Blei, lateinisch Plumbum, Elementsymbol Pb, ein chemisches Element aus der vierten Haupt­gruppe des Periodensystems; blaugraues, an frischen Schnittflächen silberhell glänzendes, dehnbares Schwermetall, das sich gießen, walzen und pressen lässt.

Die stabilen Isotope sind

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Vorkommen

Gediegenes Blei kommt in der Natur sehr selten vor, Bleiverbindungen sind dagegen weitverbreitet. Wichtigstes Bleierz ist der Bleiglanz, aus dem etwa 90 % der gesamten

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Gewinnung

Blei wird zum überwiegenden Teil aus sulfidischen Bleierzen nach dem Röstreduktionsverfahren gewonnen. Dabei wird das Bleisulfid, PbS, zunächst zu

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Raffination

Da Rohblei (Werkblei) stets noch eine Reihe von Verunreinigungen, insbesondere Kupfer, Eisen, Arsen, Zinn, Antimon, Wismut und Edelmetalle (v. a. Silber) enthält,

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Verwendung

Blei wird v. a. in großen Mengen für die Herstellung von Akkumulatoren

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Umweltwirkung

Blei und seine Verbindungen werden überwiegend in Form von Schwebstoffpartikeln mit geringen Teilchendurchmessern emittiert und sind daher auch in abgelegenen Gebieten wie der Antarktis im Schwebstaub nachweisbar. Vor allem bei der Erzförderung, bei der Abfallverbrennung und

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Wirtschaft

In Deutschland gibt es keine Erzgruben mehr, in denen Blei gewonnen wird. Die Fördermenge lag einmal bei rund 27 000 t pro Jahr. Die letzte Grube

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Geschichte

Blei wurde als eines der ältesten Gebrauchsmetalle schon 3000 v. Chr. in Ägypten und Vorderasien gewonnen, später auch

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Quellenangabe
Brockhaus, Blei. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/blei-20