Burundi, amtlich Rundi Republika y'Uburundi, französisch République du Burundi [repyˈ

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Staat und Recht

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Verfassung

Die am 28. 2. 2005 per Referendum gebilligte Verfassung definiert Burundi als präsidiale Republik und fixiert Gewaltenteilung, Mehrparteiensystem

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Recht

Der Gerichtsaufbau gemäß Gesetz von 1987 umfasst die örtlichen »Residenz«-Gerichte für

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wird durch ein weißes Kreuz diagonal geteilt, die entstehenden Felder sind oben und unten

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Nationalfeiertag

Der 1. 7. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1962.

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Verwaltung

Burundi ist in 18 Provinzen untergliedert.

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Parteien

Obwohl die Verfassung Parteienbildung auf ethnischer Basis untersagt, spiegelt das Parteiensystem den Gegensatz

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Gewerkschaften

Unter zwei Dachverbänden Confédération des Syndicats du Burundi (COSYBU) und Confédération

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht vom 6. bis 12. Lebensjahr. Das Schulsystem

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Medien

Einschüchterung und Verfolgung von Journalisten und ein repressives Medienrecht lassen eine regierungskritische Berichterstattung kaum zu. Wichtigste

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der von den Tutsi beherrschten Freiwilligenarmee (fast ausschließlich Heerestruppen)

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Landesnatur

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Landschaft

Burundi liegt im ostafrikanischen Zwischenseengebiet, am Nordostende des Tanganjikasees. Es umfasst

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Klima

Burundi liegt in den wechselfeuchten Tropen und hat zwei Regenzeiten (September–Dezember,

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Burundi ist einer der kleinsten, aber am dichtesten besiedelten (423 Einwohner/km2) Staaten Afrikas. Größte Bevölkerungsgruppe mit etwa 86 % Anteil sind die Hutu, ein traditionell Ackerbau treibendes Bantuvolk.

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit und verpflichtet den Staat zu religiöser Neutralität und Parität. Traditionell übt jedoch die

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Das rohstoffarme Binnenland zählt zu den ärmsten Staaten der Welt. Die wirtschaftliche Entwicklung wird durch strukturelle Probleme (Dominanz der Subsistenzwirtschaft; geringer

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Landwirtschaft

Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft, in der 42,9 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaftet werden und fast 90 % der Erwerbstätigen

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Forstwirtschaft

Waldflächen nehmen nur 10 % des Landes ein, dennoch ist Brennholz bisher

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Fischerei

Der Fischfang dient überwiegend der Eigenversorgung und konzentriert sich auf den

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Bodenschätze

Obwohl Burundi eine Vielzahl an Bodenschätzen besitzt, werden bisher nur kleine

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Industrie

Das produzierende Gewerbe ist nur schwach ausgeprägt und konzentriert sich auf

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Tourismus

Der Tourismus in Burundi ist unterentwickelt und hat zusätzlich unter dem

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Außenwirtschaft

Die Außenhandelsbilanz ist chronisch defizitär (Einfuhrwert 2015: 848,8 Mio. US-$, Ausfuhrwert:

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Verkehr

Das Verkehrsnetz ist unzureichend; die meisten Verkehrswege konzentrieren sich auf die

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Geschichte

Vermutlich im 15./16. Jahrhundert unterwarfen aus dem Norden eingewanderte Tutsi (Hima) die Twa und die bäuerlichen Hutu und errichteten den Staat Burundi, dessen erbliche Könige (Titel: Mwami) im 19. Jahrhundert mit der Häuptlingsaristokratie rivalisierten. 1890 wurde Burundi ein Teil Deutsch-Ostafrikas (1903 Unterwerfung des Mwami Mwezi II. Gisabo [* 1840, † 1908]), 1923 (als Urundi) mit Ruanda belgisches Völkerbundsmandat, 1946 belgisches UN-Treuhandschaftsgebiet Ruanda-Urundi. Beide Kolonialregime stützten durch das System der »indirekten Herrschaft« die Macht des 1915–66 herrschenden Mwami Mwambutsa IV. (* 1912, † 1977). Besonders unter belgischer

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Quellenangabe
Brockhaus, Burundi. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/burundi