Mozart, Wolfgang Amadeus, eigentlich Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart, Komponist, * Salzburg

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Leben

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Konzertierendes Wunderkind

Mozart wuchs in Salzburg auf. Die Begabung Mozarts im Klavier- und Violinspiel und im Komponieren trat früh hervor. Erste Kompositionsversuche des Fünf- und Sechsjährigen notierte der Vater in

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Italienreisen

Unmittelbar vor der ersten von insgesamt drei Italienreisen (1769–73) wurde Mozart zum vorerst unbesoldeten Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle ernannt. Die

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Salzburg: Dienst bei Erzbischof Colloredo

Obgleich seit August 1772 zum mäßig besoldeten Konzertmeister aufgestiegen, drängte es Mozart, der Enge des streng reglementierten Salzburger Dienstes unter dem neuen Erzbischof Hieronymus von Colloredo-Waldsee (* 1732, † 1812) zu entfliehen. Dennoch entstanden eine Reihe gewichtiger Kompositionen, so Messen, Litaneien, Sinfonien (z. B. die »kleine g-Moll«-Sinfonie Köchelverzeichnis 183 und die in A-Dur Köchelverzeichnis 201), Serenadenmusik, die fünf Violinkonzerte, die frühesten

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Freier Komponist in Wien

Die Aussicht, sich in der Metropole des Habsburgerreichs eine Existenz zu sichern, schien günstig. Mozart fand einige Klavierschülerinnen und schrieb im Auftrag Kaiser Josephs II. die Oper »Die Entführung aus dem Serail«. Wenige Tage nach der erfolgreichen

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Finanzprobleme

1788 verschlechterte sich Mozarts Situation, mitbedingt durch das nachlassende Interesse der Wiener an seinen Konzertauftritten, die großzügige Wirtschaftsführung und das Kränkeln Konstanzes sowie – möglicherweise – Spielschulden. Trotz Ernennung zum kaiserlichen Kammerkomponisten mit geringem Salär (ab Dezember 1787) und der Verpflichtung, Tanzmusik für öffentliche Maskenbälle zu schreiben,

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Werk und Wirken

Mozarts Musik fasziniert in ihrer rätselhaften, scheinbar unvereinbaren Mischung von Leichtigkeit, Helle, Eleganz und geistiger Tiefe. Sein Werk umfasst alle musikalischen Gattungen und Stile, von der galanten homophonen Gesellschaftsmusik (Rokoko) über den Sturm und Drang-Stil bis hin zu den sinfonisch-polyphon konzipierten, von höchster Spiritualität geprägten Bekenntniswerken. Zu Mozarts Vorbildern gehören nicht nur die Vertreter des italienischen Barock, der Wiener Vorklassik (G. C. Wagenseil, J. Haydn), der Mannheimer

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Rezeption und Nachleben

Mozarts Ruhm setzte unmittelbar nach seinem Tod ein.

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Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) war ein Meister aller musikalischer Gattungen und Stile seiner Zeit, schuf geniale Werke von zeitloser Eleganz und Tiefe.

Bereits im ersten Drittel des

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Werke

Weiterführende Literatur:

Biografien, Gesamtwerk:
R. Kelterborn: Zum Beispiel Mozart, 2 Bde. (Basel 1981);
H. Abert: Wolfgang Amadeus Mozart, 2 Bde. (Leipzig 111989–90, auch als elektronische Ausgabe 2012);
G. Born: Mozarts Musiksprache (Neuausgabe 1989);
U. Dibelius: Mozart-Aspekte (41991);
H. C. R. Landon: 1791. Mozarts letztes Jahr
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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Wolfgang Amadeus Mozart. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mozart-wolfgang-amadeus