Zur Vor- und Frühgeschichte Palästina; zur Geschichte im Altertum Israel (Stamm),

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Israel und seine arabischen Nachbarn

Am 15. 5. 1948 erlosch das britische Mandat über Palästina. Unter Berufung auf den Teilungsbeschluss der UNO vom 29. 11. 1947, durch den Israel 15 100 km2 (56,5 % der Gesamtfläche) und das vorgesehene arabische Palästina 11 600 km2 (42,9 %) umfasst hätten sowie für Jerusalem (176 km2) ein internationaler Sonderstatus geschaffen worden wäre, rief D. Ben Gurion im Auftrag des »Jüdischen Nationalrats« in Palästina am 14. 5. 1948 (Ijjar 5708 jüdischer Zeitrechnung) in Tel Aviv den unabhängigen Staat Israel aus.

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David Ben

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Die erste Intifada

Aus den am 8. 12. 1987 im Gazastreifen begonnenen schweren Ausschreitungen, die sich dann über das Westjordanland und Ost-Jerusalem ausbreiteten, entwickelte sich die Intifada, mit der die Palästinenser die israelische Besatzungsmacht abschütteln wollen. Am 15. 11. 1988 proklamierte der Palästinensische Nationalrat der PLO in Algier den Staat Palästina und erkannte erstmals indirekt das Existenzrecht Israels an. Dies verlieh der PLO internationale Reputation, sodass auch die USA zu der Auffassung gelangten, Israel müsse die PLO an Friedensgesprächen beteiligen.

Über dieser Frage zerbrach schließlich

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Die zweite Intifada

A. Scharons demonstrativer Besuch des Tempelberges in Jerusalem am 28. 9. 2000 in Begleitung von 1 000 Polizisten löste schwere und lang anhaltende palästinensische Unruhen aus (»Al-Aksa-« oder »zweite Intifada«). Am 10. 12. 2000 reichte E. Barak zur Erzwingung von alleinigen Neuwahlen für das Amt des Ministerpräsidenten seinen Rücktritt ein. Ende 2000/Anfang 2001 bemühte er sich dennoch um den Abschluss eines Rahmenabkommens mit den Palästinensern. Nachdem der Kandidat des Likud, A. Scharon, die Wahl zum Ministerpräsidenten am 6. 2. 2001 überlegen gewonnen hatte, erklärte

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Entwicklungen ab 2010

Im September 2010 fanden in Washington nach Vermittlung durch den US-amerikanischen Präsidenten B.Obama wieder direkte Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern statt. Dabei blieben die Hauptstreitpunkte unverändert: das Rückkehrrecht der Flüchtlinge, der Status von Jerusalem, die Grenzen zwischen Israel und dem Westjordanland sowie der Bau jüdischer Siedlungen. Da es B. Netanjahu nicht gelang, die Verlängerung eines zehnmonatigen Siedlungsstopps über den 26. 9.2010 hinaus in seiner Regierungskoalition durchzusetzen, zogen sich die Palästinenser im November 2010 wieder aus den Verhandlungen zurück.

Richtungsstreitigkeiten veranlassten Verteidigungsminister

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/israel-30/geschichte