Osttimor, Timor-Leste, Timor Loro Sa'e, Timor Lorosa'e, amtlich Tétum Repúblika Demokrátika

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 20. 5. 2002 in Kraft getretenen Verfassung ist Osttimor eine unabhängige, demokratische

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Recht

Unter der UN-Übergangsverwaltung wurden Distriktgerichtshöfe und ein Appellationsgerichtshof in Dili eingesetzt.

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wird in der Verfassung von 2002 beschrieben. Das rote Tuch trägt am Liek ein gelbes und

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Nationalfeiertag

Der 28. 11. erinnert an die Proklamation der Unabhängigkeit 1975.

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Verwaltung

Osttimor ist in 13 Distrikte (distritos) einschließlich des Stadtgebietes der Hauptstadt

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Parteien

Wichtige Parteien sind die Revolutionäre Front des unabhängigen Osttimor (Frente Revolucionária

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Bildungswesen

Das Schulsystem wird derzeit mit internationaler Hilfe reorganisiert und gliedert sich

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Medien

Die Verfassung von 2002 garantiert die Pressefreiheit. – Presse: Zu den wichtigsten Publikationen gehören die Tageszeitungen »Suara Timor Lorosae« (gegründet 2000; erscheint in

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Streitkräfte

Der Aufbau der Verteidigungsstreitkräfte begann 2001 mit der Aufstellung von 2

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Landesnatur

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Landschaft

Das Land liegt auf dem östlichen Teil Timors, der größten der

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Klima

Charakteristisch ist tropisches Monsunklima mit einer kürzeren Regenzeit (November–April, unregelmäßiger Westmonsun) und einer

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Vegetation

Die natürliche Waldvegetation ist bis auf einige lichte, trockene Monsunwälder weitgehend

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bewohner sind Timorer, die sich in eine Vielzahl verschiedener Volksgruppen (u. a. Ema, Tetum) gliedern. Daneben gibt es Minderheiten von Chinesen sowie die Nachfahren portugiesischer

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit. Alle Religionsgemeinschaften sind rechtlich gleichgestellt. Grundlage der Beziehungen des Staates mit

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Der Wiederaufbau des Landes, in dem während der kriegerischen Auseinandersetzungen 1999 fast die gesamte Infrastruktur

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Landwirtschaft

Neben der Erdöl- und Erdgasförderung ist der Agrarsektor der wichtigste Wirtschaftszweig. Die auf Subsistenzwirtschaft

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Forstwirtschaft

Etwa 47 % des Landes ist von lichten Monsunwäldern bedeckt. Die Bestände

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Fischerei

Außer der Hochseefischerei in den reichen Fischgründen (Thunfisch) werden in geringem

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Bodenschätze

Die Erdöl- und Erdgasvorkommen liegen zwischen der Südküste Osttimors und der

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Energiewirtschaft

Alle infrastrukturellen Einrichtungen der Energieversorgung sind weitestgehend reparaturbedürftig, viele Dörfer sind

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Industrie

Der nur schwach entwickelte industrielle Bereich beschränkt sich auf die Herstellung

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Tourismus

Der Tourismus soll in Zukunft zu einer wichtigen Einnahmequelle des Landes

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Außenwirtschaft

Die Außenhandelsbilanz ist negativ (Einfuhrwert 2015: 647,7 Mio. US-$; Ausfuhrwert: 18,0

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Verkehr

Das Straßennetz (rund 2 600 km befestigt) ist weitmaschig; Eisenbahnlinien gibt es

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Geschichte

1520–1975 stand Osttimor unter der Herrschaft Portugals, nur kurzzeitig unterbrochen von Besetzungen durch Großbritannien (1812–15) und Japan (1942–45), die auch den ab 1613 in niederländischem Besitz befindlichen westlichen Teil Timors betrafen. 1951–75 war Portugiesisch-Timor eine Überseeprovinz Portugals. Angesichts der portugiesischen Rückzugsabsichten aus dem Kolonialgebiet formierten sich verschiedene Parteien, darunter die UDT (portugiesische Abkürzung für »Demokratische Union Timors«), die zunächst eine Föderation mit Portugal anstrebte, die FRETILIN (»Revolutionäre Front des unabhängigen Osttimor«) und die APODETI (»Demokratische Volksvereinigung der Timorer«), die den

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Osttimor. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/osttimor