Gold [althochdeutsch eigentlich »das Glänzende«, »das Blanke«], lateinisch Aurum, chemisches Symbol Au, ein chemisches Element aus der ersten Nebengruppe des Periodensystems, wahrscheinlich eines der ersten dem Menschen bekannten Metalle. Reines Gold ist rötlich-gelb, außerordentlich weich

(35 von 249 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Vorkommen

Gold gehört zu den seltensten Elementen (75. Stelle der Häufigkeit). Der mittlere Goldgehalt der festen Erdkruste liegt bei nur 4 mg/t; in abbauwürdigen Lagerstätten muss es daher erheblich angereichert sein. Die größte Bedeutung hat das gediegene Gold; es kommt vor als Freigold (sichtbare Aggregate: Schuppen, Körner,

(45 von 316 Wörtern)

Gewinnung

Das einfachste und älteste Verfahren der Goldgewinnung ist das Waschen des Freigolds aus Seifen, Flusssanden u. a., das auch heute noch ausgeführt wird

(22 von 157 Wörtern)

Wirtschaft

Weltweit wurden 2016 rd. 3300 Tonnen Gold abgebaut. Im Vergleich zu 1985 (rd. 1 530 t) ist dies ein deutlicher Anstieg. Zwischenzeitlich, seit Ende der 1990er-Jahre stagnierte die Goldproduktion. Ursache war die nachlassende Ergiebigkeit der vorhandenen Goldminen, im Lauf der letzten Jahre sind allerdings neuere hinzugekommen und die Goldgewinnung hat sich geographisch deutlich

(50 von 353 Wörtern)

Geschichte

Vor- und Frühgeschichte: Gold gehört, zusammen mit Kupfer, zu den ältesten vom Menschen benutzten Metallen; aufgrund seines Vorkommens in gediegener (metallischer) Form konnte es besonders leicht verarbeitet werden. In Mittel- und Nordeuropa sind Fundstücke aus Gold seit der späten Jungsteinzeit aus allen vor- und frühgeschichtlichen Perioden bekannt. Es wurde für Schmuck, Prunkwaffen und kultisches Gerät (Goldschmiedekunst) verarbeitet und diente daneben wahrscheinlich auch als Tauschobjekt (Ringgeld). Berühmt ist der Kultwagen von Trundholm mit einer mit Goldblech belegten

(76 von 540 Wörtern)

Volkskundliches

In Antike und Mittelalter galt Gold als lebensverjüngendes und -verlängerndes Mittel.

(11 von 49 Wörtern)

Werke

Weiterführende Literatur:

H. Kaindl u a.: Faszination Gold. Glanz des Göttlichen. Verführung
(11 von 67 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, Gold. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/gold-20