistan bei

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 24 Monate) beträgt 22 000 Mann. Das

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Landesnatur

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Landschaft

Turkmenistan wird überwiegend vom abflusslosen Tiefland von Turan eingenommen (nahezu vier Fünftel des Landes), das sich zwischen dem Kaspischen Meer im Westen sowie dem Amudarja und der Grenze zu Usbekistan im Norden und Osten erstreckt; es besteht vor

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Klima

Das Klima ist ausgeprägt kontinental. Die Sommer sind heiß und trocken (mittlere Julitemperatur 28 °C

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Vegetation

Die Karakum hat nur eine spärliche Vegetation aus Saxaul, Beifuß, Salzkraut

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

85 % der Bevölkerung sind Turkmenen. Zu den nationalen Minderheiten gehören Usbeken (5 %), Russen (4 %) sowie Kasachen, Tataren, Ukrainer,

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit und schreibt die Trennung von Staat und Religion als Verfassungsgrundsatz fest. Grundlage der Religionspolitik ist das Religionsgesetz der

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Turkmenistan war bis 1991 eine der am wenigsten entwickelten Sowjetrepubliken, deren Wirtschaft hauptsächlich auf die Bereitstellung von Rohstoffen ausgerichtet war. Die exportorientierte Erdgas- und Erdölgewinnung sowie die Baumwollerzeugung

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Landwirtschaft

Im Agrarsektor sind (2015) rund 28 % der Erwerbstätigen beschäftigt. Lediglich 4,3 % des Territoriums (rd. 2,1 Mio. ha) sind für den Ackerbau nutzbar, hinzu

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Bodenschätze

Turkmenistan besitzt umfangreiche Vorkommen an Erdgas und Erdöl, vor allem im Kaspischen und

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Energiewirtschaft

Die Energieerzeugung beruht auf den umfangreichen eigenen Energieträgern und erfolgt zu

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Industrie

In der Industrie dominieren die Rohstoffverarbeitung und Energieerzeugung. Zwei Erdölraffinerien in

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Tourismus

Der Tourismus ist noch gering entwickelt. Durch die Staatliche Gesellschaft für

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Außenwirtschaft

Turkmenistan verzeichnete 2000–14 eine positive Handelsbilanz, begründet im hohen Exportanteil von

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Verkehr

Turkmenistan besitzt eine wichtige Transitfunktion im Warenverkehr zwischen Mittelasien, Kaukasien und Europa, wird ihr aber wegen des

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Geschichte

Im Altertum gehörte das Territorium von Turkmenistan zum persischen Großreich der Achaimeniden. Mit dem Vordringen der Weißen Hunnen wurden massagetisch-alanische Stämme durch hunnisch-türkische Hephthaliten absorbiert, die bis ins frühe 8. Jahrhundert der (bereits im 7. Jahrhundert begonnenen) arabischen Eroberung widerstanden. Ihre Kultur wurde durch Stammesteile der Ogusen (Ogus Khan als Ahnherr der Turkmenen) im 10. Jahrhundert weitergeführt. Diese waren im 11. Jahrhundert Mitbegründer des Großreichs der Seldschuken (Blütezeit von Merw und Chiwa), später des Osmanenreiches. Diejenigen, die zum Islam bekehrt wurden und sich unter

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Informationen zur turkmenischen Kultur: turkmenischen Kultur

Informationen zur turkmenischen Kultur: turkmenischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Turkmenistan. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/turkmenistan