Ruanda, Rwanda, amtlich französisch République Rwandaise [repyˈblik rwãˈ

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der durch Referendum vom 26. 5. 2003 angenommenen Verfassung (seit 4. 6. 2003 in Kraft, am 18. 12. 2015 revidiert) ist Ruanda eine präsidiale

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Recht

Das Gerichtssystem umfasst auf der Eingangsinstanz Gerichte für kleinere Zivilsachen und leichte Straftaten sowie Gerichte erster Instanz für alle bedeutenderen

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Flagge und Wappen

Nach Ende des Bürgerkrieges wurden als äußeres Zeichen des Neuanfangs die Staatssymbole grundlegend geändert. Die Nationalflagge wurde am 25. 10. 2001 vom Parlament angenommen und ist horizontal

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Nationalfeiertag

Der 1. 7. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1962.

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Verwaltung

Ruanda ist administrativ in 4  Provinzen (Nord, Sud, Est und Ouest)

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Parteien

Die alles dominierende parteipolitische Kraft ist der Front Patriotique Rwandais (FPR;

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Gewerkschaften

Die wichtigsten Gewerkschaftsverbände sind Centrale des Syndicats des Travailleurs du Rwanda

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht im Alter von 7 bis 15 Jahren.

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Medien

Eine freie und unabhängige Berichterstattung wird vom Staat häufig behindert. Das staatliche Radio »Radio Rwanda«

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Streitkräfte

Die Freiwilligenarmee umfasst 33 000 Mann. Das Heer (32 000 Mann) gliedert sich

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Landesnatur

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Landschaft

Ruanda liegt auf einem in Schollen zerbrochenen Hochlandblock im ostafrikanischen Zwischenseengebiet. Der Westen gehört zum Bereich des Zentralafrikanischen Grabens mit dem 1 460 m über dem Meeresspiegel gelegenen

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Klima

Das wechselfeuchte tropische Klima, durch die Höhenlage gemäßigt, weist zwei Regenzeiten

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Vegetation

Im Osten herrschen Trockensavannen vor, im Überschwemmungsgebiet des Kagera Sumpfgrasfluren und

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bevölkerung des Landes setzt sich aus drei Volksgruppen zusammen: 85 % sind Hutu, ein traditionell Ackerbau treibendes Bantuvolk, 14 % gehören zum nilotischen Viehzüchtervolk der Tutsi (Hima). Eine kleine Minderheit bilden die Twa (Pygmäen); sie leben mehrheitlich

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit. Nach dem Zensus von 2012 (letztverfügbare staatliche Erhebung) sind

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Ruanda ist traditionell ein Agrarland. Die Grundlagen der Wirtschaft wurden als Folge der ethnischen Auseinandersetzungen seit 1990 völlig zerstört.

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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft, die etwa 67 % der Erwerbspersonen beschäftigt, erwirtschaftet 31,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Rund

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Forstwirtschaft

Kriegsschäden und zunehmende Abholzung führten zu einem starken Rückgang der Waldflächen

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Fischerei

Fischfang wird im Kiwusee und kleinen Binnenseen fast ausschließlich für den

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Bodenschätze

Bergbauprodukte sind vor allem Zinnerz (Kasserit), Coltan (Rohstoff für die Handyproduktion),

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Energiewirtschaft

Der Großteil des Energiebedarfes wird von den traditionellen Brennstoffen Holz und

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Industrie

Das verarbeitende Gewerbe (einschließlich Bergbau und Bauwirtschaft) hat einen Anteil von

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Tourismus

Die Entwicklung der Tourismuswirtschaft (2014: 944 000 ausländische Besucher) zählt zu den

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Außenwirtschaft

Trotz steigender Exporte ist die Außenhandelsbilanz seit Jahren defizitär (2016 Einfuhrwert:

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Verkehr

Als Binnenland mit schwierigen topografischen Verhältnissen abseits der großen Land- und Wasserwege befindet sich Ruanda in einer verkehrsmäßig äußerst ungünstigen Lage.

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Geschichte

Die Bevölkerung der Twa und der später zugewanderten Hutu wurde ab dem 14. Jahrhundert durch aus dem Norden zugewanderte Rinderhirten der Tutsi (Hima) überlagert. Es entstand eine Art feudaler Gesellschaftsstruktur mit Vieh besitzender Oberschicht und Feldbau treibender Unterschicht, die aber eine gewisse soziale Mobilität ermöglichte und mit dem Kinyaruanda eine gemeinsame Sprache entwickelte. Seit dem 16. Jahrhundert dehnte das Königreich Ruanda mit dem Mwami an der Spitze seine Macht aus. Es konsolidierte diese im 19. Jahrhundert mithilfe Deutschlands, das Ruanda 1899 in die

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Ruanda. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ruanda