Nach dem Koreakrieg (1950–53) konzentrierte sich die herrschende Partei der Arbeit Koreas (PdAK) unter der Führung von Kim Il Sung (1948–72 auch Ministerpräsident) auf den raschen Wiederaufbau des Landes mit sowjetischer und chinesischer Hilfe; durch »Säuberungen« in der Partei schaltete Kim seine Gegner und Konkurrenten auf dem Weg zur unumschränkten Alleinherrschaft aus.

Auf den machtpolitisch-ideologischen Konflikt zwischen China und der Sowjetunion reagierte Nordkorea mit der von Kim Il Sung entwickelten nationalistischen

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Quellenangabe
Brockhaus, Alleinherrschaft der Familie Kim. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/nordkorea/geschichte/alleinherrschaft-der-familie-kim