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Von der Feudalgesellschaft zur Kolonie

Die Bevölkerung der Twa und der später zugewanderten Hutu wurde ab dem 14. Jahrhundert durch aus dem Norden zugewanderte Rinderhirten der Tutsi

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Hutu-Tutsi-Machtkämpfe im unabhängigen Staat

Soziale und politische Gegensätze eskalierten erstmals im Rahmen der Entkolonialisierung, als eine Revolte der Hutu 1959 Zehntausende Tutsi ins Exil trieb. Mit belgischer Unterstützung wurde

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Eskalation zum Völkermord

Im Oktober 1990 drang von Uganda aus die Rebellenbewegung FPR (Front Patriotique Rwandais, deutsch »Patriotische Front Ruandas«) nach Ruanda

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Staatlicher Neuanfang

Der FPR-Sieg Anfang Juli 1994 nach neu ausgebrochenen Kämpfen löste eine Fluchtwelle von mehr als 2 Mio. Hutu nach Burundi, Tansania und in das damalige Zaire aus. Basierend auf dem Arusha-Abkommen, aber dominiert vom FPR unter Führung von P. Kagame wurden ein Übergangsparlament und am 17.7.1994 eine Koalitionsregierung gebildet. Staatspräsident wurde

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Konsolidierungskurs unter Präsident Kagame

Nach dem Rücktritt von Staatspräsident Bizimungu am 23.3.2000 wurde Kagame (ein Tutsi) am 17.4.2000 sein Nachfolger. Die zunehmende Ausgrenzung kritischer Hutu und oppositioneller Tutsi sowie eine direkte Involvierung in den Machtkampf in der Demokratischen Republik Kongo führten bei der Kagame-Regierung zu einer Machtkonzentration. Am 30.7.2002 schlossen die Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda einen Friedensvertrag, der u. a. den Rückzug der ruandischen Streitkräfte aus der Demokratischen Republik Kongo sowie die Entwaffnung der Hutu-Milizen regelte, die von Kongo aus in Ruanda militärisch

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ruanda/geschichte