Albani|en, albanisch Shqipëri [-ʃkjipəˈri], amtlich Republika e Shqipërisë

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Staat und Recht

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Verfassung

Die Verfassung vom 28. 11. 1998 (gebilligt durch Referendum vom 22. 11. 1998, mehrfach geändert) definiert Albanien

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Recht

Nach dem Ende des Sozialismus wurde eine umfassende Justizreform durchgeführt. Kern der neuen Gerichtsordnung ist eine dreistufige

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Flagge und Wappen

Die rote, rechteckige Nationalflagge zeigt in der Mitte des Flaggentuchs den schwarzen Doppeladler des

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Nationalfeiertag

Der 28. 11. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1912 und der

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Verwaltung

Albanien ist administrativ ist in 12 Präfekturen (qark) und nachfolgend in

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Parteien

Wichtige Parteien sind die Sozialistische Partei Albaniens (PSSh; 1991 gegründete Nachfolgeorganisation

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Gewerkschaften

Neben der Albanischen Gewerkschaftskonföderation (KSSh, 1991 gegründete Nachfolgeorganisation der ehemaligen Einheitsorganisation

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Bildungswesen

Das Schulsystem wurde 1995 reformiert. Vorschulangebote sind freiwillig. Die neunjährige Schulpflicht bezieht sich auf den vierjährigen Primarbereich sowie den fünfjährigen Sekundarbereich

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Medien

Presse: Die Einführung der Pressefreiheit 1991 führte zu einem inhaltlichen und strukturellen Wandel des Pressemarktes. Es entstanden unabhängige Tageszeitungen, die allerdings im

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Berufsarmee (seit 2010) beträgt etwa 14 200, die der

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Landesnatur

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Landschaft

Dem gebirgigen Landesinneren (Inneralbanien, Hochalbanien) ist ein relativ breites, von Hügelketten durchzogenes Küstentiefland (Niederalbanien) vorgelagert. Ursprünglich stark versumpft, wurde dieses nach 1945 weitgehend melioriert und in fruchtbares Ackerland umgewandelt. Die annähernd in Nord-Süd-Richtung streichenden Gebirgszüge der Albanischen Alpen (Albaniden, Fortsetzung des Dinarischen Gebirges) gliedern sich in die aus metamorphen Gesteinen (Serpentiniten) aufgebauten Inneren Albaniden (Lagerstätten von Chrom-, Kupfer-

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Klima

Das Klima ist insgesamt mediterran mit warmen, trockenen Sommern und regenreichen

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Vegetation und Tierwelt

Aufgrund der landschaftlichen Vielgestaltigkeit und des Vorkommens von Floren- und Faunenelementen aus verschiedenen

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bevölkerung besteht zu rd. 83 % aus Albanern. Minderheiten sind Griechen, die vor allem im Süden des Landes (Epirus) leben, Slawen (Makedonen, Montenegriner), Rumeri (Aromunen) und Roma. Während der 1990er-Jahre kam es aufgrund

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Religion

Die Verfassung (Artikel 24) garantiert die Religionsfreiheit und schließt die Etablierung einer Staatsreligion ausdrücklich aus (Artikel 10). Als traditionelle Religionen Albaniens im Rechtsstatus juristischer Personen staatlich anerkannt sind die islamische Religionsgemeinschaft (eingeschlossen der Derwisch-Orden der Bektaschi), die katholische und die orthodoxe Kirche. Die übrigen Religionsgemeinschaften erlangen nach der

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Produktion und Handel waren vor 1991 vollständig verstaatlicht, eine staatliche Kreditaufnahme verboten. Nach dem Scheitern des staatlichen Zentralismus setzte eine marktwirtschaftliche Transformation ein. Unterstützt

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Landwirtschaft

Zwischen 1976 und 1991 war private Landwirtschaft verboten. In dieser Zeit erfolgte die Agrarproduktion in etwa 600 landwirtschaftlichen

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Bodenschätze

Albanien ist reich an Bodenschätzen. Die Chromerzvorkommen am oberen Mat gehören zu den bedeutendsten

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Energiewirtschaft

Seit Jahren leidet Albanien unter einer Energiekrise, die die wirtschaftliche Entwicklung

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Industrie

Im sozialistischen Albanien hatte die Entwicklung der Industrie absolute Priorität in der staatlichen

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Tourismus

Mit seiner langen Küste und den schönen Stränden, seinen reizvollen Landschaften (Ohrid- und Prespasee, Albanische Alpen), seinen antiken Ruinenstätten und mittelalterlichen Baudenkmälern sowie seiner günstigen

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Außenwirtschaft

Das Außenhandelsvolumen ist noch gering. Im Jahr 2015 wurden Güter im Wert von

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Verkehr

Trotz Investitionen ist das Verkehrsnetz ist nach wie vor unterentwickelt. Der erst nach 1945

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Geschichte

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Altertum

Albanien, das als Tor zur Adria in der politischen Geschichte Südosteuropas eine strategisch wichtige Rolle spielte, war

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Mittelalter

Seit dem Ende des 6. Jahrhunderts drangen slawische Stämme auf die Balkanhalbinsel vor; die teilromanisierten christlichen Illyrer zogen sich im 7. Jahrhundert in das nördliche albanische Bergland zurück. Welche Rolle ihnen bei der Ethnogenese der Albaner zukommt, ist

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Neuzeit

Unter türkischer Herrschaft: Gegen das Vordringen des Osmanischen Reiches (Türkei) organisierte der nordalbanische Fürst G. Kastriota, genannt Skanderbeg, seit 1443 einen heldenhaften, insgesamt aber vergeblichen Widerstand; nach seinem Tod wurde Albanien türkisch. Teile der Bevölkerung flohen nach Süditalien und Sizilien, die Zurückgebliebenen traten in der Mehrzahl während des 17. und 18. Jahrhunderts zum Islam über. Die häufigen Aufstände gegen die Türkenherrschaft wurden im Süden von der orthodoxen Kirche und im Norden von der römisch-katholischen Kirche unterstützt. Mächtige Provinzmachthaber (u. a. die Familie der

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Informationen zur albanischen Kultur

Informationen zur albanischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Albanien. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/albanien