Bei der endgültigen Aufteilung des zwischen Briten, Franzosen und Niederländern immer wieder umstrittenen Gebiets von Guayana im Vertrag von London (1816) erhielten die Niederlande Suriname zugesprochen, das als Kolonie (Niederländisch-Guayana) verwaltet wurde. Nach der Abschaffung der Sklaverei (1863) förderten die Kolonialherren die Einwanderung von Chinesen, Indern und Javanern. Die Kolonie erhielt 1866 erste Selbstverwaltungsrechte: Neben dem Gouverneur wurde eine Volksvertretung (»Staten van Suriname«) eingerichtet, die von den europäischen Einwohnern gewählt wurde. Mit dem sogenannten Königreichsstatut (1954) erhielt Suriname innere Verwaltungsautonomie.

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/suriname/geschichte