Zur historischen Entwicklung bis 1948 siehe Korea.

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Alleinherrschaft der Familie Kim

Nach dem Koreakrieg (1950–53) konzentrierte sich die herrschende Partei der Arbeit Koreas (PdAK) unter der Führung von Kim Il Sung (1948–72 auch Ministerpräsident) auf den raschen Wiederaufbau des Landes mit sowjetischer und chinesischer Hilfe; durch »Säuberungen« in der Partei schaltete Kim seine Gegner und Konkurrenten auf dem Weg zur unumschränkten Alleinherrschaft aus.

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Kim Il Sung. Statue des nordkoreanischen Diktators (1912–1994) in Pjöngjang, der Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Korea.

Auf den machtpolitisch-ideologischen

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Streit um Atomprogramm

Am 17. 9. 1991 wurde Nordkorea zusammen mit Südkorea in die UNO aufgenommen. Nachdem Nordkorea 1993 Sonderinspektionen von Atomanlagen abgelehnt und mit der Kündigung des Kernwaffensperrvertrags gedroht hatte, kam es zu einem Konflikt mit den USA. Nach langwierigen Verhandlungen schlossen beide Staaten am 21. 10. 1994 ein Rahmenabkommen, das neben vertrauensbildenden Maßnahmen vor allem eine grundlegende

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Kim Jong Un: Zwischen Drohungen und Verhandlungen

Nach dem Tod von Kim Jong Il am 17. 12. 2011 wurde am 29. 12. 2011 Kim Jong Un, bereits seit 2010 General und stellvertretender Vorsitzender der Nationalen Verteidigungskommission, zum »Obersten Führer der Partei, der Streitkräfte und des Volkes« ausgerufen und am 11. 4. 2012 Erster Sekretär der Partei der Arbeit Koreas. Am 13. 4. 2012 erfolgte die Ernennung zum Ersten Vorsitzenden der Verteidigungskommission, was die Oberste Volksversammlung am 9. 4. 2014 einstimmig bestätigte. Im Dezember 2013 informierten die staatlichen Medien über

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/nordkorea/geschichte