Luxemburg, französisch Luxembourg [lyksãˈbuːr], amtlich luxemburgisch Groussherzogtom

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Landesporträt

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Die Flagge von Luxemburg

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Geografie

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Landschaft

Luxemburg grenzt im Nordosten und Osten an Deutschland, im Süden an Frankreich, im Westen und Norden an Belgien.

Luxemburg gliedert sich in zwei unterschiedliche Landschaften. Das Ösling (Éisslek, Islek) im Norden

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Klima

Das Klima gehört zum maritim-kontinentalen Übergangstyp. Dem rauen Ösling stehen im

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Vegetation

Das Ösling hat ausgedehnte Nadel- und Mischwälder sowie Grünflächen und Grünlandflächen.

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Luxemburg weist (2017) mit 47,6 % den höchsten Ausländeranteil aller EU-Staaten auf. Davon sind 35,6 % Portugiesen, 15,2 % Franzosen, 7,5 %

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit; Artikel 22 bildet die Grundlage der Beziehungen zwischen dem Staat und den Religionsgemeinschaften (u. a. Zustimmung bei Bischofsernennungen). In Ausführung des Verfassungsartikels 106 trägt der Staat

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Politik und Recht

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Politik

Nach der Verfassung vom 17. 10. 1868 (mehrfach revidiert) ist Luxemburg eine konstitutionelle Erbmonarchie auf parlamentarisch-demokratischer Grundlage. Staatsoberhaupt mit

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Nationalsymbole

Die Nationalflagge ist Rot über Weiß und Hellblau gestreift. Die Flaggenfarben gehen auf das seit dem 13. Jahrhundert belegte Wappen zurück. 1845 wurde die Flagge erstmals

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Parteien

Einflussreichste Parteien im Rahmen des Mehrparteiensystems sind der Parti Chrétien Social

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Gewerkschaften

Wichtigste Dachverbände der einflussreichen Gewerkschaften (rd. 60 % der Arbeitnehmer sind gewerkschaftlich

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Militär

Die Gesamtstärke der Freiwilligenarmee (Mindestdienstdauer 3 Jahre) beträgt 900 Soldaten, die

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Verwaltung

Luxemburg ist in 3 Distrikte mit insgesamt 12 Kantonen und 105

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Recht

Die ordentliche dreistufige Gerichtsbarkeit umfasst auf unterer Stufe für kleine Zivil-, Handels- und Strafsachen die Friedensgerichte in Luxemburg, Esch an der Alzette und Diekirch,

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht vom 6. bis 15. Lebensjahr (6 Jahre Primarschule, 3 Jahre

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Medien

Presse: Es kommen fünf Tages- und sechs Wochenzeitungen heraus, die seit 1976 von einem staatlichen Pressefonds unterstützt werden und in der Regel zwei- oder dreisprachig sind (deutsch, luxemburgisch, französisch). Im Vergleich zu anderen europäischen

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Luxemburg gehört zu den hoch entwickelten Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften der EU. Das Bruttonationaleinkommen (BNE) von (2017) 70 260 US-$ je Einwohner ist eines der höchsten weltweit. Mit Belgien bildet Luxemburg die Belgisch-Luxemburgische Wirtschaftsunion (UEBL).

Der

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Landwirtschaft

Von der gesamten Anbaufläche (131 492 ha) werden 47,6 % als Ackerland und 44,2 % als Wiesen und Weiden,

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Dienstleistungssektor

Seit den 1980er-Jahren schrumpfte der Stahlbereich stark und der strukturelle Wandlungsprozess vollzog sich in Richtung des tertiären und besonders des Finanzsektors, der sich zum dominierenden Wirtschaftsbereich entwickelte. Mit

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Tourismus

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Bodenschätze

Abgesehen von Schiefer und Kalk sowie Sand und Kies besitzt Luxemburg

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Energiewirtschaft

Die Elektrizitätserzeugung wurde früher von der Schwerindustrie getragen und basierte auf den mit Hochofengas

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Industrie

Die Industrie hat sich erst spät entwickelt. Vor dem Ersten Weltkrieg wurde mit dem Aufbau der eisenschaffenden und eisenverarbeitenden Industrie begonnen, die bis

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Verkehr

Das gut ausgebaute Verkehrsnetz ist ganz auf die Hauptstadt ausgerichtet. Das Eisenbahnnetz umfasst

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Geschichte

Das bereits in der Mittelsteinzeit bewohnte Gebiet (Fund eines etwa 7 000 Jahre alten Grabes bei Reuland im Blumental) gehörte etwa zwischen dem 7. und 3. Jahrhundert v. Chr. zur Hunsrück-Eifel-Kultur (Ausgrabung der Siedlung Aleburg, nordwestlich von Beaufort) und wurde von Kelten besiedelt (Oppidum der Treverer auf dem Titelberg, südöstlich von Rodange). Im 1. Jahrhundert v. Chr. geriet es unter römische Herrschaft und gehörte später zum Fränkischen Reich (Austrasien); 843 kam es zum Reich Lothars I. und wurde 959 dem Herzogtum (Ober-)Lothringen eingegliedert. 963 erwarb

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Literatur

J. Schmithüsen: Das Luxemburger Land (1940)
G. Baeckeroot: Oesling et Gutland (1942)
P. Weber: Geschichte des Luxemburger Landes (31948)
Annuaire
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Kultur

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Quellenangabe
Brockhaus, Luxemburg. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/luxemburg-20