Erdmagnetismus, Geomagnetismus, die Gesamtheit derjenigen physikalischen Eigenschaften der Erde, die durch das sie umgebende Magnetfeld verursacht werden.

Das Magnetfeld der Erde (erdmagnetisches Feld) macht sich u. a.

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Räumliche und zeitliche Änderungen

Das Magnetfeld der Erde unterliegt sowohl kurzfristigen als auch langfristigen Schwankungen, die zum Teil in Gesteinen konserviert sind (Gesteinsmagnetismus). Solche Gesteine geben daher Aufschluss über Kontinentalverschiebungen, Veränderungen von Meeresgebieten und andere für die Entwicklung des Lebens wichtige

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Ursache

Üblicherweise unterteilt man das erdmagnetische Feld in ein Hauptfeld (Anteil 95%), das sich nur sehr

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Pole

Formal setzt sich das Hauptfeld aus einem Dipolfeld (regulärer Anteil) und einem Restfeld (irregulärer Anteil) zusammen. Das Dipolfeld entspricht dem eines Stabmagneten mit einem magnetischen Moment von 8,06 · 1015 Wb · m (Webermeter), der sich im Erdmittelpunkt befindet,

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Das Magnetfeld als Schutzschild

In großer Entfernung von der Erde weicht das Magnetfeld sehr stark von der Form eines Dipolfeldes ab. Der Sonnenwind, ein Plasma aus Protonen und Elektronen, drückt das Feld auf der Sonnenseite zusammen und zieht es

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Geschichte

Der französische Naturforscher P. de Peregrinus, der 1269 die Bipolarität des Magnetismus entdeckt hat, nahm an, dass der Erdmagnetismus auf Kräften der Himmelskugel beruhe, die einen kugelförmigen Magneten so ausrichten, dass seine beiden magnetischen Pole auf die Himmelspole weisen. Jedoch

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Literatur

A. Hahn u. T. Wonik: Verteilung der Magnetisierung in der Erdkruste im Gebiet
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Quellenangabe
Brockhaus, Erdmagnetismus. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/erdmagnetismus