Zur Vor- und Frühgeschichte Südamerika, andine Hochkulturen, Inka.

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Kolonialzeit

Die Wirren im Inkareich nach dem Tod des Herrschers Huayna Capac († 1527; Erbfolgekrieg unter seinen Söhnen) sowie eine Seuche 1527 erleichterten den Spaniern (zuerst nur 183 Mann) unter F. Pizarro die Eroberung des Reiches.

Pizarro besetzte am 15.11.1532 Cajamarca, die Residenz Atahualpas, und ließ diesen Mitte 1533 hinrichten. Am 15.11.1533 zog er in die Inkahauptstadt Cuzco ein und ließ Atahualpas Halbbruder Manco Capac II. unter dem Protektorat des spanischen Königs krönen. Am 6.1.1535 gründete Pizarro Lima. 1536/37 wehrten Pizarro und seine Halbbrüder

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Das unabhängige Peru

1829 löste sich Peru von Bolívars Großkolumbien. Es folgte eine Zeit blutiger Bürgerkriege, in denen sich Konservative und Liberale gegenüberstanden. In die Wirren griff 1836 der bolivianische Diktator A. Santa Cruz ein, indem er Peru mit Bolivien zu einem Bundesstaat vereinigte. Er wurde aber nach seiner Niederlage im Krieg gegen Chile (1839) gestürzt, und Peru erlangte seine Selbstständigkeit wieder. General R. Castilla drängte als Präsident (1845–51, 1855–62) die innere Anarchie zurück. Er führte die Schulpflicht ein und schaffte den Indianertribut ab. Mit

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Fujimori-Regime und neue Verfassung

Nach einer Stichwahl am 10.6.1990 konnte sich A. Fujimori (Wahlbündnis Cambio 90) durchsetzen. Er konzentrierte alle staatliche Macht auf die Überwindung der Wirtschaftskrise (umfangreiches Privatisierungsprogramm) und die Bekämpfung des Guerillaterrors, löste am 5.4.1992 das von der Opposition beherrschte Parlament auf und setzte die Verfassung außer Kraft. Mit der Festnahme des Führers des SL, Abimael Guzmán (* 1934), gelang im September 1992 ein spektakulärer Erfolg gegen die Guerilla. Ein Putschversuch (13.11.) gegen Präsident Fujimori schlug fehl. Am 22.11.1992 ließ er auf der Grundlage eines

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Neuere Entwicklung

iDe Präsidentschaftswahlen am 4.6.2006 gewann nach einer Stichwahl der frühere Präsident A. García Pérez (PAP), der sich gegen den Linksnationalisten O. Humala Tasso durchsetzte (Amtsantritt 28.7.2006). Bei den zeitgleich abgehaltenen Parlamentswahlen am 9.4.2006 erzielte keine der Parteien eine eindeutige Mehrheit: Die Unión por el Perú (UPP) wurde mit 45 von 120 Sitzen stärkste Fraktion, gefolgt von der Traditionspartei APRA mit 36 Mandaten. Im selben Jahr wurde der SL-Führer Guzmán zu lebenslanger Haft verurteilt. Ende September 2007 lieferte Chile den früheren Präsidenten Fujimori

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/peru/geschichte