Erde, Zeichen ♁, nach Merkur und Venus der 3. Planet unseres

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Astronomie

Bahnbewegung: Die Erde bewegt sich in 365,256 Tagen (siderisches Jahr) auf einer nahezu kreisförmigen Ellipsenbahn (Erdbahn) um die als ruhend angenommene Sonne, wobei sie durch deren Massenanziehung auf ihrer Bahn gehalten wird (ihre tatsächliche Bewegung im Weltraum setzt sich aus dieser Relativbewegung und der Eigenbewegung der Sonne zusammen). Durch diese Umlaufbewegung ist die Ebene der Ekliptik definiert. Der mit einer mittleren Geschwindigkeit von 29,8 km/s erfolgende Umlauf um das Zentralgestirn geschieht rechtläufig, d. h. vom Nordpol der Ekliptik aus betrachtet entgegen

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Geodäsie

Messverfahren: Größe und Gestalt der Erde werden durch die Verfahren der Geodäsie, heute v. a. der Satellitengeodäsie, bestimmt. Dabei wird die physikalische Erdoberfläche im Bereich der

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Geophysik

Schwerefeld der Erde: Da die Materie im Erdinneren nachgiebig gegen lang andauernde Kräfte ist, hat die Erdfigur im Großen eine Gestalt, deren Oberfläche mit einer Äquipotenzialfläche der sich aus der Massenanziehung und der durch die Erdrotation hervorgerufenen Zentrifugalkraft zusammensetzenden Schwerkraft zusammenfällt (Geoid). Da sowohl die Massenanziehung als auch die Zentrifugalkraft

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Aufbau der Erde

Die tiefsten Bohrlöcher (auf der Halbinsel Kola über 12 000 m und das abgeschlossene kontinentale Tiefbohrprogramm in der Oberpfalz 9 101 m) erreichen nicht einmal 1 % des Erdradius. Erdmaterie aus Tiefen bis zu 200 km wird in Form vulkanischer Fördermassen oder mit diesen an die Erdoberfläche gebracht. Schließlich lassen Gesteins- und Metallmeteorite als Bruchstücke erdähnlicher Himmelskörper Rückschlüsse auf die Materie des tieferen Erdinnern zu. Dennoch ist man bei deren Erforschung fast ausschließlich auf indirekte geophysikalische, v. a. seismische Verfahren angewiesen. Diese liefern aber nur Hinweise

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Geografie

Land- und Wasserfläche: Die Erdoberfläche misst rd. 510 Mio. km2, davon sind 361 Mio. km2 (70,8 %) Wasserfläche, 149 Mio. km2 (29,2 %) Land. Durch die Nord-Süderstreckung der Ozeane und durch die interkontinentalen Mittelmeere (Meer) wird die Landfläche in

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Wissenschafts-, Religions- und Kulturgeschichte

In den Kosmogonien der einzelnen Kulturen wird die Erde dargestellt als ein Urelement der Weltentstehung (auch zusammen mit dem Himmel oder dem Wasser), das aus oder nach einer anderen Urgegebenheit entstand oder von einem Gott am Anfang geschaffen wurde. Sie wurde oft als eine runde oder rechteckige Scheibe gedacht, so zunächst auch in der Antike.

Antike Erdvorstellungen – Zusammensetzung und Gestalt: Für Hesiod war die Erdscheibe ein vom Okeanos umgebener Kreis inmitten der aus Himmel und Unterwelt bestehenden Hohlkugel. Thales

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Werke

Weiterführende Literatur:

E. J. Tarbuck, F. K. Lutgens: Allgemeine Geologie (92009);
R.
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Quellenangabe
Brockhaus, Erde. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/erde