Propemptikon
Propemptikon [griechisch, zu propémpein »geleiten«] das, -s/...ka,
Geleitgedicht, Abschiedsgedicht, das dem Scheidenden Segenswünsche mit auf den Weg gibt. Das älteste Beispiel ist ein Gedicht Sapphos; seit hellenistischer Zeit wurde das Propemptikon in der griechisch-römischen Dichtung besonders gepflegt (u. a. von Theokrit, Kallimachos, den römischen Neoterikern, Horaz, Properz, Tibull, Ovid, Statius). Es wurde u. a. im Humanismus und
Quellenangabe
Kostenlos testen
redaktionell geprüfte und verlässliche Inhalte
altersgerecht aufbereitet im Schullexikon
monatlich kündbar