Elbe die, tschechisch Labe, einer der Hauptströme Mitteleuropas und nach dem Rhein der längste und verkehrsreichste Fluss Deutschlands, 1 094 km lang.

Die Elbe fließt durch die Tschechische Republik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hamburg, bildet auf kurzen Strecken die Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg und Sachsen und Sachsen-Anhalt, auf längeren Strecken zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie zwischen Niedersachsen

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Nutzung

Durch die Anlage von Staustufen ist die Elbe bis Kolín und über die Moldau bis Prag schiffbar (wegen wechselnder Wasserführung meist nur mit 750-t-Schiffen); Stauseen an der Saale und der oberen Moldau

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Ökologie

Die Elbe wurde seit den 1950er-Jahren wegen fehlender Umweltmaßnahmen, die durch gigantische Industrieansiedlungen und das starke Anwachsen der Städte an ihrem Lauf und ihren Zuflüssen erforderlich gewesen wären, zu einem der schmutzigsten Flüsse Europas, in ihrem Mündungsabschnitt war sie nahezu biologisch tot. In die Nordsee von ihr eingeschwemmte Chemikalien, Schwermetalle, Unrat und

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Geschichte

Erste Erwähnung fand die Elbe in den Werken der antiken Geographen Strabo und Ptolemäus. Während der von Nero Claudius Drusus geführten Germanenfeldzüge des Augustus erreichten römische Truppen 9 v. Chr. erstmals die Elbe (lateinisch Albis). Seit etwa 600 n. Chr. bildete der Fluss vom heutigen Lauenburg bis zur Saalemündung die Grenze des germanischen Siedlungsgebiets. In karolingischer Zeit war die Elbe Ostgrenze

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Recht

Bereits der Wiener Kongress von 1815 erkannte die Elbe als internationalen Fluss an. Die Elbschifffahrtsakte von 1821 bestimmte, dass die Schifffahrt auf der Elbe bis zur

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Literatur

Die Elbe. Von der Quelle bis zur Mündung, bearbeitet v. W. Kopelke (1984);
W. Damkowski
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Quellenangabe
Brockhaus, Elbe. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/elbe