Mond (Erdmond, Erdtrabant) [althochdeutsch māno, wohl ursprünglich »Wanderer (am Himmel)«], Bezeichnung für den permanent sich der Erde am nächsten

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Astronomische Daten

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Elliptische Bahn

Der Mond bewegt sich rechtläufig auf einer nahezu kreisförmigen elliptischen Bahn (Exzentrizität 0,0549), deren Ebene im Mittel um 5° 9 gegen die Ekliptik geneigt ist, um die Erde; beide bewegen sich um ihren

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Eigenrotation

Während eines siderischen Umlaufs dreht sich der Mond einmal um seine Achse (gebundene Rotation) und zeigt deswegen der

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Geschwindigkeit bezüglich Erde

Die größte Geschwindigkeit bezüglich der Erde erreicht der Mond im erdnächsten Punkt seiner Bahn, dem Perigäum (Abstand 356 410 km), die kleinste im erdfernsten Punkt, dem Apogäum (Abstand 406 740 km). Die Verbindung

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Helligkeit

Das Leuchten des Monds entsteht durch Reflexion des Sonnenlichts an seiner Oberfläche, die nur ein

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Temperatur an der Mondoberfläche

Infolge der langsamen Rotation des Monds wird jeder Teil seiner Oberfläche

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Atmosphäre

Die Anzahldichte von Gaspartikeln (Elektronen und Ionen) unmittelbar über der Mondoberfläche ist

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Magnetfeld

Der Mond besitzt gegenwärtig praktisch kein allgemeines Magnetfeld; die Feldstärke ist

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Topografie und Gesteine

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Oberflächenstrukturen

Das nahezu vollständige Fehlen einer Atmosphäre und die Erdnähe lassen auf dem Mond schon mit bloßem Auge helle und dunkle Gebiete ausmachen; mit großen Fernrohren und unter ausgezeichneten

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Mondboden

Die Mondoberfläche ähnelt einer Steinwüste. Durch Mikrometeoroide, kosmische Strahlung und Sonnenwind wurde der mehr oder weniger lockere Mondregolith (Lunarregolith) gebildet, der aus Gesteinsstaub, Gesteinsglas und Gesteinstrümmern besteht und die Oberfläche mit einer Schichtdicke bis zu mehreren

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Aufbau und Entstehung

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Innerer Aufbau

Der Mond ist nach der Erde der Körper im Planetensystem, dessen innerer Aufbau am besten bekannt ist. Dazu haben wesentlich jahrelange Untersuchungen mit auf dem Mond stationierten Seismometern

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Entstehung – mehrere Theorien

Über die Entstehung des Monds weiß man bisher wenig Sicheres; bis vor ein, zwei Jahrzehnten wurden im Wesentlichen drei

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Entstehung – wahrscheinlichste Theorie

Man geht heute im Allgemeinen davon aus, dass der Mond das Ergebnis eines fast streifenden Zusammenstoßes eines sehr großen Körpers mit der Protoerde ist. Beim Aufprall

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Umgestaltung durch Vulkanismus

In einem vor etwa 4,2 Mrd. Jahren beginnenden Zeitraum von ungefähr

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Geschichte der Erforschung

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Mondbahn

Der Mond und seine Phasen waren in frühen Kulturen Maß für

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Erscheinung, Mondphasen

Dass der Mond kein selbstleuchtendes Gestirn ist und auf welche Weise die Mondphasen und Mondfinsternisse entstehen,

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Mondkarte

Eine erste (grobe) Karte des Monds schuf G. Galilei. Die Mondtopografie

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Mondfotografie

Die ersten fotografischen Aufnahmen des Monds stammen von H. Draper. Die erste

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Religions- und Kulturgeschichte

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Religiöse Vorstellungen, Mondgötter

Die Entsprechung der Zyklen von Mond und weiblichem Organismus wie der Wechsel der Mondphasen führten schon früh in der Menschheitsgeschichte zu einer tiefen religiösen Deutung; er stand in Beziehung zur (primär weiblich gedachten) göttlichen Fruchtbarkeit des Lebens und – wegen seines »Verschwindens« (Neumondnächte) – zu dem Geheimnis von Werden und Vergehen

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Volksglaube

Verbreitet sind zum Teil bis heute Vorstellungen, dass mit dem Zu- und Abnehmen des Monds, mit Farb- und Lichtwirkung (Mondhof, Verfinsterung) sowie mit Flecken-

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Esoterik

Ausgehend von der zentralen Rolle des Monds – nach der Sonne – in

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Literatur

A. Güttler u. W. Petri: Der Mond. Kulturgeschichte u. Astronomie des Erdtrabanten (1962);
P. Ulivi u. D. M. Harland:
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Quellenangabe
Brockhaus, Mond. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mond-20