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Wirtschaft

Deutschland gehört zu den hoch entwickelten Industriestaaten der Erde; das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt (2017) 3 684,8 Mrd. US-$. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit hinter den USA, China und Japan an 4. Stelle aller Staaten. Das Bruttonationaleinkommen (BNE) je Einwohner beläuft sich (2017) auf 43 490 US-$.

Auf dem heutigen Gebiet Deutschlands existierten bis zur Wiedervereinigung am 3. 10. 1990 zwei Staaten, die mehr als 40 Jahre lang wirtschaftlich und politisch getrennt waren. Mit der Schaffung der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion am 1. 7.

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Industrie

Das produzierende Gewerbe hat in den vergangenen Jahren gegenüber dem Dienstleistungssektor sowohl hinsichtlich der Bruttowertschöpfung (2017: 900,7 Mrd. €; davon entfielen 145,5 Mrd. auf das Baugewerbe) als auch der

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Bodenschätze

Deutschland zählt zu den rohstoffarmen Ländern. Ausnahmen sind lediglich die ergiebigen Lagerstätten von Braunkohle, Steinkohle und Salz. Deutschland verfügt mit über 36 Mrd. t über die drittgrößten wirtschaftlich nutzbaren Braunkohlenvorkommen der Erde. Die größten Braunkohlenlager befinden sich in

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Energiewirtschaft

Bei der Primärenergieerzeugung ist Deutschland zu rund zwei Drittel auf Einfuhren angewiesen. Der Gesamtenergieverbrauch liegt (2017) bei 13 525 PJ. Wichtigster Primärenergieträger ist Erdöl mit (2017)

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Landwirtschaft

In Deutschland sind mit (2017) 617 000 Personen nur noch 1,4 % aller Erwerbstätigen in der Landwirtschaft beschäftigt. Der Anteil der Landwirtschaft (einschließlich Fischerei und Forstwirtschaft) an der Bruttowertschöpfung ist auf (2017) 0,7 % gesunken. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe beträgt (2017) 269 800; die durchschnittlich bewirtschaftete Fläche beläuft sich auf knapp 62 ha. Während im früheren Bundesgebiet die bäuerlichen Familienbetriebe vorherrschen, wurde in der DDR die einzelbäuerliche Landwirtschaft mit der Zwangskollektivierung 1952–60 weitgehend zerschlagen. Die danach eingeführten staatlichen oder

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Forstwirtschaft

Die Wälder nehmen rd. 11,4 Mio. ha ein; davon sind 3,3

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Fischerei

Durch die Wiedervereinigung wurden die für die westdeutsche Hochsee- und Küstenfischerei zugänglichen Gewässer

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Dienstleistungssektor

Im Dienstleistungssektor sind 74,5 % aller Erwerbstätigen beschäftigt (2017: 33,0 Mio.). Der Beitrag zur Bruttowertschöpfung liegt bei 68,7 %.

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Tourismus

Deutschland mit seinen vielseitigen Landschaften, Städten und historischen Bauwerken ist für den nationalen und internationalen Tourismus ein beliebtes

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Außenwirtschaft

Nach China und den USA ist Deutschland bezogen auf das Exportvolumen (2017: 1 278,9 Mrd. €) das drittwichtigste Welthandelsland; bezogen auf das Importvolumen (1 034,5

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Verkehr

Die Wiedervereinigung und die europäische Integration, mit dem Beitritt der Staaten in Ostmitteleuropa, führten zu einem starken Anstieg des Verkehrsaufkommens. Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur in den ostdeutschen Ländern sollen Standortnachteile der Wirtschaft beseitigen (Verkehrsprojekte Deutsche Einheit). Zugleich erfolgt im Rahmen der EU die Entwicklung transeuropäischer Verkehrsnetze.

Das Straßennetz umfasst (2017) 229 970 km überörtliche

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Quellenangabe
Brockhaus, Wirtschaft. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/deutschland/wirtschaft-und-verkehr