A. Scharons demonstrativer Besuch des Tempelberges in Jerusalem am 28. 9. 2000 in Begleitung von 1 000 Polizisten löste schwere und lang anhaltende palästinensische Unruhen aus (»Al-Aksa-« oder »zweite Intifada«). Am 10. 12. 2000 reichte E. Barak zur Erzwingung von alleinigen Neuwahlen für das Amt des Ministerpräsidenten seinen Rücktritt ein. Ende 2000/Anfang 2001 bemühte er sich dennoch um den Abschluss eines Rahmenabkommens mit den Palästinensern. Nachdem der Kandidat des Likud, A. Scharon, die Wahl zum Ministerpräsidenten am 6. 2. 2001 überlegen gewonnen hatte, erklärte

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Quellenangabe
Brockhaus, Die zweite Intifada. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/israel-30/geschichte/die-zweite-intifada