Physik [mittelhochdeutsch fisike, über lateinisch physica »Naturlehre« von griechisch physik

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Physik als zentrale Wissenschaft

Als grundlegende, empirische Wissenschaft ist die Physik hinsichtlich ihrer Vorgehensweisen und Methodik beispielgebend; die Anwendung ihrer Grundbegriffe, Theorien und Methoden auf angrenzende Wissenschaften hat zu wichtigen Spezialgebieten geführt. Innerhalb des weiteren Rahmens der

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Aufgaben der Physik

Beobachtung und Messung: Die wesentliche Aufgabe der Physik besteht darin, die Fülle der von ihr untersuchten Naturerscheinungen und -vorgänge (physikalische Phänomene) zu erfassen, zu beschreiben und zu erklären.

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Klassifizierung der Physik

Das Gesamtgebiet der Physik wird nach verschiedenen historischen oder sachlichen Gesichtspunkten in klassische und moderne Physik, Kontinuums- und Quantenphysik oder Makro- und Mikrophysik unterteilt, wobei sich die Begriffe zum Teil überschneiden.

Klassische Physik

Unter der Bezeichnung klassische Physik fasst man die bis etwa zum Ende des 19. Jahrhunderts untersuchten Erscheinungen und Vorgänge zusammen, die anschaulich in Raum und Zeit beschreibbar sind und für die bis dahin abgeschlossene Theoriengebäude vorlagen. Kennzeichnend für das Gebiet der klassischen Physik ist, dass der Einfluss des

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Entwicklungswege zur modernen Physik

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Bedeutung der Quantenhypothese

Wichtigste Ausgangspunkte der modernen Physik sind die Quantenhypothese (plancksches Strahlungsgesetz) sowie die (zur Relativitätstheorie führende) Erkenntnis, dass die Lichtgeschwindigkeit eine obere Grenze für

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Entwicklung von Atom- und Elementarteilchenphysik, die vier fundamentalen Grundkräfte

Die Atomphysik, die v. a. Phänomene untersucht, die im Bereich der Elektronenhülle der Atome stattfinden, hat von allen Wissenschaften die präzisesten Messverfahren entwickelt. Ausgehend von der Atomphysik, deren Gesetze grundsätzlich verstanden sind, führte die Verbesserung der Messtechnik zur Entdeckung immer feinerer Strukturen und damit zur Kern- und Elementarteilchenphysik, wodurch die Kenntnisse über Aufbau und Struktur

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Bis zu den Grenzen der physikalischen Erkenntnis

So ist die Entwicklung der Physik seit Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt durch die kontinuierliche Verschiebung der Grenzen von Raum und Zeit, innerhalb derer die physikalischen Gesetzmäßigkeiten durch ständige

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Konsequenzen für die allgemeine Erkenntnistheorie

Viele gewohnte anschauliche Denkweisen müssen in der modernen Physik revidiert werden, was zu tief greifenden Konsequenzen für die allgemeine Erkenntnistheorie geführt hat:

  1. Alle atomaren Objekte besitzen
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Geschichte

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Von den Anfängen der Physik

Die Physik hat ihren Ursprung in der antiken griechischen Naturphilosophie, in deren Rahmen grundlegende Begriffe und Fragestellungen entwickelt

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19. Jahrhundert – die Manifestierung der klassischen Physik

1857 begründete R. Clausius die kinetische Gastheorie, die J. C. Maxwell 1860 durch den Gleichverteilungssatz zur statistischen Mechanik erweiterte, auf deren Grundlage L. Boltzmann 1877 die

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20. Jahrhundert – das neue Weltbild der Physik

Anfang des 20. Jahrhunderts kam es zu einem grundlegenden Wandel: 1905 formulierte A. Einstein nach einer gründlichen Analyse von Raum und Zeit die spezielle Relativitätstheorie und damit die relativistische Mechanik, 1915 entwickelte er die allgemeine Relativitätstheorie, in der an die Stelle der newtonschen Fernwirkungstheorie eine Feldtheorie der Gravitation trat und Bewegungen gemäß der relativistischen Dynamik erfolgen. Die klassische

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Werke

Weiterführende Literatur:

Nachschlagewerke:

Handbuch der Physik, hg. v. S. Flügge, 55 Bde. (1955–88);
Lexikon der Physik, hg. v. W. Greulich, U. Kilian, 6 Bde. (Neuausgabe 2003);
Encyclopedia of applied physics, hg. v. G. L. Trigg
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Quellenangabe
Brockhaus, Physik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/physik-20