Tunesi|en, amtlich arabisch Al-Djumhurijja at-Tunisijja [-dʒʊm-], französisch République

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Staat und Recht

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Verfassung

Die Verfassung vom 1. 6. 1959 (mehrfach geändert) bezeichnete Tunesien als präsidiale Republik. Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und oberster Inhaber der Exekutive war der auf 5 Jahre direkt gewählte Präsident (unbeschränkte Wiederwahl möglich). Er ernannte

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Recht

Die Rechtsprechung orientiert sich an europäischen Vorbildern, berücksichtigt dabei auch islamische

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge stammt aus der Zeit der osmanischen Herrschaft. In der Mitte des roten Tuchs stehen in

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Nationalfeiertag

Der 20. 3. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1956.

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Verwaltung

Tunesien ist in 24 Governorate gegliedert, die in 264 Distrikte mit

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Parteien

Beherrschende Partei war bis zum Umsturz 2011 der Rassemblement Constitutionnel Démocratique (RCD, deutsch Konstitutionelle Demokratische Sammlung, 1988

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Bildungswesen

Es besteht eine allgemeine neunjährige Schulpflicht ab dem 6. Lebensjahr. Der

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Medien

Die Medienlandschaft ist vielfältig. Allerdings versucht der Staat immer wieder, die freie Berichterstattung einzuschränken. – Presse: »Ach-Chourouk« (»Sonnenaufgang«), »As-Sabah« (»Der

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 12 Monate) beträgt etwa 35 800, die

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Landesnatur

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Landschaft

Relief, Klima und Vegetation gliedern Tunesien (800 km Nord-Süd-Erstreckung) in fünf Großlandschaftsräume mit stark ausgeprägtem Nord-Süd-Wandel. Im mediterran-humiden Norden bilden die Ost-Ausläufer des algerischen Tellatlas im Küstenbereich die Bergländer Kroumir (800–1 200 m über dem Meeresspiegel) und Mogod (400–600 m über dem Meeresspiegel).

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Klima

Die Jahresniederschläge im mediterran geprägten Norden erreichen im Kroumir 1 000–1 570 mm (7–9 humide Monate), im Mogod nur noch 600–800 mm (7–8 humide Monate); das im Regenschatten liegende

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Vegetation

In den nördlichen Bergländern gibt es in Hochlagen noch mediterrane Hartlaubwälder, in niedrigeren Lagen Sekundärmacchie

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Als ursprüngliche Bewohner des Maghreb bilden die Berber heute in Tunesien nur noch einen kleine Minderheit. Etwa 98 % der Tunesier sind Araber und

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Religion

Die Verfassung bestimmt den sunnitischen Islam in der Tradition der Salafija zur Staatsreligion, das Recht der

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Die tunesische Wirtschaft gilt als eine der dynamischsten im arabischen Raum.

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Bodenschätze

Neben dem Phosphatbergbau (Förderung in der Zentralregion bei Gafsa/Metlaoui und westlich

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Industrie

Seit den 1970er-Jahren liegt der Schwerpunkt der industriellen Entwicklung im Aufbau

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Tourismus

Der Tourismus konzentriert sich auf die Küste und die Insel Djerba.

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Landwirtschaft

Der Anteil des Agrarsektors (einschließlich Forstwirtschaft und Fischerei) am BIP sank von (1990) 16 % auf (2015) 10,3 %. Die

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Forstwirtschaft

Größere zusammenhängende Waldbestände gibt es nur noch im nordwestlichen Bergland (Kork-

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Fischerei

Das Zentrum der Fischerei liegt in Sfax am Golf von Gabès.

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Außenwirtschaft

Die Außenhandelsbilanz Tunesiens ist seit den 1970er-Jahren chronisch defizitär (Einfuhrwert 2015:

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Verkehr

Nordtunesien verfügt über eine gut entwickelte Verkehrsinfrastruktur; so befinden sich rund 70 %

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Geschichte

Das von Berberstämmen bewohnte Land wurde seit etwa 1100 v. Chr. von Phönikern kolonisiert, die später Karthago gründeten. Nach der Zerstörung Karthagos durch die Römer Ende des 3. Punischen Krieges (146 v. Chr.) kam Tunesien unter römische Herrschaft (Provinz Africa mit der Hauptstadt Utica). 429 n. Chr. fielen die Wandalen ein und machten Tunesien zum Mittelpunkt ihres Reiches. Seit 533 stand es unter byzantinischer Herrschaft (Exarchat Karthago). Etwa 650–698 (endgültige Zerstörung Karthagos) eroberten die Araber Tunesien und gründeten die Hauptstadt Kairouan. Im Rahmen

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Informationen zur tunesischen Kultur

Informationen zur tunesischen Kultur:

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Weitere Medien

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Tunesien: Bergoase Mides

Tiefe Schluchten umgeben die Bergoase Mides an der Grenze zu Algerien.

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Tunesien:

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Quellenangabe
Brockhaus, Tunesien. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/tunesien