Schubert, Franz Peter, österreichischer Komponist, * 31.1.1797 in Lichtental (heute zu Wien),

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Leben

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Vom Musikstudenten zum Musiklehrer

Sohn eines Volksschullehrers, wurde 1808 als Sopranist in das Internat (Konviktschule) der Wiener Hofkapelle aufgenommen. Seine

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Kampf um künstlerische Anerkennung

Schuberts Herkunft aus kleinbürgerlicher Enge und die restriktiven politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse der Restaurationszeit erklären zum Teil die in der Romantik nicht seltene Innenwendung seiner

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Werk

Schuberts Musik, die anfangs an J. Haydn und W. A. Mozart anknüpft und bestimmte Form- und Gattungskriterien der Wiener Klassik auch später durchaus bewahrt, bildet zugleich einen entschiedenen Neuansatz und ersten Höhepunkt deutscher romantischer Musik. Spätestens seit 1820 ist seine stilistische Entwicklung geprägt von hoher Bewunderung und deutlicher Distanz zu L. van Beethoven und gelangt zunehmend, im Lied sogar sehr früh, zu ganz eigenständigen, neuartigen Gestaltungen. Im Gegensatz zum dramatisch-dialektischen Prozesscharakter beethovenscher Musik sind Schuberts Kompositionen

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Rezeption und Nachleben

Schuberts Nachwirkung auf die Komponisten des 19. Jahrhunderts ist bedeutend v. a. auf dem Gebiet des Liedes (R. Schumann, J. Brahms, H. Wolf), aber auch auf dem

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Literatur

 Biografie und Gesamtwerk:

A. Orel: Franz Schubert 1797–1828. Sein Leben in Bildern (1939);
A. Einstein: Schubert (Zürich 1951);
W. Vetter: Der Klassiker Schubert, 2 Bde. (Leipzig 1953);
W. Marggraf: Franz Schubert (ebenda 21978);
Franz Schubert, hg. v. H.-K. Metzger u. a.
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Quellenangabe
Brockhaus, Franz Peter Schubert. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/schubert-franz-peter