Island [isländisch »Eisland«], amtlich Lýðveldið Ísland [ˈliðvεldið ˈiː

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der Verfassung vom 17. 6. 1944 (mehrfach modifiziert) ist Island eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der

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Recht

Island gehört dem westnordischen Rechtskreis (Nordischer Rechtskreis) an. Das isländische Recht

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Flagge und Wappen

Die 1913 entworfene und 1915 eingeführte Nationalflagge zeigt im blauen Tuch das rote, weiß umrandete skandinavische Kreuz. Die Farbgebung erinnert an

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Nationalfeiertag

Der 17. 6. erinnert an die Ausrufung der Republik 1944.

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Verwaltung

Island ist administrativ in 8 Regionen gegliedert.

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Parteien

Wichtige Parteien sind die konservative Unabhängigkeitspartei (SF; 1929 hervorgegangen aus konservativen und liberalen Parteien;

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Gewerkschaften

Rund 90 % der Arbeitnehmer sind gewerkschaftlich organisiert. Größter Gewerkschaftsverband ist die

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Bildungswesen

Das Schulsystem beginnt mit dem Kindergarten als freiwilligem Angebot für Kinder von 6 Monaten bis 6

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Medien

Die Verfassung garantiert die Pressefreiheit. Die Medienlandschaft ist breit gefächert. Eine starke Marktstellung hat das Unternehmen

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Streitkräfte

Island ist Gründungsmitglied der NATO, unterhält aber kein eigenes Militär. Zur Überwachung

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Landesnatur

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Landschaft

Island liegt, dem untermeerischen Mittelatlantischen Rücken aufsitzend, etwas südlich des nördlichen Polarkreises an der Grenze zwischen Atlantik und Europäischem Nordmeer; die Ausdehnung beträgt von Westen nach Osten rund 500 km, von Norden nach Süden rund 300 km, die Küste ist 4 970 km lang. Der Landschaftscharakter ist im inneren Hochland der einer polaren Kältewüste, im randlichen Tiefland der des subpolaren Wiesenlandes. Außer dem aktiven Vulkanismus beeinträchtigt auch die Bodenerosion die Nutzung der Insel durch den Menschen.

Der geologische Bau besteht aus

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Klima

Aufgrund der Wirkung des Golfstromes (Irmingerstrom) herrschen kühle Sommer (Juli: im

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Vegetation

Island hat keine geschlossene Pflanzendecke und ist – zum großen Teil anthropogen

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Tierwelt

Nachdem die Eisdecke postglazial abgeschmolzen war, haben es wegen der Abgelegenheit der Insel nur wenige Tierarten geschafft, auf Island heimisch zu werden.

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Mit 3 Einwohnern/km2 ist Island das am dünnsten besiedelte Land Europas. Lebten zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch 80 % der Isländer auf dem Land, so liegt der Anteil

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit (1874 eingeführt) bei gleichzeitiger verfassungsmäßiger Verankerung der Lutherischen Kirche von

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Island gehört mit einem Bruttonationaleinkommen (BNE) von (2017) 60 830 US-$ je Einwohner zu den nordeuropäischen Ländern mit sehr hohem materiellem Wohlstand. Das isländische Wirtschaftssystem ist marktwirtschaftlich ausgerichtet, wobei die stabilitäts-

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Fischerei

Nach wie vor ist die Fischerei und die Fischverarbeitung ein wichtiger Wirtschaftszweig mit

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Landwirtschaft

In der Landwirtschaft herrscht die Viehhaltung aus klimatischen Gründen vor. Wichtigste Produkte sind Schaffleisch, -felle und Wolle sowie Milch, Milchprodukte und Rindfleisch. Dabei ist die Zahl der Schafe, die den

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Bodenschätze

Mineralische Bodenschätze (z. B. Schwefel, Rhyolith) sind wegen Schwierigkeiten bei der Erschließung

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Energiewirtschaft

Island hat mit 17,5  t RÖE pro Kopf den höchsten Primärenergieverbrauch aller OECD-Staaten. Davon wird aber ein großer Teil in energieintensiven Industriebetrieben (vor allem Aluminiumhütten, daneben Düngemittelfabriken, Zementwerke,

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Industrie

Unter den exportorientierten Industriezweigen nimmt die Fischverarbeitung den ersten Platz ein. Entlang

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Tourismus

Zu einer wichtigen Erwerbsquelle Islands hat sich der Tourismus entwickelt. 2016

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Außenwirtschaft

Aus dem großen Importbedarf an Industriegütern und Verbrauchswaren resultierte die lange

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Verkehr

Island hat keine Eisenbahn; das Straßennetz umfasst 13 000 km (davon 4 400 km Hauptstraßen) und

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Geschichte

Vermutlich erreichte der griechische Seefahrer Pytheas aus Massalia um 330 v. Chr. Island (»Ultima Thule«). Nach dem Bericht des irischen Mönchs Dicuil hielten sich irische Einsiedlermönche spätestens seit dem Ende des 8. Jahrhunderts, meist nur während des Sommers, auf der Insel auf.

Die endgültige Besiedlung Islands, 870/874 mit der Landnahme des Norwegers Ingólfur Árnason einsetzend, war dem Íslendingabók zufolge bereits nach etwa 60 Jahren abgeschlossen.

930 wurde ein für die gesamte Insel zuständiges Althing eingerichtet (auf Thingvellir in Südwestisland; Tagungsperiode jeweils zwei

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Informationen zur isländischen Kultur

Informationen zur isländischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Island. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/island