Bis zum 18. Jahrhundert Arabische Halbinsel. – In enger Verbindung mit der islamischen Reformbewegung der Wahhabiten schufen Mohammed Ibn Saud († 1765) und sein Sohn Abd al-Asis I. († 1803) im Innern der Arabischen Halbinsel einen Staat (Hauptstadt seit 1821: Riad), der zeitweilig über sein Ursprungsgebiet, die Landschaft Nedjd, hinausreichte. Im Auftrag des Osmanensultans Mahmud II. zerschlugen ägyptische Truppen 1818 nach mehrjährigen Kämpfen den ersten Wahhabitenstaat. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts verlor die Dynastie Saud (Sauditen) ihr Herrschaftsgebiet im Kampf mit ihren Rivalen; die

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/saudi-arabien/geschichte