Arabische Halbinsel, arabisch Djesirat el-Arab [dʒ-], die westlichste der drei großen südasiatischen Halbinseln mit rd. 3,5 Mio. km2 mit etwa 45 Millionen Einwohnern. Im Gegensatz zu den beiden anderen Halbinseln (Vorder- und Hinterindien) ist die Arabische Halbinsel nur sehr dünn besiedelt, da sie im Kern des großen altweltlichen Trockengürtels liegt und

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Geschichte

Vor- und Frühgeschichte: Die Vorgeschichte der Arabischen Halbinsel ist bisher (archäologisch) noch wenig erforscht. Älteste Funde stammen aus der frühen Altsteinzeit. Funde aus der frühen Jungsteinzeit lassen Spuren von Jäger-, Sammler- und Hirtenkulturen in Teilen der Arabischen Halbinsel erkennen; Fundplätze aus der Bronzezeit (Siedlungen, Keramik) belegen eine protohistorische Kultur in Südarabien (2. Jahrtausend v. Chr.). Frühe Kulturen sind seit dem 4./3. Jahrtausend v. Chr. für Tilmun (Bahrain) und Oman (Bat) belegt; sie standen zeitweise unter mesopotamischem Einfluss (Golfkultur). In den letzten Jahren ist erstmals

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Entdeckungsgeschichte

Altertum und christliches Mittelalter besaßen kaum zuverlässige Kenntnisse von der Arabischen Halbinsel. Die eigentliche Erforschung begann mit der Reise C. Niebuhrs in den Jemen 1762. 1809 erreichte Ulrich Jasper Seetzen (* 1767, † 1811), 1814/15 J. L. Burckhardt Mekka und Medina. 1843 drang Adolph von Wrede (* 1807, † 1863) in Hadramaut ein. Der nördliche und

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Arabische Halbinsel. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/arabische-halbinsel