Mongolei, amtlich mongolisch Mongol Uls, Staat in Zentralasien, grenzt im Norden

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 12. 2. 1992 in Kraft getretenen Verfassung ist die Mongolei eine Republik mit

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Recht

Nach dem Ende des Sozialismus wurden große Anstrengungen zur Reform des Rechtssystems unternommen, um dieses den

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge ist senkrecht rot-blau-rot gestreift und wurde 1992 eingeführt. Im roten Streifen am Liek befindet sich das gelbe Sojombo-Symbol

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Nationalfeiertag

Nationalfeiertag ist der 11. 7., an dem die mongolischen Festspiele »Naadam« (»Die

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Verwaltung

Die Mongolei ist auf regionaler Ebene in 21 Provinzen (Aimaks) und

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Parteien

Die wichtigsten Parteien sind die Mongolische Volkspartei (MVP; ehemalige kommunistische Einheitspartei;

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Gewerkschaften

Aus der früheren Einheitsgewerkschaft entstand die Föderation der Mongolischen Gewerkschaftsorganisationen und

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Bildungswesen

Es besteht eine neunjährige Schulpflicht für Kinder ab dem 7. Lebenjahr. Der Primarschulunterricht

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Medien

Presse: In der Hauptstadt erscheinen mehrere Tageszeitungen, u. a. »Zuuny Medee« (»Jahrhundertnachrichten«, Regierungszeitung), »Udriin Sonin« (»Tageszeitung«, Zeitung der DP), »Unuudur« (»Heute«), »Mongolyn

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit ein Jahr) beträgt rund 8 500 Mann,

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Landesnatur

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Landschaft

Die Mongolei ist ein überwiegend abflussloses Hochland (1 000–2 000 m über dem Meeresspiegel). Den Westen und Nordwesten nehmen hohe Gebirgsketten (Mongolischer Altai, im Khuiten Uul bis 4 374 m über dem Meeresspiegel, Gobialtai bis 3 957 m über dem Meeresspiegel, durchschnittliche Höhe 1 500–2 500 m über dem Meeresspiegel, Changaigebirge bis 4 021 m über dem Meeresspiegel)

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Klima

Das Klima ist extrem kontinental mit großen Temperaturschwankungen (Julimittel 10 °C im

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Vegetation

Im Norden greifen noch die Ausläufer der sibirischen Taiga in das

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Etwa 94 % der Einwohner sind Mongolen. Die größte Gruppe bilden die Chalcha (Ostmongolen), ferner Dürbeten, Bajaten, Burjaten, Dariganga, Dsachtschinen, Oloten, Torguten, Kalmyken. Die größte Minderheit im Land stellen Angehörige

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit. Grundlage der Religionspolitik ist das »Staatsgesetz für die Beziehungen mit Religionsgemeinschaften und

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Die Mongolei ist ein Agrar-Bergbau-Staat. Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Länder in Europa wurde in den 1990er-Jahren die zentrale Planwirtschaft konsequent durch eine marktwirtschaftlich orientierte Ordnung ersetzt.

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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft trägt (2016) 13,3 % zum BIP bei, davon entfallen rund 80 % auf die Viehwirtschaft. Nach wie vor ist die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig.

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Forstwirtschaft

Wälder bedecken etwa 8 % der Landesfläche. Seit den 1980er-Jahren ist der

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Fischerei

Obgleich fischreiche Seen und Flüsse vorhanden sind, blieb der Fischfang bisher

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Bodenschätze

Die Mongolei verfügt über reiche Bodenschätze, die allerdings erst zum Teil

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Industrie

Der Aufbau der Industrie begann in den 1930er-Jahren mithilfe der UdSSR

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Tourismus

Die Zahl der ausländischen Besucher belief sich 2013 auf 417 800; fast die Hälfte kam aus China. Die Einnahmen summierten sich auf 300 Mio. US-$. Der Tourismus

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Außenwirtschaft

Die Handelsbilanz ist positiv. 2015 beliefen sich die Einfuhren auf 3,8

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Verkehr

Hauptader des Verkehrsnetzes ist die bei Ulan-Ude von der Transsibirischen Eisenbahn abzweigende Transmongolische Eisenbahn, die

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Geschichte

Nach Vertreibung der weißgardistischen Truppen des Generals Roman Fjodorowitsch Baron von Ungern-Sternberg (* 1886, † 1921) aus der Äußeren Mongolei mithilfe der Roten Armee (1921) war das Land bis zum Tod des Bogd Gegeen (Mai 1924) der Staatsform nach eine konstitutionelle Monarchie mit dem Bogd Gegeen als weltlichem und geistlichem Oberhaupt an der Spitze. Mit der Übernahme des sowjetischen Gesellschaftsmodells – Annahme der ersten Verfassung und Proklamierung der Äußeren Mongolei zur »Mongolischen Volksrepublik« (MVR, 26. 11. 1924) – wurde das Land praktisch durch die Mongolische

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Informationen zur mongolischen Kultur

Informationen zur mongolischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Mongolei. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mongolei-20