Armenien, amtlich armenisch Hayastani Hanrapetut'yun, deutsch Republik Armenien, Binnenstaat im Süden

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 5. 7. 1995 per Referendum verabschiedeten Verfassung war Armenien eine präsidiale Republik mit Mehrparteiensystem. Mit zwei in weiteren Referenden am 27. 11. 2005

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Recht

Die Rechtsordnung wurde im Rahmen der politischen Transformation grundlegend umgestaltet. Anstelle

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge zeigt in gleichmäßigen horizontalen Streifen die Farben Rot über

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Nationalfeiertag

Der 21. 9. (Tag des Volksentscheids) erinnert an das Referendum für die

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Verwaltung

Armenien ist administrativ in 10 Bezirke (armenisch marzer, Singular marz) und

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Parteien

Seit Einführung des Mehrparteiensystems hat sich eine instabile, stark von Gründungs- und/oder Führungspersönlichkeiten geprägte,

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Gewerkschaften

Im Gewerkschaftsbund Armeniens sind rund 20 Einzelgewerkschaften vertreten.

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht ab dem 7. Lebensjahr und ein für alle Kinder ab 2 Jahre offenes

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Medien

Nach der Verfassung und nach den Mediengesetzen besteht Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit, eine unabhängige Berichterstattung wird durch staatlichen und wirtschaftlichen Druck aber behindert. Presse: Nur ein geringer Teil

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Armee beträgt etwa 44 800 Mann. Der Wehrdienst dauert

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Landesnatur

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Landschaft

Armenien ist ein stark erdbebengefährdetes Gebirgsland, das größtenteils von den Bergketten des Kleinen Kaukasus eingenommen wird und den Nordostteil des Ararathochlands (Armenisches Hochland) umfasst.

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Ararathochland

Armenischer Teil des Arararathochlandes mit dem

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Klima

Obwohl in der subtropischen Zone gelegen, hat das Klima besonders im Armenischen Hochland kontinentalen Charakter mit strengen Wintern und

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Vegetation

Die niedriger gelegenen Teile der mittleren Araratebene, die als Winterweide genutzt werden, weisen Halbwüstenvegetation

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Armenien ist der Staat Kaukasiens mit der größten ethnischen Homogenität. 98 % der Bewohnern sind Armenier. Minderheiten bilden Kurden, Russen, Ukrainer, Assyrer, Griechen und Angehörige anderer Nationalitäten. Der blutige Konflikt um das von Armeniern bewohnte, aber zu Aserbaidschan

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Religion

Die Verfassung (Artikel 23) garantiert die Religionsfreiheit. Die Religionsgemeinschaften unterliegen der Pflicht der staatlichen Registrierung durch den der Regierung beigeordneten »Rat für religiöse Angelegenheiten«. Grundlage der staatlichen Religionspolitik ist das 1991

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Die Volkswirtschaft Armeniens ist stark agrarisch geprägt. Die ersten Jahre der politischen Unabhängigkeit nach 1991 waren durch eine schwere Wirtschaftskrise, einen starken Rückgang der wirtschaftlichen Leistung und eine Verschlechterung der

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Landwirtschaft

Die Agrarwirtschaft ist durch eine sehr kleinteilige Struktur gekennzeichnet und erwirtschaftet 19,4 % des BIP. Ungünstige

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Bodenschätze

Armenien verfügt über bergbaulich genutzte Vorkommen an Kupfer-, Molybdän-, Nephelin-, Zink-,

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Energiewirtschaft

Armenien verfügt über keine abbauwürdigen fossilen Energierohstoffe. Die Stromerzeugung erfolgt überwiegend

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Industrie

In der Industrie (einschließlich Bergbau und Bauwirtschaft) werden 28,7 % des BIP erwirtschaftet. Die wichtigsten Branchen sind

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Tourismus

Die in weiten Bereichen noch unberührte Bergwelt und die zahlreichen historischen Stätten mit ihren

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Außenwirtschaft

Die Außenhandelsbilanz ist seit Jahren defizitär (Einfuhrwert 2015: 3,3 Mrd. US-$,

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Verkehr

Aufgrund des Gebirgsreliefs ist der Bau von Verkehrswegen sehr schwierig und

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Geschichte

Die Araratebene und das Gebiet um den Sewansee wurden zwischen 1100 und 880 v. Chr. von den Urartäern erobert. Unter Sarduri II. (765 bis um 733 v. Chr.) dehnte das Reich Urartu (9. bis Anfang 6. Jahrhundert v. Chr.; Eigenbezeichnung: Biainili, daraus im Armenischen das Toponym Wan [Van]) seine Macht von Nordsyrien bis zum Urmiasee (Iran) aus, unter Einschluss großer Teile Transkaukasiens und des Vansees sowie der Residenz Tuschpa als Zentrum.

Ethnogenese und Namensherkunft: An der Ethnogenese der Armenier (6.–2. Jahrhundert v. Chr.) waren außer hurritisch-urartäischen

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Informationen zur armenischen Kultur

Informationen zur armenischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Armenien. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/armenien